Christiane Mariane Ziegler geb. Romanus

Kurzbiographie:

- Geboren am 26. Juni 1695 in Leipzig
- Tochter des Leipziger Bürgermeisters Franz Conrad Romanus
- Verheiratet in erster Ehe mit Heinrich Levin von Könitz, der bald verstarb
- Verheiratet in zweiter Ehe mit Georg Friedrich Ziegler,
   nach dessen Tod blieb sie mit den zwei Kinder, die aus den beiden Ehen stammen, alleine zurück
   und kehrte 1722 in das elterliche Haus nach Leipzig zurück.
- Ihre Dichtungen entstanden im wesentlichen in der Zeit zwischen der 2 . und 3. Ehe in Leipzig,
   nach 1741 sind keine weiteren Dichtungen mehr überliefert.
- 1741 heiratet sie den Professor Balthasar von Steinwehr,
   zog in Folge der Heirat nach Frankfurt an der Oder
   wo sie am 01. Mai 1760 verstarb.
- Neben ihrer literarischen Fähigkeiten war sie auch eine hervorragende Instrumentalistin
   auf dem Clavier, der Flauto traverso und der Laute.
- Wesentliche literarischen Einflußauf Ziegler scheint Johann Christoph Gottsched gehabt zu haben,
   der wohl auch eine wesentlicher Förder von C.M. Ziegler war.
   Ihre Kantatendichtungen orientieren sich stark an dem Formenschema von Erdmann Neumeister.

Wesentlicher Textdruck der vertonten Texte durch Johann Sebastian Bach

- Christiane Mariane von Ziegler - Versuch in gebundener Schreib-Art. Teil I, Leipzig 1728

Gesicherte Texte Christiane Mariane Ziegler in der Vertonung durch Johann Sebastian Bach

N.B.:
Teilweise massive Eingriffe in die Texte von Christiane Mariane von Ziegler.
Von wem diese Eingriffe durchgeführt wurden ist unbekannt, eine direkte oder indirekte Beteiligung von Johann Sebastian Bach
kann nicht ausgeschlossen werden, ist derzeit aber auch nicht zu belegen.

 

BWV 68
Also hat Gott die Welt geliebt

BWV 128
Auf Christi Himmelfahrt allein

BWV 74
Wer mich liebet,
der wird mein Wort halten

BWV 175
Er rufet seinen Schafen mit Namen

BWV 87
Bisher habt ihr nichts gebeten
in meinem Namen

BWV 176
Es ist ein trotzig und verzagt Ding

BWV 103
Ihr werdet weinen und heulen

BWV 183
Sie werden euch in den Bann tun

BWV 108
Es ist euch gut,
daß ich hingehe

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Quellen siehe
Literaturverzeichnis