Epistel und Evangeliumstext
zum 1. Sonntag nach Trinitais
in der Ordnung der Bach-Zeit
Epistel-Text |
| Evangliums-Text |
Luther-Bibel 1545 16 Vnd wir haben erkand vnd gegleubet die Liebe die Gott zu vns hat. | Luther-Bibel 1545 19 ES war aber ein reicher man der kleidet sich mit Purpur vnd köstlichem Linwand vnd lebet alle tage herrlich vnd in freuden. 20 Es war aber ein Armer mit namen Lazarus der lag fur seiner Thür voller Schweren 21vnd begeret sich zu settigen von den Brosamen die von des Reichen tische fielen. Doch kamen die Hunde vnd lecketen jm seine Schweren. 22 Es begab sich aber das der Arme starb vnd ward getragen von den Engeln in Abrahams schos. Der Reiche aber starb auch vnd ward begraben. | |
Revidierte Bibel-Ausgabe 1972 16 Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist Liebe und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. 17 Darin ist die Liebe völlig bei uns, daß wir Zuversicht haben am Tage des Gerichtes denn gleichwie er ist, so sind auch wir in dieser Welt. 18 Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die völlige Liebe treibt die Furcht aus denn die Furcht muß vor der Strafe zittern. wer sich aber fürchtet, der ist nicht völlig in der Liebe. 19 Lasset uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt. 20 So jemand spricht: Ich liebe Gott, und hasset seinen Bruder, der ist ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, wie kann er Gott lieben, den er nicht sieht? 21 Und dies Gebot haben wir von ihm, daß wer Gott liebt, daß er auch seinen Bruder liebe. | Revidierte Bibel-Ausgabe 1972 19 Es war aber ein reicher Mann, der kleidete sich mit Purpur und köstlichem Leinwand und lebte alle Tage herrlich und in Freuden. 20 Es war aber ein armer mit Namen Lazarus, der lag vor der Tür völler Schwären 21 und begehrte, sich zu sättigen von dem, was von den des Reichen Tische fiel dazu kammen auch noch die Hunde und leckten ihm seine Schwären. 22 Es begab sich aber, daß der Arme starb und war getragen von den Engeln in Abrahams Schoß. Der Reiche aber starb auch und ward begraben. 23 Als er nun bei den Toten war, hob er seine Augen auf in seiner Qual und sah Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß. 24 Und er rief und sprach: Vater Abraham, erbarme dich mein und sende Lazarus, daß er das Äußrerste seines Fingers ins Wasser tauche und kühle meine Zunge denn ich leide Pein in dieser Flamme. 25 Abraham aber sprach: gedenke, Sohn, daß du dein Gutes empfangen hast in deinem Leben, Lazarus dagegen hat Böses empfangen nun wird er hier getröstet, und du wirst gepeinigt. 26 Und über das alles ist zwischen uns und euch eine große Kluft befestigt, daß, die da wollten von hier hier hinüberfahren zu euch, könnten nicht, und auch nicht die, die von dort zu uns herüber können. 27 Da sprach er: So bitte ich dich, Vater, daß du ihn sendest in meines Vaters Haus 28 denn ich habe noch fünf Brüder, daß er sie warne, auf daß sie nicht auch kommen an diesen Ort der Qual. 29 Abraham sprach: Sie haben Moses und die Propheten laß sie dieselben hören. 30 Er aber sprach: Nein Vater Abraham, sonden wenn einer von den Toten zu ihnen ginge, so würden sie Buße tun. 31 Er sprach zu ihm: Hören sie Moses und die Propheten nicht, so werden sie auch nicht glauben, wenn jemand von den Toten aufstünde. |
Bibeltext-Quellen:
Lutherausgabe 1545 in originaler Schreibweise wiedergegeben nach:
- Digitale Bibliothek Band 29: Die Luther-Bibel
- Volksbibel der Deutschen Bibelgesellschaft Stuttgart, 1972, Auflage von 1983
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