WappenLexikon Geschichte Baden+Württemberg: Kunstgeschichte 3
Kunst und Künstler (Malerei und Plastik) in/aus Südwestdeutschland: 19. - 20. Jahrhundert
zur Startseite (Übersicht)  Links zu den Lexikon- Buchstaben: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S Sch T U V W Z

Überblick /Navigation zu den Seiten der Kunstgeschichte:

Kunstgeschichte 1:

Einleitung
Steinzeit bis zum Mittelalter
Hochmittelalter (1000-1250):
Kunst der Romanik
Spätmittelalter (1250-1550):
Kunst der Gotik:
- Frühgotik  (1250-1350)
- Hochgotik (1350-1450)
- Spätgotik  (1450-1550)

Kunstgeschichte 2:

16. Jahrhundert:
Kunst der Renaissance
17./18. Jahrhundert:
Barock, Rokoko, Klassizismus

Kunstgeschichte 3:

19. Jahrhundert:
Klassizismus, Romantik, Biedermeier, Realismus, Impressionismus

20. Jahrhundert:
Jugendstil, Expressionismus, Neue Sachlichkeit, Abstrakte Kunst


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Kunst und Künstler (Malerei und Plastik) in / aus Südwestdeutschland

Der Artikel ist auf 3 Sites aufgeteilt: "Kunstgeschichte 1" (Von der Steinzeit bis zum Ende des Mittelalters), "Kunstgeschichte 2" (16.-18.Jhdt.) und "Kunstgeschichte 3" (19. und 20. Jhdt.)
(siehe den Überblick links mit Links).

Kunst und Künstler im19. Jahrhundert: Klassizismus, Romantik, Biedermeier, Realismus, Impressionismus

Einige Künstler desKlassizismus, die noch Anfang des 19. Jahrhunderts wirkten, waren Schüler (undz.T. auch Professoren) der Hohen Karlsschule: (siehe bei Kunstgeschichte 2, Klassizismus):

- Philipp Friedrich Hetsch     - Christian Gottlieb Schick     - Joseph Anton Koch
- Heinrich Füger                    - Ludovike Simanowiz          - Johann Heinrich Dannecker

SchillerVon Dannecker, einem der bedeutendsten Bildhauer des Klassizismus in Deutschland, stammen einige Portrait- Büsten Schillers.
 

[Bild (Marken DDR, 1989): 200. Jahrestag der Antrittsrede Schillers an der Universität Jena; Auszüge aus der Antrittsrede "Was ist und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte?" - Schillerbüste von Dannecker, 1794, jetzt in der Staatsgalerie Stuttgart]
[Vergrößerung des Bildes durch Anklicken; 59 KB]



Zu den Malern der Romantik aus dem Südwestdeutschen Raum werden gerechnet:

- Carl Philipp Fohr, Maler und Zeichner der Romantik. Fohr, geboren 1795 in Heidelberg, war in Rom Mitglied der Malergruppe der Nazarener.
- Carl Anton Joseph Rottmann, 1797 ebenfalls in Heidelberg geboren, war einer der einflussreichsten Landschaftsmaler des frühen 19. Jahrhundert.



Zu den Malern des Biedermeier werden gerechnet (wobei diese Etikettierungen natürlich sehr einseitig und durchaus problematisch sind)::

- Theodor Schüz, geb.1830 in Tumlingen/ Waldachtal bei Freudenstadt.
Theodor Schüz, Kind eines evangelischen Pfarrhauses, machte zunächst in Herrenberg eine Ausbildung zum Notar, ehe er zum Kunststudium nach Stuttgart ging. Ab 1856 studierte Schüz in München, ab 1866 lebte er in Düsseldorf. - Das bekannteste und zumindest in der Staatsgalerie Stuttgart das beliebteste Bild von Schüz ist das "Mittagsgebet bei der Ernte" von 1861, in dem das religiöse Anliegen von Schüz und der romantisch- biedermeierlich- realistische Malstil deutlich wird.

- Johann Baptist Pflug, Maler des schwäbischen Biedermeier. - * 13.2.1785 in Biberach, + 30.5.1866 in Biberach.-
J.B. Pflug, als Maler Autodidakt, wirkte ab 1810 als Zeichenlehrer in Biberach. Er gilt als "Genremaler des oberschwäbischen Alltags", als "Maler schwäbischer Idylle". Seine Bilder sind auch historisch interessant; etwa das Bild "Reicher Bauer" mit der Begegnung des armen Bauern Altwürttembergs und dem reichen Bauern Neuwürttembergs, das in der Staatsgalerie Stuttgart zu sehen ist. - Bekannt sind auch die Erinnerungen J.B. Pflugs: "Aus der Räuber- und Franzosenzeit Schwabens. Die Erinnerungen des schwäbischen Malers aus den Jahren 1780 - 1840".

- Franz Xaver Winterhalter, geb. 1805 in Menzenschwand (Sankt Blasien), lebte 1834 - 1870 in Paris. Er war Genremaler und einer der beliebtesten Portraitmaler des europäischen Hochadels.



Als Maler des Realismus in Südwestdeutschland werden häufig genannt:

Thoma- Hans Thoma, Maler und Graphiker. - * 2.10.1839 in Bernau / Schwarzwald, + 7.11.1924 in Karlsruhe.
Thoma malte, angeregt durch die Schule von Barbizon, idyllische Landschaftsbilder häufig
mit Schwarzwald- Motiven. 
Thoma, der ab 1859 an der Kunstschule Karlsruhe studiert hatte, war ab 1899 Professor an der Kunstschule Karlsruhe und Direktor der Kunsthalle Karlsruhe. Er weist auf ein weiteres Zentrum der Kunstproduktion (neben Stuttgart) in Südwestdeutschland: Karlsruhe im Großherzogtum Baden. Die Karlsruher Kunstakademie und die Kunsthalle Karlsruhe spielte für viele Künstler eine wichtige Rolle.

[Bild (Marke DDR, 1967): Hans Thoma: "Frühlingsidyll" (um 1880)]

- Wilhelm Trübner, * 3.2.1851 in Heidelberg, + 21.12.1917 in Karlsruhe. – Trübner, ein wichtiger Maler des Realismus und des Impressionismus in Deutschland, arbeitete einige Zeit in Ateliergemeinschaft mit Hans Thoma, der starken Einfluss auf Trübners Landschaftsmalerei hatte. Er war 1903 – 1917 Prof. an der Akademie in Karlsruhe.

Leutze- Emanuel Leutze, deutsch-amerikanischer Maler. - * 24.5.1816 in Schwäbisch Gmünd, + 18.7.1868 in Washington. - Leutze studierte an der Düsseldorfer Akademie und malte im Stil der Düsseldorfer Historienmalerei. Von ihm stammt eines der populärsten Bilder zum amerikanischen Unabhängigkeitskampf: "Washingtons Übergang über den Delaware".

[Bild (Marke Rumänien, 1976): Emanuel Leutze: "Übergang Washingtons über den Delaware 1776", entstanden 1850 (Metropolitan Museum, New York)]

Bauernfeind- Gustav Bauernfeind, Architekt und Maler. - * 4.9.1848 in Sulz am Neckar; + 24.12.1904 in Jerusalem. - Bauernfeind galt Ende des 19. Jahrhunderts als bedeutender deutscher Orientmaler. Nach Tätigkeiten vor allem in München wanderte er 1896 nach Palästina aus. Von ihm stammen u.a. Bilder der frühen deutschen Siedlungen in Palästina.

[Bild (Marke Israel, 1991): Gemälde von Gustav Bauernfeind: Ansicht der deutschen Kolonie in Haifa, 1898



Beuroner KunstschuleEine Sonderstellung nimmt die Entwicklung der religiösen Malerei der Beuroner Kunstschule ein. Sie ist vor allem verbunden mit

- Pater Desiderius Lenz, Maler und Bildhauer. - * 12.3.1832 in Haigerloch, + 26.1.1927 in Beuron.. - Peter Lenz trat 1876 als Pater Desiderius ins Benediktinerkloster Beuron ein. Dort begründete er die Beuroner Kunstschule mit dem Anliegen, auf der Grundlage altchristlicher und altägyptischer Kunst eine neue religiöse Malerei zu schaffen. Zeugnisse dieser Beuroner Kunstschule finden sich in Beuron, im Kloster Monte Cassino und in Prag. In Prag lebten Lenz und andere Benediktiner, die 1880 zeitweise aus Beuron vertrieben wurden. Sie gestalteten dort die Kirche St. Gabriel im Stil der Beuroner Kunstschule.
[Bild (Markenblock CSR, 1999): Pater Lenz, Beuroner Kunstschule: Altarbilder in der Kirche St. Gabriel, Prag]



Maler des Impressionismus sind in Südwestdeutschland kaum vertreten. Hier einige Namen:

- Hermann Pleuer, geb. 1863 in Schwäbisch Gmünd (Eindrucksvoll sind seine impressionistischen
Bilder der Welt der Eisenbahn und der Bahnhöfe.)

- Christian Landenberger, * 1862 in Ebingen, + 1927 in Stuttgart (Landenberger war Prof. an der Stuttgarter Kunstakademie. Seine impressionistische Malweise zeigt sich besonders in seinen Landschaftsbildern.)

- Heinrich von Zügel. - * 22.10.1850 in Murrhardt, + 30.1.1941 in München (Grab in Murrhardt). - Zügel, 1892 Mitbegründer der Münchener Sezession, malte besonders Tierbilder in realistischem und später impressionistischem Stil.


- Weitere Web-Informationen: http://www.staatsgalerie.de/aus_wuerttemberg
[Zur Ausstellung in der Staatsgalerie Stuttgart 2002: "Württemberg. Maler entdecken Land und Leute. 1750 - 1900", mit Bildern von P.F.Hetsch, G.F. Steinkopf, T.C.Schüz, E.G.Leutze, F.von Keller u.a.]
Überblick /Navigation zu den Seiten der Kunstgeschichte:

Kunstgeschichte 1:

Einleitung
Steinzeit bis zum Mittelalter
Hochmittelalter (1000-1250):
Kunst der Romanik
Spätmittelalter (1250-1550):
Kunst der Gotik:
- Frühgotik  (1250-1350)
- Hochgotik (1350-1450)
- Spätgotik  (1450-1550)

Kunstgeschichte 2:

16. Jahrhundert:
Kunst der Renaissance
17./18. Jahrhundert:
Barock, Rokoko, Klassizismus

Kunstgeschichte 3:

19. Jahrhundert:
Klassizismus, Romantik, Biedermeier, Realismus, Impressionismus

20. Jahrhundert:
Jugendstil, Expressionismus, Neue Sachlichkeit, Abstrakte Kunst

20. Jahrhundert (bis etwa 1965): Jugendstil, Expressionismus, Bauhaus, Neue Sachlichkeit, Abstrakte Malerei

Besonders einflussreich für die Entwicklung der Malerei im 20. Jahrhundert nicht nur in Südwestdeutschland war Adolf Hoelzels Tätigkeit als Professor an der Kunstakademie in Stuttgart:

- Adolf Hoelzel, Maler, Farbtheoretiker, Kunstpädagoge. - * 13.5.1853 in Olmütz (Mähren), + 17.10.1934 in Stuttgart (Grab auf dem Waldfriedhof). - 
HoelzelAdolf Hoelzel hat als Maler verschiedene Stile praktiziert: Nach seiner künstlerischen Ausbildung an den Akademien in Wien und München war er 1888 Mitbegründer der Dachauer Malerschule, die zunächst eine realistisch-spätromantische Malweise à la Leibl bevorzugte, ehe Hoelzel nach einen Studienaufenthalt in Paris die Malweise der Impressionisten aufnahm, später auch Elemente des Jugendstils. - Bahnbrechend für die moderne Malerei in Deutschland, vor allem für die abstrakte Malerei, wurde Hoelzel seit seiner Zeit als Prof. an der Kunstakademie Stuttgart im Jahre 1905. Hier entwickelte Hoelzel, ausgehend von Goethes Farbenlehre, eine künstlerische Farbtheorie und er begann bereits 1905 mit abstrakten Gemälden.- Von den Werken Hoelzels sind heute vor allem einige Gemälde in Pastell, Wandgemälde und großflächige (und großartige) Glasmalereien bekannt. -
Besonders einflußreich war Hoelzel als Lehrer an der Kunstakademie Stuttgart. Zum "Hoelzel-Kreis" seiner Schüler gehörten hier Max Ackermann, Willi Baumeister, Johannes Itten, Ida Kerkovius, Oskar Schlemmer, Theodor Werner. - Von großer Wirkung war auch das pädagogische Konzept Hoelzels: Die Einführung in künstlerisches Arbeiten, wie sie Hölzel in Stuttgart entwickelte und lehrte, wurde, von Johannes Itten am Bauhaus in Dessau weitergeführt, zum bildnerischen Elementarunterricht an vielen modernen Kunsthochschulen praktiziert.

[Bild (Marke BRD, 2003): Malerei des 20. Jahrhunderts: Adolf Hoelzel: Gemälde "Komposition" (1930)]



HoferMaler des Expressionismus:

- Carl Hofer. - * 11.10.1878 in Karlsruhe, + 3.4.1955 in Berlin.
Hofer, der seit 1920 in Berlin lebte, entwickelte einen Malstil zwischen Expressionismus und zeitweise monumentalem Klassizismus.
 

Heckel[Bild (Marke Berlin, 1978): 100. Geburtstag von C. Hofer; Carl Hofer: "Das Boot", 1922]
 
 
 

- Erich Heckel, Maler, Mitbegründer der "Brücke". - * 31.7.1883 in Döbeln (Sachsen), + 27.1.1970 in Hemmenhofen. - Heckel war von 1949 - 1955 Prof. in Karlsruhe. Am Bodensee lebte Heckel seit 1944.
 
 
 

[Bild (Marke BRD, 1974): Erich Heckel: "Schlafender Pechstein", 1910]



Schlemmer1Maler des Bauhauses:

- Oskar Schlemmer, Maler. - * 4.9.1888 in Stuttgart, + 13.4.1943 in Baden-Baden.. – 
Schlemmer war Schüler A. Hoelzels in Stuttgart. Er lehrte 1920 - 1929 am Bauhaus in Weimar und Dessau Plastik und Bühnenkunst. 1929 - 1932 war er Prof. in Breslau, danach bis 1933 in Berlin.

[Bild (Marke BRD, 1975): Oskar Schlemmer: "Konzentrische Gruppe", 1925]

- Ida Kerkovius, Malerin. - * 31.8.1879 in Riga, + 7.6.1970 in Stuttgart. - Kerkovius war Schülerin A. Hoelzels in Stuttgart, später dann am Bauhaus.



Maler der Neuen Sachlichkeit:

Dix: Berber- Otto Dix, Maler und Graphiker. - * am 2.12.1891 in Untermhaus, Gera, + 25.7.1969 in Singen (Grab in Hemmenhofen). - 
Otto Dix, sozialkritischer Maler zwischen Expressionismus, Realismus und Neuer Sachlichkeit, wurde 1933 von den Nationalsozialisten als Professor in Dresden entlassen. Er zog 1933 nach Randegg/ Singen und lebte seit 1936 in Hemmenhofen am Bodensee. 
Im neuen "Kunstmuseum Stuttgart" befindet sich eine der umfangreichsten und besten Sammlungen der Werke von Otto Dix.

[Bild (Marke BRD, 1991): Otto Dix: "Bildnis der Tänzerin Anita Berber", 1926; Kunstmuseum Stuttgart] 

Schad- Christian Schad, Maler (Dada, Neue Sachlichkeit). - * 21.8.1894 in Miesbach am Schliersee,, + 25.2.1982 in Stuttgart. - Schad lebte vor allem in Bayern (München, Aschaffenburg, Keilberg im Spessart) und von 1928 - 1943 in Berlin, wo seine wichtigsten Bilder entstanden.

[Bild (Marke BRD, 1994): Christian Schad: "Maika" (1929)]

- Alexander Kanoldt (geb. 1881 in Karlsruhe)

- Rudolf Schlichter (geb. 1890 in Calw)



Abstrakte Malerei:

Baumeister- Willi Baumeister, Maler des "abstrakten Expressionismus", einer der bedeutendsten und einflussreichsten Maler nach 1945. - * 22.1.1889 in Stuttgart, + 31.8.1955 in Stuttgart. - 
 

[Bild (Marke BRD, 1989): 100. Geburtstag von W. Baumeister; Willi Baumeister: "Bluxao I", 1955]

Baumeister, gelernter Dekorationsmaler, studierte nach Abendkursen an der Stuttgarter Kunstakademie ab 1909 an der Stuttgarter Kunstakademie bei A. Hoelzel. Für seine künstlerische Entwicklung von großer Bedeutung war 1914 eine Reise zusammen mit dem Studienfreund Oskar Schlemmer nach Paris, wo ihn vor allem die Werke von Cézanne, Gauguin und Toulouse-Lautrec beeindruckten.
In einer ersten Periode schafft Baumeister ab 1919 vor allem die konstruktivistischen "Mauerbilder", ungerahmte in die Wand eingelassene, z.T. plastische Tafeln mit figuralen Andeutungen. Aus dieser Zeit stammen auch die "Sport- und Maschinenbilder".

1928 wird Baumeister zum Professor an die Frankfurter Städelschule berufen; er ist dort Leiter der Klassen für Gebrauchsgraphik, Typographie und Stoffdruck. - In den 30-er Jahren verändert sich der streng konstruktivistische Aufbau der Bilder Baumeisters. Organische Linien spielen eine größere Rolle, schon hier werden archaische Höhlenbilder zum Vorbild. Die "Läufer-Bilder" stammen aus dieser Zeit (seit 1933); die hieroglyphenartigen "Ideogramme" (1937); die "Eidos-Bilder".

1933 wird Baumeister von den Nationalsozialisten seines Lehramtes in Frankfurt enthoben; 1937 werden Werke Baumeisters auf der Münchner Ausstellung als "entartete Kunst" gebrandmarkt; 1941 erhält Baumeister Mal- und Veröffentlichungsverbot. Baumeister emigriert nicht. Er lebt in Stuttgart, hält sich mit Arbeit in einer Wuppertaler Lackfabrik finanziell über Wasser, und er malt weiter im Geheimen, häufig in Urach.
In diesen Jahren beschäftigt sich Baumeister wieder intensiv mit archaischer und exotischer Kunst. Die "afrikanischen Bilder" entstehen in dieser Zeit (1941/1942) und die "Gilgamesch- Illustrationen" (1943/44). Daneben schreibt Baumeister sein kunsttheoretisches Hauptwerk "Das Unbekannte in der Kunst" (das erst 1947 veröffentlicht werden kann).

1946 wird Baumeister Professor an der Kunstakademie in Stuttgart. - In der letzten Lebensphase entstehen die "Montaru-, Monturi-, Aru- und Han-Bilder", zu denen auch das hier wiedergegebene "Bluxao I" von 1955 gehört.

- Theodor Werner, Maler. - * 13.2.1886 in Jettenburg bei Tübingen, + 15.1.1969 in München. - Theodor Werner gilt als einer der Wegbereiter der abstrakten Malerei in Deutschland. - 1908/09 studierte er an der Stuttgarter Kunstakademie bei Adolf Hoelzel, danach lebte er in Paris, wo er über den Kubismus vollends zur abstrakten Malerei fand. Später malte er, auch von Miro beeinflusst, abstrakte "organische" Bilder. - Ab 1940 lebte T. Werner in Berlin, seit 1959 in München.

- Julius Heinrich Bissier (geb. 1893 in Freiburg)



Weitere Künstler aus Südwestdeutschland in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts::

- Helmut Andreas Paul (HAP) Grieshaber (geb.1893 in Rot an der Rot)
- Otl Aicher (geb. 1922 in Ulm)
- Alfred Lörcher, Bildhauer (geb. 1875 in Stuttgart)
- Karl Albiker, Bildhauer (geb. 1878 in Ühlingen)
- Hans Meid, Buchillustrator (geb. 1883 in Pforzheim)


[Kunstgeschichte Südwestdeutschland bis zum 19. Jahrhundert: siehe extra Site Kunstgeschichte 1 und Kunstgeschichte 2][zurück zur Navigation und zum Seitenanfang]

zurück zum Seitenanfang
zur Startseite (Übersicht) Links zu anderen Buchstaben: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S Sch T U V W Z

(c) Manfred Ebener / E-Mail- Kontakt: m.ebener@z.zgs.de  / Lexikon Geschichte Baden-Württemberg: Kunstgeschichte 3 / 14.3.2014

Free counter and web stats auf www.GuideOnlineCasinos.com