| "Meier, Sie sind so trampelig wie ein Elefant im Porzellanladen. Was soll aus Ihnen nur werden?" |
Ich sehe bei dieser Rückmeldung folgende Probleme:
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Einen Menschen mit Namen anreden ist ja gut, dann aber so, daß derjenige sich wertgeschätzt fühlt: "Herr/Frau Meier". |
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Wer so eine negative Bewertung bekommt, läßt verständlicherweise sofort den Rolladen herunter und ist nicht mehr für irgendeine konstruktive Kritik empfänglich. |
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"Sie sind ..." Das klingt wie eine umunstößliche Tatsache, ist aber in Wirklichkeit nur die persönliche Meinung des Sprechers. |
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Die Frage "Was soll aus Ihnen nur werden?" ist natürlich nicht gerade ermutigend. |
| "Herr Meier, ich fühle mich mit meinem Anliegen nicht ganz von Ihnen verstanden. Mir scheint, daß Sie in dieser Sache noch nicht gesehen haben, was dieses Anliegen mir bedeutet." |
| Herr Meier... | Eine korrekte Anrede ist ein Ausdruck von Wertschätzung und Achtung. Nur: ehrlich sollte dieser Ausdruck schon sein. |
| Ich fühle... | Ich-Botschaften zeigen, daß das, was ich sage, mein persönlicher Eindruck ist. Mein Gesprächspartner hat so die Möglichkeit, das Problem auch bei mir zu sehen. |
| ...mein Anliegen nicht ganz verstanden... | Beschreiben statt bewerten. Ich werte das Verhalten des Anderen nicht, sondern sage nur, wie es bei mir ankommt. So verletze ich ihn weniger. |
| ...in dieser Sache... | Konkrete Angaben verhindern unsachgemäße Pauschalurteile. |
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