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I n i t i a t i v e S c h a l o m
e-Mail: ini-schalom@gmx.de Rundbrief 48 Mai 2000 e-Mail: Webmaster |
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Vorwort |
Vorwort
Gewalt.
Gewaltlos.
Tat.
Tatenlos.
Martin Luther King: Tatenlosigkeit.
Jesus macht es auch überdeutlich: Wer sich raushalten will um sich die Finger nicht schmutzig zu machen, ist damit nicht automatisch auf der gerechteren Seite. Wer Böses und Gewalt einfach ausgrenzt, der hat sich selbst noch nie gründlich angesehen bzw. in sich hineingesehen. Es gibt keine Gewaltlosigkeit. Gewalt gehört zu unserem Leben.
Es ist nur die Frage, was in uns wir füttern, entwickeln. Was lernen wir - was bringen wir anderen bei - welche Vorbilder sind wir?
Gewalthandeln ist häufig die Folge von Gedankenlosigkeit und von mangelnder Phantasie. Aufmerksam und mit den besseren Vorbildern leben - das kann Gewalt in unserem Leben minimieren - ausgerottet werden kann Gewalt nicht. Sie gehört theologisch gesprochen zur "gefallenen Schöpfung". Gottes Schalom kommt ohne Gewalt aus. Dorthin sind wir unterwegs. Bis wir angekommen sind, können wir immer mehr einüben, was es heißt, dem Vorbild des gewaltlosen Jesus zu folgen.
Eine Beobachtung, die Hermann Hesse gemacht hat, kann uns auf diesem Weg begleiten:
Weich ist stärker als hart.
Im Namen der Initiative Schalom wünscht Ihnen gute Erfahrungen im Einüben von Gewaltlosigkeit, die nicht Tatenlosigkeit ist,
Ihr Günter Mahler
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