Das Geschlecht der v. Horben zu Ringenberg

 

Ritter und Dienstmannen der Grafen von Montfort-Bregenz,

auch gen. die Horber, v. Horwin, v. Horwun, v. Horvy,

v. Horwen


 

Die Burg Ringenberg

 

Burg Ringenberg

Burg Ringenberg

 

Ein Bild der Burg (Rekonstruktion, wie die Burg um 1640 ausgesehen haben muß) befindet sich noch an dem Haus des früheren Schloßbauern, dem Schloßhof, in Ringenberg, Gem. Maierhöfen / Allgäu.

 

Schloßhof

Schloßhof

 

Die Burg Ringenberg ging 1431 (1451 ?) in den Besitz der von Horben zu Ringenberg über. 1776 mußte sie aber bereits wegen Überschuldung der Eigentümer für 5705 Gulden an den Bauern Anton Wagner von Ringenberg, (ab da Schloßbauer genannt) verkauft werden, nachdem der Versuch einer Zwangsversteigerung fehlgeschlagen war.

 

Schild

Schild am Schloßhof

 

Die Burg war noch bis 1892 bewohnt, 1927 trug man sie größtenteils ab. Die Steine sollen zum Bau des sog. Schloßhofs verwendet worden sein, was aber nicht ganz plausibel ist, wenn der Schloßhof schon vor 1776, also schon vor dem Verkauf der Burg an den Schloßbauern gebaut wurde (s. Schild). Möglicherweise wurde der bereits bestehende Schloßhof mit den Steinen auch nur erneuert oder vergrößert.

Das Geschlecht der v. Horben z. R. starb 1832 mit dem Freiherrn Anselm von Horben zu Ringenberg aus.

 

Gedenkstein Ringenberg

Gedenkstein Burg Ringenberg

(Auf der Gant = Zwangsversteigerung)

 

Von der Burg Ringenberg ist leider fast nichts mehr übrig geblieben. An dem Platz befinden sich neben Mauerresten lediglich noch ein Gedenkstein und ein Holzkreuz.

 

R. Horber

 

(c) by Reho   Quelle: Baumann, Geschichte des Allgäus

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