Wie Sie Ihre Kommunikation verbessern können...

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am Beispiel "Rückmeldung/Feedback"

"Meier, Sie sind so trampelig wie ein Elefant im Porzellanladen. Was soll aus Ihnen nur werden?"
Das ist natürlich eine Rückmeldung, wie sie sich keiner wünscht. Bevor Sie weiterlesen, denken Sie doch einmal kurz darüber nach, was Sie an dieser Rückmeldung stören würde, wenn Sie besagter "Meier" wären...

Ich sehe bei dieser Rückmeldung folgende Probleme:
Pfeil Einen Menschen mit Namen anreden ist ja gut, dann aber so, daß derjenige sich wertgeschätzt fühlt: "Herr/Frau Meier".
Pfeil Wer so eine negative Bewertung bekommt, läßt verständlicherweise sofort den Rolladen herunter und ist nicht mehr für irgendeine konstruktive Kritik empfänglich.
Pfeil "Sie sind ..." Das klingt wie eine umunstößliche Tatsache, ist aber in Wirklichkeit nur die persönliche Meinung des Sprechers.
Pfeil Die Frage "Was soll aus Ihnen nur werden?" ist natürlich nicht gerade ermutigend.
Kurz: Herr oder Frau Meier wird nach dieser Rückmeldung keinen Deut motivierter oder loyaler sein und kann nichts dazulernen. Wenn man aber eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter ein motivierendes und helfendes Feedback geben will, könnte man zum Beispiel auch so formulieren:

"Herr Meier, ich fühle mich mit meinem Anliegen nicht ganz von Ihnen verstanden. Mir scheint, daß Sie in dieser Sache noch nicht gesehen haben, was dieses Anliegen mir bedeutet."

Wie würden Sie auf diese Rückmeldung reagieren? Wenn Sie nach dieser Rückmeldung noch ansprechbar sind, lassen Sie mich darlegen, was letztere Rückmeldung von ersterer unterscheidet.
Herr Meier... Eine korrekte Anrede ist ein Ausdruck von Wertschätzung und Achtung. Nur: ehrlich sollte dieser Ausdruck schon sein.
Ich fühle... Ich-Botschaften zeigen, daß das, was ich sage, mein persönlicher Eindruck ist. Mein Gesprächspartner hat so die Möglichkeit, das Problem auch bei mir zu sehen.
...mein Anliegen nicht ganz verstanden... Beschreiben statt bewerten. Ich werte das Verhalten des Anderen nicht, sondern sage nur, wie es bei mir ankommt. So verletze ich ihn weniger.
...in dieser Sache... Konkrete Angaben verhindern unsachgemäße Pauschalurteile.
Feedback und Feedback kann, wie Sie sehen, durchaus ein Unterschied sein. Beim Kommunikationstraining kommt es darauf an, die Wirkungen meiner Kommunikation auf den Anderen bewußt zu machen und einzuüben, was mich in meiner Kommunikation besser macht.

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