Epistel und Evangeliumstext
zum 9. Sonntag nach Trinitatis
in der Ordnung der Bach-Zeit
Epistel-Text |
| Evangliums-Text |
Luther-Bibel 1545 6 DAs ist aber vns zum Furbilde geschehen das wir nicht vns gelüsten lassen des Bösen Gleich wie jene gelüstet hat. 7 Werdet auch nicht Abgöttische Gleich wie jener etliche worden Als geschrieben stehet Das Volck satzte sich nider zu essen vnd zu trincken vnd stund auff zu spielen. 8 Auch lasset vns nicht Hurerey treiben Wie etliche vnter jnen hurerey trieben Vnd fielen auff einen tag drey vnd zwenzig tausent. 9 Lasset vns aber auch Christum nicht versuchen Wie etliche von jnen jn versuchten Vnd wurden von den Schlangen vmbbracht. 10 Murret auch nicht Gleich wie jener etliche murreten Vnd wurden vmbbracht durch den Verderber. | Luther-Bibel 1545 1 ER sprach aber auch zu seinen Jüngern Es war ein reicher Man der hatte einen Haushalter der ward fur jm berüchtiget als hette er jm seine Güter vmbbracht. 2 Vnd er foddert jn vnd sprach zu jm Wie höre ich das von dir? Thu rechnung von deinem haushalten Denn du kanst hinfurt nicht Haushalter sein. 3 Der Haushalter sprach bey sich selbs Was sol ich thun? mein Herr nimpt das Ampt von mir Graben mag ich nicht So scheme ich mich zu betteln. 4 Jch weis wol was ich thun wil wenn ich nu von dem Ampt gesetzt werde das sie mich in jre Heuser nemen. | |
Revidierte Bibel-Ausgabe 1972 6 Das ist aber uns zum Vorbilde geschehen, daß wir uns nicht gelüsten lassen des Bösen, gleichwie jene gelüstet hat. 7 Werdet auch nicht Götzendiener, gleichwie jener etliche wurden, wie geschrieben steht:" Das Volk setzte sich nieder, zu essen und zu trinken, und stand auf, zu spielen" (2. Moses 32, 6). 8 Auch lasset uns nicht Unzucht treiben, wie etliche unter jenene Unzucht trieben, und fielen auf einen Tag dreiundzwanzigtausend. 9 Lasset uns auch den Herrn nicht versuchen, wie etliche von jenen ihn versuchten und wurden Schlangen umgebracht. 10 Murret auch nicht, gleich wie jener etliche murrten und wurden umgebracht | Revidierte Bibel-Ausgabe 1972 1 Er sprach aber zu seinen Jüngern: Es war ein reicher Mann, der hatte einen Haushalter der ward vor ihm beschuldigt, er vergeude ihm seine Güter. 2 Und er ließ ihn rufen und sprach zu ihm: Was höre ich da von dir? Tue Rechnung von deinem Haushalter! denn du kannst hinfort nicht Haushalter sein. 3 Der Haushalter sprach bei sich selbst: Was soll ich tun? Mein Herr nimmt das Amt von mir graben kann ich nicht, auch schäme ich mich zu betteln. 4 Ich weiß wohl, was ich tun will, daß sie mich in ihre Häuser nehmen, wenn ich nun von dem Amt gesetzt werde. 5 Und er rief zu sich die Schuldner seines Herrn, einen jeden für sich, und sprach zu dem ersten: Wieviel bist du meinem Herren schuldig? 6 Er sprach: Hundert Tonnen Öl. Und er sprach zu ihm: Nimm deinen Schuldbrief, setzte dich und schreibe flugs fünfzig. 7 Danach sprach er zu dem anderen: Du aber, wieviel bist du schuldig? Er sprach: Hundert Scheffel Weizen. Und er sprach zu ihm: Nimm deinen Brief und schreibe achtzig. 8 Und der Herr lobte den ungerechten Haushalter, daß er klüglich gehandelt hatte denn die Kinder dieser Welt sind untereinander klüger als die Kinder des Lichts. 9 Und ich sage euch auch: Machet euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, auf daß , wenn es damit zu Ende ist, sie euch aufnehmen in die ewigen Hütten. |
Bibeltext-Quellen:
Lutherausgabe 1545 in originaler Schreibweise wiedergegeben nach:
- Digitale Bibliothek Band 29: Die Luther-Bibel
- Volksbibel der Deutschen Bibelgesellschaft Stuttgart, 1972
Auflage von 1983
Copyright © 2002 - by Jochen Grob
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Quellen siehe Literaturverzeichnis