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Der Hohenzollerische Jakobsweg
Von Rottenburg über Hechingen und Burladingen nach Überlingen und
Konstanz
(Das Hohenzollerische Land beginnt aber erst kurz nach Hirrlingen) Stand 1/2008

Burg Hohenzollern mit einem Fernblick bis zu den Höhen des Schwarzwaldes
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Karten bestellen Sie am besten hier. Die ab Tübingen/Rottenburg notwendigen Karten haben die Kartennummern sind 523, 526, 511.
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Eine Liste mit kostengünstigen/kostenlosen Übernachtungen für Pilger incl. exakter Kilometerangaben kann in meinem Buchladen angefordert werden. Damit werden andere Etappenlängen möglich. Einige Übernachtungsmöglichkeiten sind im folgenden nach dem Ort in Klammern gesetzt. Bitte schicken Sie mir Ihr Lob oder Tadel über die erwähnten Übernachtungsmöglichkeiten.
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1.Etappe: Rottenburg a. Neckar über Dettingen nach Frommenhausen (hier wurde begonnen eine Pilgerherberge einzurichten, benutzbar ist sie zum Teil, außerdem gibt es ein Privatquartier! Hier können Sie die zugehörige Radiosendung hören(Plugin notwendig) oder direkt nach Hirrlingen (ca. 2 km Umweg, insgesamt ca. 11 km)
2. Etappe: Frommenhausen über Hirrlingen, Rangendingen nach Hechingen (ca. 19 km)
3.
Etappe: Hechingen über Schlatt,
Jungingen, Killer, Starzeln, Hausen, Ringingen, Burladingen (ca.
20 km)
4.
Etappe: Burladingen, Gauselfingen, Neufra, Hettingen, Hermentingen,
Veringenstadt(ca. 20 km),
5. Etappe: Veringendorf, Jungnau, Sigmaringen, Laiz, Inzigkofen (16,6 km)
6.
Etappe: Inzigkofen, Vilsingen, Engelswies,
Meßkirch, Wald (24 km)
7.
Etappe: Wald, Pfullendorf, Aftholderberg, Schönach, Taisersdorf,
Hohenbodman, Owingen, Überlingen (32 km) |
Wegezeichen ....  |
Das rechte Zeichen zeigt gleichzeitig die Laufrichtung an, in diesem Fall nach links. |
Auch die Römer waren einst in der Region um Burladingen präsent. Eine Abbildung mit den Römerstraßen finden Sie hier.
Bitte um Gelassenheit: Es gibt aber immer noch kurze Wegestrecken bis zum Bodensee, die falsch oder unvollständig markiert sind. |
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Fahren Sie mit dem Mauszeiger über die Bilder, gelegentlich erscheint die Vergrößerung eines Details, aber nur wenn Sie Skripte aktiviert haben.

Rottenburg bietet viele Plätze für eine Rast |
In Rottenburg über den Neckar Richtung Bahnhof, über die Gleise hoch an der Kapelle vorbei, hinaus aus der Stadt in Richtung Campingplatz. Dann führt der Weg über die Erhebung des Rammerts (sehr pilzreich!), danach hinunter nach Dettingen.
Am Ortsende können Sie entscheiden ob Sie direkt nach Hechingen (eine merkwürdige spätere Initiative noch unbekannter Menschen) oder halbrechts nach Frommenhausen gehen wollen und 3 km "Umweg" nach Hirrlingen in Kauf nehmen, denn dort ist die Einrichtung einer Pilgerherberge für 2010 geplant, die aber schon benutzbar ist (vorher aber beim Rathaus anrufen) oder direkt nach Hirrlingen gehen. Hier eine Detailkarte aus meiner Publikation! |

Schöner Weg vor Dettingen |

Hl. Madonna aus Frommenhausen |

Was dieser Jakobus aus Frommen-
hausen
wohl an den Haken hängt?
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In der Friedhofskirche von Hirrlingen
findet sich dieses "teuflische" Detail. |

Bald sind es 500 Jahre her, daß Jacob Beyter in Santiago war, für Frommenhausen wird es zum Anlass einer Feier. |
In Hirrlingen sollten wir bei der Kirche nach einem hohen Steinquader Ausschau halten, auf dem die Lebens- und Sterbedaten des Jakob Beyter aus Frommenhausen eingemeißelt sind. Der 1562 mit 82 Jahren Verstorbene hatte als Jakobsbruder 1510 Santiago besucht.
"AND 1510 IST DER OBGEMELT ZU ST.JACOB GEZOGEN" |
Wir biegen in Höhe der Bäckerei nach links und gehen hinauf bis zum Ortsrand. Ab hier betreten wir "Hohenzollern". Weiter geht es danach an der Josefs-Kapelle vorbei nach Rangendingen.
Bei der Brücke treffen wir eine weitere Variante des Jakobsweges, der Rangendingen mit Horb verbindet. Wegezeichen ist hier eine stilisierte Muschel. Ein wichtiger historischer Bezug hierfür ist die zwischen Bad Imnau, Horb, Hechingen und Burladingen verlaufende ehemalige römische Landstraße.
Rasch ist Hechingen-Stein erreicht. Hier kann man die sehenswerte Rekonstruktion eines römischen Gutshofes besuchen. |
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Jakobus in der Jakobskirche von Hechingen |

Josefskapelle vor Rangendingen |

Ein Wandbild aus der Hechinger Kirche. |
Am Freibad vorbei und wir sind im Zentrum von Hechingen.
Hier biegt eine Variante des Jakobsweges in Richtung Balingen Rottweil und Villingen ab. Historisch verlief hier die alte Schweizer Landstraße, die wiederum aus einem römischen Heerweg entstanden ist.
Um den Weg nach Burladingen fortzusetzen, gehen wir in die Unterstadt zu St. Luzen, wo stilgerecht aber nicht gerade günstig übernachtet werden kann. Dort wurde 1957 eine Gagatfigur gefunden, die im Hohenzollerischen Landesmuseum zu besichtigen ist. |
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Kapelle von Schlatt |

Kirche von St. Luzen |
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Oben links: Gagatfigur (3,4 cm), aus fossilem Holz, span. Azabache, war und ist Mitbringsel der Pilger, gefunden im Garten von St. Luzen.
Rechts der Bahnlinie führt der Weg über Schlatt nach Jungingen an der Wallfahrtskirche St. Sylvester vorbei, dort finden Sie rechts
hinten ein Holzrelief mit Jakobus (Abb. Mitte) und ein Glasfenster mit einem
Muschelträger (Bild Mitte). Franz
Xaver, geboren bei Pamplona am Jakobsweg, war Missionar in China und Indien und beklagte sich über seine durchs Taufen müde gewordenen Arme.
Eine weitere Jakobusfigur birgt die St. Anna Kapelle auf der Lehr (rechts). Entstanden um 1500. im Jahre 1743 erweitert, war sie vermutlich das erste Kirchlein in Jungingen. Auf dem Altar stehen die Figuren St. Anna und St. Jakobus d. Ältere, beide stammen von ca. 1500.
Wir bleiben rechts der B 32, bald (9/2009) ist der Rad/Fußweg zwischen Jungingen und Killer fertig . |
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In
Killer (Hotel Lamm) besuchen wir die Kirche Mater Dolorosa mit ihrem außergewöhnlichen
Jakobus, der vom Ende des 15. Jahrhunderts stammt. Er hat einen Schlitz im Knie und von hinten ein Türchen. Man konnte da Geld einwerfen. Für einen Stempel im Pilgerpass ist die Jakobusbruderschaft
Killer A. D. 1510 zuständig (Tel. 07477-766). Kurz vorher befindet
sich auch das wohlbekannte Peitschenmuseum.
Auch können Sie hier einen hervorragenden Honig vom Jakobsweg bekommen (Dr. Tanja Marquardt Tel.: 074778673).
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Martinskirche in Ringingen:
Oben im Bild ist Maria "vom guten Rat" (Muttergottes von Genazano) von 1769 zu sehen, die ihr Ohr dem Jesuskind zuwendet. Mit dieser Darstellung erflehen sich die Pilger über die Mutter Gottes den göttlichen Schutz auf ihrer gefahrvollen Reise, einen Schutz wie ihn die Juden nach dem Auszug aus |
Ägypten und bei der Durchquerung des Roten Meeres erhielten.
„Der Herr zog vor ihnen her, bei Tag in einer Wolkensäule, um ihnen den Weg zu zeigen, bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten. So konnten sie Tag und Nacht unterwegs sein. |

Marinskirche Ringingen |
Die Wolkensäule wich bei Tag nicht von der Spitze des Volkes, und die Feuersäule nicht bei Nacht.“ (Exodus 13, 21-22)
Der kleine Junge prüft mit dem Fuß ob das Wasser hält und zeigt, dass hier ein kindliches Gottvertrauen zum glücklichen Ziel führen wird.
Dieses Bild war einst die Prozessionstafel einer "Bruderschaft der Maria vom guten Rat", von ca. 1770, die aber Mitte des 19. Jh. aufgehoben wurde. Man nannte sie zum Ende hin nur die "Prügelwallfahrt". |
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Mater Dolorosa in Killer
An der Decke finden wir im Gemälde von Franz Ferdinand Dent die Abbildung eines Jakobspilgers, der uns aber den Rücken zukehrt und wir deshalb keine Jakobsmuscheln erkennen können.
Auf dem Bild links hängt Jakobus (1488) rechts an der Wand. Ein Schlitz zum Geldeinwurf befindet sich am rechten Knie. Dieses Bild enstandt 2005 zu Fronleichnam.
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Jakobsbildstock in Ringingen
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Bewegen Sie den Mauszeiger auf die Bilder um ein Detail zu sehen. Das gilt für viele Bilder auf meiner Homepage.
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| Über die Martinskirche hat Jakob Nadler im November 2007 ein wichtiges Werk veröffentlicht: Kleine Kirchengeschichte der Pfarrgemeinde St. Martin in Ringingen. Es ist bei ihm persönlich zu beziehen, Tel. (07475) 7702. Er klärt auch die Hintergründe der Entstehung des Pilgerbildes links. |
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Der Weg geht weiter hinauf nach Ringingen. Dort finden Sie einen Jakobus-Bildstock mit Jakobusbrunnen und ein interessantes Bild mit Pilgern in der Martinskirche. Eine dreiviertel Stunde
später ist Burladingen erreicht. Dort ist die Fehla-Quelle
im Zentrum ein bedeutsames Naturereignis.
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Warum nicht eine Jakobusfigur zu Beginn der Josengasse in Burladingen?
Wenn es Sie nach etwas herzhaftem gelüstet: die Metzgerei Dehmer in der Hauptstraße 44, nur wenige Meter abseits vom Weg, bietet Pilgerwürste an.
Burladingen
Die
katholische Fideliskirche, die keine Hinweise zum Jakobuskult enthält,
ist einem Heiligen geweiht, der sich vor allem im Kampf gegen die
Protestanten hervorgetan hat und dabei sein Leben verlor. Sehenswert aber ist die alte Georgskirche
rechts der B32. Schräg links an der Hauptstraße bietet das China-Haus günstige Ubernachtungen an (EZ 22.-/m.Frühst. 28.-/DZ 33.-) Tel.: 07475 1863. |
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Weiter
geht es auf dem Radweg über Gauselfingen (Hotel Wiesental) und dem WIR-Projekt (auch für Gruppen geeignet) nach Neufra. Dort finden wir links oben die Hochbergkapelle.
Sie ist 1762 eingeweiht worden und zeigt am linken Seitenaltar eine ähnliche Pilgerdarstellung wie in der Martinskirche von Ringingen. Das Gemälde ist wohl von Ambros Reiser und 1762 entstanden. Als Oberbild taucht wieder die Maria vom guten Rat auf.
Da sie abseits vom Weg liegt, wird wohl keiner freiwillig den Berg hochlaufen. Sie ist in der Regel verschlossen.
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Danach
kommt ein Stück unzerstörter Natur im Tal entlang der
mäandrierenden Fehla. Auf halbem Weg nach Hermentingen finden
wir eine Grillstelle.
Wir
erreichen nach einer Forellenzucht das Tal der Lauchert, wenden
uns nach rechts, gehen durch Hermentingen, Veringenstadt an der
Wallfahrtskirche St. Maria in Deutschstetten vorbei, danach zur
auf dem Felsen gebauten Kirche St. Nikolaus ("potthäßlich"
- Zitat ist nicht von mir!) und Veringendorf (Kirche St. Michael,
die älteste im Zollernalbkreis), dann nach Jungnau. Dort folgen
wir einige Zeit einem alten Römerweg, gehen am Nollhof vorbei und erreichen Sigmaringen.
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Höhlen um Veringenstadt |
Veringendorf
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Veringendorf |
Veringendorf |
Danach
gehen wir rechts von der Donau weiter nach Laiz.
Nach der Brücke
geht es rechts hinauf nach Inzigkofen (das Kloster ist heute Heimvolkshochschule,
möglicherweise kann dort übernachtet werden).
Sehenswert
ist dort auch ein sehr schön angelegter Felsengarten mit Blick
auf die Donau.
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Sigmaringen an der Donau |
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Laiz
Wendelin trägt zwei Jakobsmuscheln auf der Brust. Fahren Sie mit dem Mauszeiger über das Bild!
Rechts: Außen an der Kirche St. Peter und Paul eine beachtlich große Christopherusfigur. Nach dem Betrachten soll man den ganzen Tag vor dem Jähtod geschützt sein! |
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Inzigkofen
Klosterkirche
Der Stab von Jakobus gleicht dem des Hirten Wendelin, erkennbar am kleinen Schäufelchen am oberen Ende.
Fahren Sie mit dem Mauszeiger über das Bild! |
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Meßkirch
Hier
treffen wir den Beuroner Jakobsweg von Balingen übers Kloster Beuron. Gemeinsam geht es weiter nach Wald, danach trennen sich die Wege wieder. Wo genau muß mit Hilfe einer Karte herausgefunden werden.
Übernachtungsmöglichkeit in Wald |
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Kloster Wald in Wald
Links: In der Klosterkirche von Wald finden wir Jakobspilger auf einem Votivbild der Maria vom guten Rate. (Mauszeiger drauf). Vgl. Votivbild in Ringingen, oben!
Es stammt von Jakobe von Bodman.
Nach rechts geht es in Richtung Sentenhard und
Mindersdorf weiter, wir aber halten uns links und gehen weiter nach Pfullendorf. |
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In
früheren Überlegungen zu einem Streckenverlauf waren wir
der Ansicht, dass es einen Weg von Mengen her geben sollte. Aber vielleicht
kommt das später einmal. |
Von
Pfullendorf über Taisersdorf, Hohenbodman, Owingen und Konstanz nach
Einsiedeln(CH)
Für die erste Kennzeichnung des folgenden Weges war ich selbst verantwortlich. Dies geschah im Auftrag des Europa-Zentrum Baden-Württemberg im Rahmen eines EU-finanzierten Projekts im Jahr 1997.
Pfullendorf
Jakobuskirche von 1182 mit Fresken des Hl. Jakobus. Es existierte
eine Jakobspflege ab dem 14. Jahrhundert. An der Stelle des
heutigen Deutschen Kaisers befand sich einst ein Spital (Erwähnung
1275).
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Links ein Deckenfresko über der zweistöckigen Empore zeigt, wie der Ordensgründer Dominikus unter dem Schutz Marias mit der Fackel der Wahrheit den Teufel der Häresie vertreibt und Jakobus als guter Hirte seine Schafe zur Quelle des rechten Glaubens führt.
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In der Seelhofgasse war auch ein Dominikanerinnenkloster
angesiedelt, das zwischen 1276 und 1656 "Herberge"
genannt wurde. Eine Jakobusbruderschaft existierte vermutlich
nicht.
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Die Wegbeschreibung
Der heutige Verlauf des Jakobsweges wurde (2006) durch den BUND neu markiert. Er führt über den Marktpatz nach Süden und wird nicht mehr auf der Straße "Jakobsweg", sondern auf der westlich parallel verlaufender Strasse nach Aftholderberg geführt.
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Vom Ramsberg über Taisersdorf nach Hohenbodman
Ein schmaler Pfad führt zum Bächlein, auf dem Waldweg zur Lochenmühle und nach Großschönach. Dort folgen wir ein Stück der Straße und biegen ein in den Kirchweg hinauf nach Taisersdorf.
Im Gasthof zum Schwanen kann übernachtet werden.Telefon (07557) 748
Eine landschaftlich schöne Wegvariante ergibt sich,
wenn Sie gleich nach dem Gasthaus in Taisersdorf nach links
ins Tal abbiegen und dann auf der rechten Seite des Baches
bis zur Maria im Stein(siehe auch weiter unten) laufen (ca.
1,5 Stunden). Dann etwa 500 m zurück nach links hoch,
durch die Hofanlage und Sie sehen den Aussichtsturm von Hohenbodman,
wo Sie ab der Linde den Pilgerweg wiederfinden können. |
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Taisersdorf
Eine kleine Saalkirche von 1155 mit Statuen des Markus(Hauptpatron) und dem Jakobus(Bild rechts). Sein fehlender Stab wurde inzwischen erneuert. Eine Votivtafel von 1796 findet sich innen, gestiftet als Dank für die Bewahrung vor kriegerischen Auseinandersetzungen während der napoleonischen Kriege. Auf dem Altar finden wir Jakobus.

Taisersdorf (Fotos: Stähle)
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Die jährliche Markusprozession
in Taisersdorf am 25. April |
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Drei ältere Herrschaften bei Engelswies: Pausen sind wichtig! |
Der Weg nach Hohenbodman führt einige Zeit an der Landstrasse entlang. Kurz nach der Happenmühle wenden wir uns nach links und erreichen
Hohenbodman
In Hohenbodman gab es zwischen 1381 und 1594 eine Jodok-(Jossen)kapelle, die dem Hl. Jakobus geweiht war. Bemerkenswert ist dort auch der 900 Jahre alte Aussichtsturm und die vermutlich über 1000 Jahre alte Linde.
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Außerhalb
des Weges: Maria im Stein.
Ein sehr beliebter Wallfahrtsort. Er wurde von einem Herrn
Albero von Bodman begründet, dessen Familie nachweislich dem
Jakobuskult sehr nahe stand. Hier war es ein Rückkehrer aus
den Kreuzzügen im Heiligen Land, der aus Dank diese Kapelle
errichten ließ.
Wir folgen der Markierung des Jakobsweges von Hohenbodman auf dem "Kirchweg" hinunter nach Owingen. Er führt meist durch schattigen Wald. Über den Lugen, vorbei am Golfplatz, erreichen wir schließlich unser Ziel, die Jodokkirche in
Überlingen
Jodokkirche von 1424 mit einer Jakobusstatue rechts in einer
Nische der Außenfassade. Innen 12 Szenen der Jakobslegende über das Hühner- und Galgenwunder.
Es bestand eine Jodokusbruderschaft in Überlingen, verm. gegründet
durch eine Gemeinschaft ehemaliger Fernpilger. Interessant
sind auch die Schleifspuren im Eingangsbereich. Gottes Segen
wurde durch das Schleifen der Arbeitsmesser erfleht. Einen Schlüssel erhalten Sie in dem Buchladen links.
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| Mit
der Fähre geht es über den See nach Wallhausen. Von dort auf
den Wegen des Schwarzwaldvereins
nach |
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Materialien: Stadtplan
von Überlingen
Eine Übersichtskarte für Süddeutschland ist hier einzusehen.
*Hinweis:
Im Bodenseekreis und Landkreis Konstanz bemüht sich vorallem Fredy Meyer (Stockach)
um Erkenntnisse zum lokalen Jakobuskult. Die ersten Ergebnisse hat er in Überlingen während einer Vortragsveranstaltung (verm.
Juli 1998) des Europazentrums Baden-Württemberg der Öffentlichkeit
bekannt gemacht. Seit Ende 2007 gibt es ein Buch von ihm über die Wege zwischen Tübingen und Bodensee, incl. Spirituellem: "Du stellst meine Füße auf weitem Raum". |
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Sie können mein Buch in dem genau all das noch ausführlicher beschrieben wird,
auch per Telefon +49 (0)7477 152 077 bestellen.
(Wolfgang W. Meyer)
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