Karibik- Atlantik- Mittelmeer
April/Mai 2002

Samstag, 20. April 2002

Nach 9 1/2 Stunden Flug mit der Martinair direkt von Frankfurt nach Guadeloupe- davon allein 8 Stunden über dem Atlantik- endlich wieder Land in Sicht und Landeanflug über türkisblauem Wasser und grünem Tropenwald.
Point à Pitre empfängt uns bei 30 Grad und tropisch-feuchter Luft, der Himmel ist wolkenverhangen. Wir laufen über das Rollfeld in das Abfertigungsgebäude, das schon sehr baufällig aussieht, bricolage eben ( Bricolage heisst Basteln und ist mein französisches Lieblingswort ). Auch die Flagge der grande Nation in diesem Überseedépartement bedarf der Erneuerung, da schon sehr zerfleddert.
Die Insassen des Air France-Jumbos, der kurz nach uns landet, werden im neuen, properen Empfangsgebäude abgefertigt.
Kommentar erspare ich mir, wäre politisch nicht korrekt..
Wir werden von einer Calypsoband empfangen, einige Gäste bekommen einen fruchtigen Drink gereicht, als der alle ist, gibt es auch keinen mehr,weil das Empfangspersonal es dann vorzieht, erstmal gemütlich eine zu rauchen.
Zum Grinsen finde ich die Plakate, die innerhalb des Empfangsgebäudes von der Schönheit der griechischen Inselwelt künden, was soll mir das mitten in der Karibik sagen?
Neben mir steht eine Frau, die auch grinsen muss, wir freunden uns sogleich an. Mit Gisela, so heißt sie, werden abends immer die Cocktails des Abends, der sogenannte Sundowner, eingenommen, ein festes Ritual über die ganze Fahrt hinweg.
Zügig ist der Transport, nach kurzem Vorzeigen des Passes werden wir in Kleinbusse verfrachtet und sind in 5 Minuten am Schiff, welches mit seinen 220 Metern Länge und 55 Meter Höhe doch recht eindrucksvoll am Kai liegt.

Die Formalitäten sind schnell erledigt und zu meinem grossen Erstaunen findet heute auch keine Seenotrettungsübung statt.
Beim Essen habe ich die zweite Sitzung, die mir heute aber um 22 Uhr ( für mich ist es bereits 4 Uhr morgens) doch echt zu spät ist, also gehe ich ins Buffetrestaurant, was aber eher kantinenmässig ist, aber heute abend ist mir das wurscht und das Ablegen um 23 Uhr kriege ich auch nicht mehr mit.

Sonntag, 21. April
Antigua

7.30 Wecken, nach 9 Stunden Schlaf auch kein Problem, 26 Grad und 84% Luftfeuchtigkeit auch nicht, wenn man es langsam angehen lässt. Ein tolles Gefühl, zum ersten Mal im Jahr in Sommerklamotten rumlaufen zu können.
Der erste Ausflug in Antigua ist in deutscher (?) Manier organisiert, man muss Italiener, Franzosen, Deutsche und 2 Engländer in mehreren Kleinbussen unterbringen und mit einem Nummernsystem funktioniert das auch gut.
Antigua: eine trockene Insel, teilweise sehr karg ( so wie die Ostalb), 75.000 Einwohner, selbständig, Mitglied im Commonwealth, Währung: East Carribean Dollar, alles ist englisch organisiert wie beispielsweise das Schul- und Gesundheitswesen. Antigua ist ein Paradies für Segler, am 28. April geht hier eine grosse Regatta los, die bis nach Europa führt.
Bebauung: flach, nicht höher als eine Kokospalme ist erlaubt, die Häuser sind türkisfarbig angestrichen. Die Bevölkerung sind zu 90 % Schwarze, Nachkommen ehemaliger Sklaven, nur 2% sind Weiße und ziemlich viele Ziegen und Schafe. Landschaftlich ist die Insel jetzt nicht sooo der Heuler, die Attraktion liegt in den zahlreichen Stränden und dem türkisblauen Wasser. Wenn man am Aussichtspunkt Shirley Heights steht, sieht man auch den Unterschied zwischen der atlantischen und der karibischen Seite.
Dann schauen wir noch Lord Nelsons Wirkungsstätte an und setzen uns gemütlich unter Palmen und geniessen unsere Drinks. Feige wie ich trinken Cola, die Mutigen probieren den ersten Planter's Punch:
3 cl weißer Rum, 3 cl brauner Rum, 6 cl Ananassaft, 6 cl Orangensaft, 2 cl Zitronensaft, 1 cl Grenadine, Eiswürfel.
Zutaten in einen Shaker geben, kräftig schütteln und in einem Longdrinkglas mit einigen Eiswürfeln servieren.
Interessant das Ablegen: ohne Schlepper, da das Schiff Baujahr 93 ist, hat es die entsprechenden Vorrichtungen (Bugstrahlruder), sich aus eigener Kraft wegzubewegen;
allerdings drehen wir, da das Schiff rückwärts eingeparkt ist. Das wird auch an jedem anderen Anlegeplatz so sein, unser Käptn liebt es generell nicht, rückwärts einzuparken.
Impressionen: auf einem Tisch liegt ein Buch mit dem beziehungsreichen Titel "Schlank bleiben", Jogger drehen mit verbissenen Gesichtern ihre Runden.
Heute abend ist zum ersten mal Essen im Restaurant angesagt: es gibt 5 Gänge: kleine Vorspeise, Suppe, Pasta, Hauptgang, Dessert.
Unsere beiden Kellner sind Walter aus Peru und Jakob aus Polen, der aber in Kanada aufgewachsen ist.

Montag, 22. April
Tortola


Um 8.15sind es 26 Grad ohne Wind und die entsprechende Luftfeuchtigkeit. Heute habe ich keine Lust auf organisierten Inselausflug , Roadtown zu Fuß ist angesagt. Diese Veranstaltung gestaltet sich recht klebrig- feucht, ich habe Roadtown dann auch zu Fuss recht schnell erkundet. Es ist auch nicht allzuviel zu sehen, außer ein paar knallbunt angestrichenen Holzhäusern in der Mainroad, in denen sich Geschäfte befinden.

Nach dem Erwerb eines karibischen Kochbuchs setze ich mich ans Ufer und lasse meine Füsse im 28 Grad warmen Wasser baumeln und beobachte Pelikane, die gemütlich auf dem Wasser dümpeln, sich ab und zu den Schnabel mit Fisch vollhauen, dann unvermittelt aufsteigen, um dann nach einem Sturzflug weitere Fische zu erbeuten. Eine dreiste Möwe setzt sich auf den Kopf eines Pelikans, um was von den Fischen abzustauben, aber Fehlanzeige.
Mehr ist nicht los, außer dass mich eine Welle voll erwischt, danach ist mir schön kühl und zwei Amerikaner von der neben uns liegenden "Norwegian Sea", die am Kai sitzen, haben was zu lachen. Nach diesem anstrengenden Ausflug ist Nichtstun angesagt.
Heute gibt es den ersten Gala-Abend, ich verzichte auf das Foto mit dem Käptn, aber wir amüsieren uns auch so. Die Italiener haben sich folgendes einfallen lassen: vor der gemalten Kulisse eines Schiffsbugs bei einem kitschigen Sonnenuntergang, das sehr an die entsprechende "Titanic-Szene" erinnert, lässt sich fast jedes Paar fotografieren. Besonders schön sieht das aus, wenn die quadratische italienische Mamma so ca. 90 Kilo Kampfgewicht hat und der kleinere Gatte neben ihr fast verschwindet.

Dienstag, 23. April
St. Maarten/St. Martin

Strahlende Sonne und nix wie raus, am Pier liegen 4 Schiffe, die "Van Gogh " aus Kingston, ein Disney Dampfer aus Nassau mit einem Goofy als Schiffsjunge am Heck

und die "Golden Princess" aus Hamilton, der größte Kahn, den ich bis jetzt zu Gesicht bekommen habe: 311 m lang, 68 m hoch und 112.00 BRT.
Die Amis, die vom Mickymaus-Dampfer gehen, werden von Goofy und Mickymaus begrüsst und dürfen Schildern mit Mickymäusen drauf nachlaufen.
Mittags dann Inselrundfahrt. Auch diese Insel hat ihre kargen Stellen und ist wie Antigua von 95 bis 99 von ziemlich vielen Hurrikanen heimgesucht worden.
Der Tourismus hat dann nach dem 11. September auch erstmal ziemlich nachgelassen, so langsam geht es wieder los.
Aber bis jetzt ist hier am meisten los. Die Insel ist in einen holländischen und einen französischen Teil geteilt, letzterer ist ein echtes Département von Frankreich und die Menschen hier dürfen am 5. Mai zwischen der Pest Chirac und der Cholera Le Pen entscheiden. Als EU-Europäer kann man hier auch arbeiten.
Die französische Hauptstadt Marigot gefällt mir, es gibt nette Geschäfte und man kann zollfrei einkaufen. Hier ist auch ziemlich viel Segeltourismus


und in der grossen Lagune, wo viele Segler ihre 200 Boote sicher wähnten, gab es beim letzten Hurrikan das grösste Massenabsaufen von Jachten- das war dann ein Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde.Witzig ist die Auspreisung bei den Speisekarten-der Euro ist hier noch nicht so ganz angekommen, es wird auch noch in FF ausgepreist.

Mittwoch, 24. April
St. Lucia

St. Lucia toppt nun alles- Einfahrt in den Hafen- grüne Berge, Buchten, dramatische Wolken. So hat man den Eindruck einer grossen Insel, was aber so nicht stimmt, sie ist nur 43 km lang, 12 km breit. Wir liegen neben dem nationalen Flughafen, wo in atemberaubender Nähe zum Schiff Kleinflugzeuge landen.
Wir fahren auf steilen Sräßchen Berge hinauf, an Almen unter Palmen vorbei ( hier grasen Kühe unter Palmen, echt) um atemberaubende Aussichten oder breathtaking views zu genießen und landen am Schluß in der Marigot-Bucht, die ein berühmter Anlaufpunkt für Segler ist, die im "Doolittle's" dann ihre Anleger zu sich nehmen. Ein absoluter Traumstrand mit weißem Sand, Palmen und türkisblauem Wasser.


Hier könnte ich bleiben...
Heute abend sind alle besonders pünktlich, denn wer heute das Schiff versäumt, hat echt Pech gehabt. Wir haben jetzt nämlich 2720 Seemeilen mit Kurs Nordost nach Madeira vor uns. Der "Today-Prospekt", unsere tägliche Schiffszeitung, drückt es entsprechend blumig aus:" Wir lassen die Karibik hinter uns, um die Faszination und Magie einer Atlantiküberfahrt zu erleben, Geschichten vieler Abenteuer und Legenden ".


Donnerstag, 25. April bis Dienstag, 30. April
Atlantiküberquerung


Heute morgen nur 24 Grad und Windböen in wechselnden Stärken bis zu 70 km/h.Gegen Ende der Atlantiküberquerung wird es dann auch immer kühler,die letzten beiden Tage kann man kaum noch draußen sitzen, mit 14 Grad und Fahrtwind bei 19,5 Knoten ist es zu kalt.
Man sucht sich erstmal ein genehmes Plätzchen, weil vorne am Pool, wo es vom Wind her am angenehmsten ist, lautstarke Animationen stattfinden.
Es gibt Menschen, die sich nicht entblöden, Schweine- und Entenmasken aufzusetzen und vom Niveau her an entsprechenden Spielen teilzunehmen.
Da kann man dann nur ans ruhige Achterdeck flüchten, das aber den Nachteil hat, dass es dort mehr Wind gibt.
Es gibt aber noch mehr Zerstreuungsmöglchkeiten, Bingo beispielsweise, was bei den Italienern ziemlichen Zulauf hat.


Die Tage von heute bis Dienstag, den 30. April verlaufen ungefähr so:
9.30 aufstehen, zum "Terrazza" gehen, wo man draußen frühstücken und mittagessen kann ( bis auf die letzten Tage, da sitzen nur die ganz Abgehärteten draußen).
Dann ein ruhiges und je nach Stand der Sonnenallergie schattiges Plätzchen suchen, und was lesen. Mittags Salat essen, Mittagsschläfchen, dann italienischen Labberkaffee und Teilchen zu sich nehmen und danach eine Runde fitten gehen. Ja, richtig gelesen, Renate war auf dem Laufband und am Heimfahrrad !!!
Auch zum Shiatsu gehe ich zweimal, aber das zweite Mal ist mein Tischnachbar Günter V. dabei, der die Sache als ehmaliger Ingenieur eher unter technischen Aspekten sieht und mit Bemerkungen wie "da ist gezz aba gleich dat Ende vom Gewinde" bei irgendwelchen Kopfdrehübungen die unwilligen Blicke des teilweise leicht entrückt wirkenden Shiatsu-Meisters Roberto auf sich zieht. Als wir bei irgendwelchen Armstreckübungen dann beinahe noch die Deckenbeleuchtung abmontieren (die Übungen finden vorne in der Disco statt), verlassen wir dann diese Veranstaltung, um dem Rausschmiss zuvorzukommen.
Dann Abendessen, es gibt 2 Galaabende, danach in die Tangobar, um den Schiffsvolk bei weiteren neckischen Spielchen zuzusehen.

Zum Schiff:
Die Costa Romantica ist 1993 von Ficantieri gebaut worden, hat 53.000 BRT, ist 220 m lang, 30,84 m breit und 55 m hoch. Letztes Jahr ist die Inneneinrichtung renoviert worden, besonders schön finde ich die Piazza Italia, die in gelb, rot und blau gehalten und mit eleganten Ledersesseln und -sofas ausgestattet ist.
Ich muss aber erst darauf aufmerksam gemacht werden, dass die Butterbrottüten, die überall im Schiff am Geländer rumhängen, nicht dazu gedacht sind, die Tramezzini darin einzupacken, die man nachmittags nicht geschafft hat, sondern eher der ungeplanten und plötzlichen Entleerung dienen sollen.


Zum Publikum:
Völkerverständigung ist angesagt, Italiener, Franzosen, Deutsche, Schweizer, Österreicher, eine Handvoll Spanier und 4 Engländer.
Letztere gehen wohl lieber auf die amerikanischen Dampfer, die von Fort Lauderdale und Miami die karibischen Inseln anlaufen.
Es gibt von den Menschen her nicht so viel zu lachen wie auf der Queen, die von den englischen Käuzen bevorzugt wird, hier ist die biedere französische Mutti aus Saverne genauso zu finden wie die Ehepaare mittleren Alters aus Duisburg, die hier einen Teil des Erbes von Omma auf den Kopf hauen.
Farbtupfer sind zwei beleibte Brüder Mitte 40 aus der Schweiz, die fast die ganze Zeit in T- Shirts mit einem Goofy vornedrauf, der mit einem Ball eine auf die Zwölf kriegt, rumrennen. Sie können sich bei den Galaabenden aber auch anständig anziehen, schwarzer Anzug, ja doch, aber kombiniert mit weißen Gesundheitslatschen. Die Italienerinnen sehen am schicksten aus, eine ganz Extravagante hat einen lila Haarschopf und die dollsten lila Klamotten und auch der elegante südländische Typ ist vertreten.

Mittwoch, 1. Mai
Madeira

Morgens um 7 Uhr fahren wir in den Hafen von Funchal ein, es ist noch dunkel, aber der Tag verspricht warm zu werden.
Die halbtägige Inselrundfahrt führt über abenteuerlich in die Berge gehauene Straßen, die einen taumelnd aus dem Bus steigen lassen, aber wir hatten die letzten 3 Tage auch bei Windstärke 7 ziemliche Schiffsbewegungen, die sich jetzt erst an Land auswirken.
Überall wuchert Kapuzinerkresse, jedes Eckchen ist bepflanzt, unter Rebstöcken werden noch Kartoffeln angeplanzt.
Wir stehen an der zweitsteilsten Klippe der Welt (die steilste ist in Taiwan) und gucken 580 Meter aufs Meer runter.


Es ist schön warm und man kann wieder an Deck- bei der Ausfahrt wird es aber ganz schnell wieder kalt, bevor man das Ende der Insel erreicht hat, sitze ich wieder drin.

Donnerstag, 2. Mai

Seetag, wir nähern uns Gibraltar und die alle bewegende Frage ist: wann fahren wir durch ?
Leider mitten in der Nacht um 2 Uhr. Der Käptn nützt den Tidenhub und rauscht mit 23 Knoten durch ( das Schiff kann sonst maximal nur 21 Knoten).
Leider ist es auch hier noch nicht wärmer geworden, also ist Beschäftigung innen angesagt und ich gucke dem philippinischen Chefschnitzer zu, wie er aus Möhren und Melonen putzige Hasen macht und ihnen mit einem Kohlblatt noch ganz allerliebste Mützchen verpasst und Rosenmuster in Wassermelonen schnitzt. Letzteres werde ich aber bestimmt nicht nachmachen, wer mich kennt, weiß, warum :-)))

Freitag, 3. Mai
Malaga

Morgens um 9.00 bin ich mit meinem Tischnachbarn Günter V. verabredet, der mir Malaga zeigt, weil er sich hier auskennt.
Wir fahren erstmal zur Festung hoch und gucken uns Meer und Berge und Malaga an.

Dann laufen wir runter und stürzen uns in das pralle andalusische Leben. Heisst, man trinkt Cafe con Leche, guckt Kathedrale von außen,

Geschäfte ( sehr schöne Geschäfte) und die Markthalle.
Da würde ich gerne mal richtig zuschlagen, vor allem weil die Preise hier nur ein Drittel bis die Hälfte von den unsrigen ausmachen. 5 Chorizos nehme ich aber mit.
Heute ist der letzte der 4 Gala-Abende, die Schiffsleitung lässt Sekt auffahren und diesmal kann man sich vor einer Karibikkulisse mit untergehender Sonne ablichten lassen. Fachkundige Passagiere mit pfälzischer Zungenfärbung bemerken, dass es heute die Wunderkerzenparade gibt, das sei beim Traumschiff am vorletzten Abend auch immer so.
Das Essen ist heute abend richtig gut, es gibt Langusten und Chateaubriand mit Sauce Béarnaise, die aber eigentlich eine Remouladensauce ist.
Dazu passt, dass mein Tischherrr den Obern erstmal etwas Schliff beibringt. Die Weingläser sind nämlich eher Wassergläser und Günter V. denkt nicht dran, seinen Rotwein aus solchen Gläsern zu trinken, und tatsächlich, es gibt auch richtige Rotweingläser.

Samstag, 4. Mai

Der ultimativ letzte Tag auf See, ich hatte mir ja noch ein letztes Sonnenbad erhofft, aber der Experte Günter V. als alter Segler erzählt was vom Mistral im Golf von Lyon. Bei ihm fängt der Golf von Lyon aber schon bei Barcelona an.
Wir fahren auch eine andere Route als ursprünglich vorgesehen, eigentlich wollten wir südlich der Balearen durchfahren, halten uns nun aber an der spanischen und südfranzösischen Küste entlang und haben wieder Windstärke 7. Weiter unten wäre es wohl noch heftiger gewesen.

Sonntag, 5. Mai

Um 8 Uhr legen wir pünktlich in Genua an.Wir müssen die Kabinen um 8 Uhr geräumt haben, damit wir dann ca. 3 Stunden lang den Hafen gucken können. Die Ausschiffungsprozedur, die immer eine logistische Herausforderung ist, dauert hier ganz schön lange.
Im Terminal geht es wie auf dem Flughafen zu, mit Gepäckbändern, an denen man dann auch ziemlich lange warten muss.
Dann werden wir alle in Busse verfrachtet und via Gotthardtunnel, der am Tag vorher noch durch die heftigen Regen- und Schneefälle halb zugeschüttet war, fahren wir nach Hause.

zurück zu Reisen