Das Go - Spiel

- S p i e l r e g e l n -

 

Go - Spiel 5

Die drei schwarzen Steine innerhalb der weißen Linien

sind verloren ! Ein Feld ist noch umstritten (17 kyu)

 

Bei Go geht es darum, die gegnerischen Steine zu umzingeln und gefangen zu nehmen bzw. "Land" zu gewinnen.

 

Zu diesem Zweck werden wechselseitig zunächst strategische Kreuzungs-Punkte besetzt. Schwarz fängt an. Die Spielstärke wird bei den schwächeren Spielern in kyu gemessen, danach beginnen die Dan-Grade.

Auf dem großen Spielplan (19 x 19 Linien) gibt es 361 Kreuzungspunkte für die 181 weißen und die 180 schwarzen Steine.

Die gefangenen Steine werden aus dem Spiel herausgenommen. Ansonsten werden einmal gesetzte Steine nicht mehr bewegt.

Ein gegnerischer Stein ist dann "gefangen", wenn er keine "Freiheiten" mehr besitzt, d.h. wenn er ringsum von den gegnerischen Steinen umzingelt ist. Ein Stein kann maximal 4 Freiheiten (vom Gegner nicht besetzte Nachbarfelder) haben. Auf den Randfeldern hat ein Stein nur 2 (in der Ecke) oder 3 Nachbarfelder. "Selbstmord" darf man nicht begehen, d.h. nicht dahin setzen, wo der Stein keine Freiheit hat oder bekommt.

So einfach die Regeln sind, so schwierig ist es jedoch, gegen einen guten Spieler zu gewinnen, weil sich auf dem Spielfeld großflächige Muster aus vielen Steinen ergeben können, die es zu erkennen gilt. Sodann müssen die richtigen Schlüsse gezogen und in die taktisch und strategisch richtigen Züge umgesetzt werden.

 

Reinhard Horber

 

(c) by Reho 2002

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