
Burg Prunn / Altmühltal
Fest in den schroffen Fels gekrallt, steht die Burg - sie ist uralt
und trotzt der Zeiten heft'gem Sturm; stolz weht die Fahne von dem Turm.
Jedoch, kein Ritter haust mehr im Gemäuer, dem Burggespenst ist's nicht geheuer.
Vorbei die Kunst der Minnesänger man höret dort ihr Lied nicht länger.
Kein Wächter kündt' der Feinde Haufen, man sieht nur noch Touristen laufen.
Soll ich's beklagen oder loben ? was kümmert es die Burg dort oben ?
Mög' sie noch lang dem Stürmen und Wehen - zum Ruhme der Ahnen - widerstehen. |
Reinhard Horber
| (c) 2002 Horber | zu dem Gedicht wurde ich bei einer Radtour durchs Altmühltal angeregt |