Reho´ s Dixieland - Seite

 

Flat Foot Stompers

 

Flat Foot Stompers, 2003 in Waiblingen

 

Meine Liebe zum Dixieland entdeckte ich bereits vor langer Zeit in Stuttgart. Ich war des öfteren in der Dixieland - Hall in der Marienstraße zu Gast und in weiteren Jazz-Kneipen.

Am liebsten besuche ich Freiluftveranstaltungen, wie hier in Waiblingen. Leider findet das Jazz - Open Air Festival auf der Freilichtbühne auf dem Stuttgarter Killesberg nicht mehr statt, zu dem ich lange Jahre gegangen war.

Mir gefällt am Dixieland, daß es sich, abgesehen vom Blues, um eine "fröhliche" Musik handelt, obwohl sie in Lousiana / USA auch bei Beerdigungen (langsam und getragen) gespielt wird. In den Staaten steht der Begriff "Dixiland" generell für die Musik der Südstaaten, wozu auch Blues, Swing, Gipsy, Bluegrass und Folkjazz gehören.

Interessant sind beim Dixieland insbesondere die Improvisationen und Spaß machen vor allem auch die Soli der einzelnen Instrumentalisten.

Endgültig zum Dixieland-Fan wurde ich bei dem legendären Festival - man könnte es Dixieland - Woodstock nennen - im Stuttgarter Gustav - Siegle Haus in den 70er Jahren, bei dem sich die gesamte lokale Dixieland - Szene versammelt hatte. Dies war verm. eine Veranstaltung der Jazz Society Stuttgart, die 1972 gegründet wurde.

 

Instrumente

Auch eine Pause muß mal sein !

 

Als echter Dixieland - Fan muß man natürlich in New Orleans, dem Mekka des Dixieland, gewesen sein und dort die Preservation Hall in der St. Peter Street besucht haben. Allerdings nennen die dortigen Musiker ihre Musik nicht "Dixiland", sondern "Traditional New Orleans Jazz".

 

Hier war ich im Jahre 1989 und es hat sich gelohnt ! Schon allein, wenn man die bekannten Straßennamen liest (Basin Street, Bourbon-Street), kommt man sich als Fan wie zu Hause vor ;-) und erst die Live - Musik, die aus jeder zweiten Kneipe schallt !!!

 

Mississippi-Raddampfer Natchez

Natchez

 

Noch schöner ist es, wenn man - wie ich es getan habe - an einem lauen Sommerabend auf einem Mississippi - Raddampfer den River hinaufschaufelt, diese Musik hört und dabei an die Geschichten von Mark Twain (sein Peudonym war Programm !) denkt.

Wenn es still wird, glaubt man, in der Ferne noch die Rufe der Schiffer beim Ausloten der Tiefe zu hören.

 

Reinhard Horber

 

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