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downtown

Montag, 31.05.99, Stuttgart

0800: In Cannstatt.
0950: I'm melting in the sun.
1701: Schlossplatz, wilde PKK-Demo, zwei Tim & Struppi-Bände, "Soloalbum", Stuckrad-Barre.
1745: Katharienstraße. Nico.
1922: Brennerstraße. Renata & Thomas.
2150: Abflug, raus hier, das ist ja kaum zu ertragen.
2310: Wieder zurück.
2330: TABU: Jede Fortsetzung ist die schlechte Korrektur des Orginals.
2333: Morgen mehr.

Kurze Hosen

Sonntag, 30.05.99, Stuttgart

1502: Sofa-Sport, der Kurs in Barcelona.
1810: Hauptbahnhof.
1822: Biergarten, Ditmar, Andreas, Claudia, Matthias und Petra. Die Inline-Skater begutachten.
2306: Wieder zurück.

Auf dem Nachttisch: Calvin & Hobbes, one day the wind will change.

town-to-town-TABU
a dream

Samstag, 29.05.99, Stuttgart

0946: Aufgewacht, die Sonne scheint mir ins Gesicht.
0955: Notizen eines Traumes. Irre. Aber ganz bekomme ich das nicht mehr zusammen.
0956: Ich brauche ganz dringend wieder mein Diktiergerät.
1033: Frühstück, süddeutsch.
1148: Am Schreibtisch.
1440: Brief an Conny, das dicke Danke für pendant la nuit. Und dann plötzlich die Idee von einem
town-to-town-TABU, aus Paris, Wien, Berlin, Atlanta, Konstanz, etc. - eine Woche (oder länger)
jeden Tag, auch mit Uhrzeiten, vielleicht auch mit Lieblingsschallplatten.

1453: Brief abgeschickt.
1513: Mail nach Atlanta.
1522: Mail nach Berlin.
1532: Mail nach Konstanz.
1551: Die Mails nach Wien und an die STZ schreibe ich morgen. Ich muß das textlich erstmal formulieren.

1626: Unten ist jetzt der town-to-town-Hyperlink. Klasse wäre, wenn das jeder an jeden weitergibt.
1639: Der Vortrag von Dr. Gottfried Benn, "Soll die Dichtung das Leben bessern?", gelesen vom
Autor persönlich, weite Ohren, die sezierten Sätze quillen aus den Boxen.

Wie sagte mal jemand?
Benn - Berlin - Bier - Bär
und:

Ein Wort, ein Satz -: aus Chiffern steigen
erkanntes Leben, jäher Sinn,
die Sonne steht, die Sphären schweigen
und alles ballt sich zu ihm hin.

Ein Wort - ein Glanz, ein Flug, ein Feuer,
ein Flammenwurf, ein Sternenstrich -
und wieder Dunkel, ungeheuer,
im leeren Raum um Welt und Ich.

1743: JoVog und sein Sound-Kasten. Ich und die darzustellende Tatsache. Ich denk das jetzt so.
1931: Abgestiegen sind: Gladbach, Bochum, Nürnberg.
2238: Leon, der Profi.
0051: Pat Garrett jagt Billy the Kid, ist aber irgendwie neu synchronisiert, komisch.
0109: Licht aus.

Irgendwie, das große NICHTS

Freitag, 28.05.99, Stuttgart

0951: Die Wärme schleicht sich langsam ins Gebäude.
1015: Die blauen Hosen kleben etwas an den Beinen. Auch der Kaffee ist plötzlich viel zu heiß.
1246: Kellerkickerei, wie immer, zwei gegen zwei, fiese Sprüche, sieben Tore.
1445: Raus.
1511: In der S-Bahn lese ich etwas ausführlicher LEBEN von der ZEIT. Kein Ersatz für das
Magazin. Geduld haben, damit, mit dem blöden Zeitungspapier?

1702: Im Supermarkt, einkaufen, so richtig Dicke.
1800: Ruhe. Kein Schreibtisch. Nein. Heute nicht. Absichtlich weil kein Nerv, kein Gefühl dafür.
1841: Balkon, Brotzeit, der Tag sucht am Horizont sein Ende. Über Klaus Mann, Drogen, Theater,
Gründgens, "the lost generation", morphine Drogen, wie Georg Trakl im großen Krieg. Die Zeiten
werden wieder verdammt härter. Wir wissen es; wollen es aber nicht wahrhaben.

1842: Was sind wir gebildet und wissend, und geil ... und konform. Wieso? Widersprüche.
2020: In den Photos, für den 60zigsten Geburtstag. Überhäufung. So viele. Dokumente. Zeit.
2210: Ein Gespräch über die Venus. Ich sage: Das ist ein Fixstern. Sie: Nein, das ist die Venus.
2326: Irgendwann, zwischen den Zeiten, Anruf von Petra. Nein, bitte, keinen Ausgang heute.
2327: Ich weiß ganz genau warum nicht. No, I don't want, I don't. Sorry. Wirklich kein Bock.
2328: Will nicht in beknackten Bars abhängen, will nicht flirten, will keine Drink's ausgeben, will
NICHTS erzählen von mir, will nicht anmachen, will niemanden beschlafen, will nichts hören wegen
Langeweile, ich will NICHTS. Heute will ich gar nichts. Das immer Wollen beschädigt die
Geschichte. Aber, bitte, wen interessiert das jetzt? Frei sind wir, alleine sind wir, so frei. GREAT.

Wo ist die rewind-Taste?:

Annie Hall leaves New York in the end
Press rewind and Woody gets her back again

Wie war das noch vor vier, fünf Jahren?

Ein sonniger, ruhiger Tag

Donnerstag, 27.05.99, Stuttgart

1745: Die französische Übersetzung von NACHTS ist da, Conny hat das alles nochmal in Paris
Korrekturlesen lassen. Es liest sich superwunderschön, so flüssig wie Glas ... Pendant la nuit ...

1845: TV, das Wort "grausam" hat die Sportjournalisten heute sehr beschäftigt, fast überall war es
zu lesen, selbst die von mir verehrte Frau Nina Klöckner kam nicht um diesen Begriff herum.

2005: Das war's heute. Sonst nichts. Doch: 29 Grad und die verstunkene Stadtbahn.

Auf dem Nachttisch: Der Zauberberg, Seite 718.

Barcelona, Nou Camp,
80 Sekunden
vor dem Abpfiff

Mittwoch, 26.05.99, Stuttgart

0817: Das Tagesgeschäft. Bei schönstem Wetter.
1245: Tischfussball. Schwere Niederlage.
1735: Wieder zurück.
1755: Elvis.
1912: Noch kurz in den Supermarkt.
2015: Taccos, englische Sauce, temperierter Rotwein, kühles Dosenbier. Es geht gleich los.
2040: Wie stehen die Wetten? 1:0 und 1:2. Wer schafft das "triple"?
2045: Anpfiff.
2051: Ein Tor für München, aber ein sehr schäbiges.
2130: Pause in Barcelona, vor 90.000 Zuschauern. Im leeren Olympiastadion sind 30.000 (!)
2145: Anpfiff. So ein Scheißspiel.
2231: Und dann geht's ab. Tor für United, der Ausgleich, es ist wirklich nicht zu fassen.
2232: Ecke Beckham und dann ist der Ball im Tor. Das gibt es nicht. 2 Tore in 80 Sekunden.
2233: Elvis und ich sehen uns lange an. So ein Spiel haben wir noch nie gesehen.

2355: TABU. Skynetnews im Internet. Das ist so unglaublich, daß man es Wort für Wort lesen muß:

MINUTE-BY-MINUTE BIG GAME ANALYSIS

7.45pm: Pierluigi Collina starts the 1999 European Champions' Cup Final.
5 mins: GOAL! Jancker evades Stam and is brought down by Johnsen on the edge of the area.
The free-kick is curled by Mario Basler past the wall and beyond a static Schmeichel.
82 mins: Schmeichel makes brilliant save from a low Scholl drive
84 mins: Jancker hits the bar with an overhead kick from a corner with Schmeichel beaten
86 mins: Sheringham twists and shoots but Khan gets down well to save
87 mins: Yorke totally misses a good chance after Gary Neville's cross
90 mins: GOAL! Sheringham grabs a last-gasp equaliser after Schmeichel went up for the corner
and helped upset the Bayern defence
91 mins: GOAL! Solksjaer grabs a winner in sensational circumstances, toe-poking a Sheringham flick-on

MANCHESTER UNITED ARE THE CHAMPIONS OF EUROPE!!

Bayern Munich: Khan, Babbel, Kuffour, Matthaus (Fink 79), Effenberg, Basler (Salihamidzic 89),
Jeremies, Tarnat, Jancker, Zickler (Scholl 70), Linke.
Subs Not Used: Dreher, Helmer, Strunz, Daei.
Booked: Effenberg.
Goals: Basler 6.

Manchester Utd: Schmeichel, G. Neville, Irwin, Johnsen, Stam, Beckham, Butt, Cole (Solskjaer
81), Giggs, Blomqvist (Sheringham 67), Yorke.
Subs Not Used: Van Der Gouw, May, P. Neville, Brown, Greening.
Goals: Sheringham 90, Solskjaer 90.

Attendance: 90,000
Referee: P. Collina (Italy)

Look inside America

Dienstag, 25.05.99, Stuttgart

Good morning, lethargy
Drink Pepsi - it's good for energy
The bath's on, smoke in the bedroom
Sore throat, and on my neck a nasty bruise
And where it came from
Well I don't know
But we played last night - it was a good show

Got to play a second rate chat show
A nationwide deal, so we gotta go
Jeff from the Company says it'll be alright
Got an ad on KROQ
And there's an in-store tonight
Well I build things up
Then I let them go
Got to get time share on the radio

Look inside America
She's alright, she's alright
Sitting out in the distance
But I'm not trying to make her mine
Looking for America
With its kookie nights
And suicides
TV says its alright
Cos everybody's hung up
On something or other

Stepping off in twenty
So the driver says
I should sleep tonight
But I think I'll watch videos instead
Annie Hall leaves New York in the end
Press rewind and Woody gets her back again
And the whole world could have passed through me
But I don't know that it means much to me

Look inside America
She's alright, she's alright
Sitting out in the distance
But I'm not trying to make her mine
I'm looking for America
With its kookie nights
And suicides
TV says its alright
Cos everybody's strung out
On something or other

And the whole world could have passed through me
But I don't know that it means much to me

Hyacinth House
3:10

Montag, 24.05.99, Stuttgart

1149: Schlafes Bruder, warum nicht, ohne Termine, schalten und walten wie ich will.
1202: Frühstücksfernsehen.
1237: Die Abschlußrede von Roman Herzog. Wie gestern, alle in Berlin, im Reichstag.
1238: Wo ist denn mein Grundgesetz abgeblieben, das kleine Schulexemplar?
1302: Ein Film im TV über Theater, Thomas Bernhard, Bernhard Minetti, Claus Peymann,
Oscar Wilde, Samuel Beckett, umgedrehte Bühnestücke, Bretter ohne Belehrung, Spielkultur,
Dene, Voss und das Burgtheater, und zu allem immer ein "vorsichtiges peut-être" wie Bloch
von Jens zitiert wird.

1503: Am Schreibtisch. Die CD läßt sich nicht lesen. Versuche, nein, es funktioniert nicht:

Auf E:\ kann nicht zugegriffen werden.
Das Gerät ist nicht bereit.
Wiederholen     Abbrechen
Nein, es geht nicht. Why?

1520: Brief an Ralf und die fertigen tapes. Inhaltsangabe. Was über die Interpreten zu erfahren war.
1838: I want to tell you about Texas Radio and the BIG BEAT. And a new language.
1843: Nein, alleine leben, das geht wohl doch nicht. Adaptionen auf Schmidt. Auf alle 3 Schmidt's.
1844: Mit den Smiths sind es 4. How soon is now? Wie spät ist es eigentlich?
1850: Highway Star, die Boxen müßen ab und an durchgepustet werden. Wegen dem Pop-Staub.
1856: Child in time - ich hatte heute schon, zwischen Frühstück und TV wieder diese wunderbare
Erzählung "Wiental Boogie 71" von Günther Brödl in den Händen. Ich schreib das jetzt mal ab:

Beim WIENTAL BOOGIE wird der Solist auf der Bühne alleingelassen. Die anderen stellen sich -
für das Publikum gut sichtbar! - hinter der Anlage auf und trinken Bier. (Falls Einwände von seiten
der Anstaltsleitung: Coca Cola.)
Falls Zugabe gewünscht, das Publikum mindestens 3 Minuten, keinesfalls länger als 5 Minuten,
warten lassen. Dann erst, immer zwei und zwei, Bier (Cola)-Flasche in der Hand (Keine Zigarette!
Im Schulbereich ist strengstes Rauchverbot) wieder zurück auf die Bühne.
Allgemeines:
Publikumsreaktionen ist grundsätzlich keine Beachtung zu schenken.
Das Publikum ist zu ignorieren.

IV. Die Kleidung
Fridl: Dunkelbrauner Treviraanzug. Dunkelbraune Krawatte. Hellblaues Hemd. Sonnenbrille.
Georg: Großkariertes Baumwollhemd (rot-blau-gelb), geflickte Jeans, Cowboy-Stiefeletten, rotes
Halstuch, weißer Stetson.
Max: Schwarze Hose, schwarzes T-Shirt, schwarze Lackschuhe, Schirmkappe (Schottenkaro).
Ich: Weiße Hose, weißes T-Shirt, weißes Stirnband.
 (Wichtig! Rote Stoffarbe kaufen! Für Beschriftung des weißen T-Shirts: LITTLE RED ROOSTERS.

aus: FANS GANGS BANDS - Ein Lesebuch der Rockjahre, Carl-Ludwig Reichert (HG), rororo '81

1913: Aber das komplette WIENTAL BOOGIE 71-Buch habe ich noch nirgendwo ausfindig machen
können. Nicht einmal auf Flohmärkten. Ärgerlich.

1920: Wer wirklich liebt, ruft öfter an. Der Mann der liebt, packt seine Koffer und begibt sich sofort
auf die Reise. Wer liebt, lächelt. Wer liebt, denkt nicht nach. Wer liebt, schaut nicht auf die Uhr.
 

Vielleicht hat es so begonnen. Du denkst, Du ruhst Dich einfach aus, weil man dann besser
handeln kann, wenn es soweit ist, aber ohne jeden Grund, und schon findest Du Dich machtlos,
überhaupt je wieder etwas tun zu können. Spielt keine Rolle, wie es passiert ist.

Samuel Beckett

Die 11. Bundesversammlung

Sonntag, 23.05.99, Stuttgart

1045: Der Hals ist wieder OK, aber jetzt tun mir die Knie von gestern weh wie die Sau.
1102: Ein Film über Klaus Mann.
1350: Am Schreibtisch.
1616: "Auf Herrn Johannes Rau entfallen 690 Stimmen ..."
1623: "Ja, ich nehme die Wahl an, Herr Bundestagspräsident..."
1655: Am Schreibtisch.
2015: The Fan, Robert de Niro.
2225: Terminator 2. Ich bin immer wieder erstaunt über James Cameron, den Berserker aus
Hollywood.

0137: Feierabend.

Tischlein deck dich

Samstag, 22.05.99, Stuttgart

0900: Der Wecker.
1050: Petra kommt zum Frühstück.
1200: Alles in OBI, Pinsel, Holzfarbe, Schleifpapier und Korkenstück.
1320: Noch kurz einen Basis-Einkauf in drei Lebensmittelläden im Westen.
1400: So, dann muß das alles hoch in den 6. Stock. Wunderbar.
1430: Los gehts. Die Anlage muß in den Kühlschrank(!). Das wir hier mal Sound haben.
1523: LANTULA, IKEA-Tisch auspacken und losgepinselt.
1756: Spaghetti mit Rinderhack und Blattspinat mit Sahnesoße.
1830: Weiter.

Underworld - beaucoup fish
Blur - 13

0040: Der lasierte LANTULA steht vor uns. Ergriffen stoßen wir miteinander an.
0211: Wieder zurück.
0212: Licht aus.

Acid, Porn, Trash
SUBstrange music
1999

Freitag, 21.05.99, Stuttgart

0730: Ich hab Halsweh wie die Sau, ich trau mich kaum zu schlucken, so weh tut das.
0745: Nein, heute nicht. Ich leg mich lieber wieder ins Bett.
0946: Das Telefon klingelt.
1055: Das Telefon klingelt.
1120: Schmidt sitzt auf dem Monitor und linst etwas herablassend zu mir. Was geht in
Katzenköpfen eigentlich vor?

1140: Ich leg' mich wieder ins Bett.
1845: Kurz noch etwas einkaufen.
2015: TV.
0231: Licht aus.

Popsearch

Donnerstag, 20.05.99, Stuttgart

1653: Eigentlich ein blöder Tag. Ein paar Covers aus dem Netz.
1755: Riedenberg, beim Herrn Papa.
1830: Die Soundbox in Ordnung bringen.
2030: In der Lokalität.

0059: Wieder zurück. Nett war's. Jürgen Heudorf und das Parfum, Jens und die vielen frischen
Sportgetränke, der Taxifahrende Türke, der mir seine Welt erklärt, rauchen verboten.

0104: Old nobody, vom Leben gezeichnet. Man fügt sich in's DASEIN.
0108: WIEN, da würde ich jetzt gerne sein.

Ein Traum
Ein Kuss
Ein Glück
So lange es LIEBE gibt.

> need for not <
LEVITATION
1992

Mittwoch, 19.05.99, Stuttgart

1341: Es gibt bereits wieder die erste Kritik hier, wegen der Amtsführung: Wie, am 8. Tag von
TABU II schon ein Ruhetag? Schlamperei! OK, aber wenn ich keine Lust habe, habe ich eben
keine Lust. Und gestern hatte ich Lust zu lesen und hatte eben keine Lust auf Notizen.

1511: Telefonat mit Zürich
1545: Schon wieder Regen.
1600: In der Reprowerkstatt. Bilder zum einscannen vorbeibringen, Korrekturen begutachten, etc.
Schade eigentlich, daß die da ausziehen. War eigentlich immer superpraktisch, so eine
Reproduktionsanstalt um die Ecke zu haben. Wirklich schade.

1608: Als ob sich ALLES so langsam aufzulösen beginnt, alles Gewohnte, alles Vertraute,
Bekannte, alles Gängige ... unschöner Gedanke, eigentlich.

1611: S-Bahn. Lektüre und ich verpasse fast meine Station. Grenouille atmet durch's Papier.
1645: Regen, Schnürlregen, wie in Salzburg. Das Café Tomaselli, fällt mir ein. Eigentlich wäre ich
gerne mitgefahren nach Salzburg, ein letztesmal mit dem Kollegen auf Dienstreise, die
Endgültigkeit des Abdrucks, das Beenden der Produktion an der Druckmaschine, das Besichtigen
der Buchbinderei, die Überprüfung ob ALLES so in Ordnung ist. Die schmale Fehlerquote beweist
die Richtigkeit eines solchen konsequenten Vorgehens. Es gibt wenig Menschen mit denen man
anständig und sinnvoll zusammenarbeiten kann.

1845: Telefonat mit Olaf. Über Internet, über den kommenden Monsun in Indien, über TABU, über
Schallplatten, über das Endspiel der Champions-League, über einen Besuch.

2014: Anruf von Petra. Über einen Computer, einen abzuschleifenden Tisch, über Katzen, Sofas
und Fernsehen, über Samstag und Müdigkeit.

2046: Was wollt' ich eigentlich jetzt - - -? Schmidt den Bauch kraulen.
2048: Die schönen Illustrationen aus dem SZ-Magazin bei "Meine Memoiren" von Axel Hacke
zeichnet eine gewisse IRMA, jedenfalls steht das bei JETZT im Netz.

2109: Schmidt frisst heute nur aus Langeweile, jedenfalls kommt mir das vor.

Welchen Zweck erfüllen Schallplatten? Wozu gibt es zwei verschiedene Größen? Was bedeuten
33 UPM, wozu die kleinen 45er? Warum große Schallplatten, die aber wie die kleinen abgespielt
werden müssen? Gibt es die EROTIK der Schallplatte, Schellack, 78er? Warum zerstören wir
diese Rillenschleife mit einer Diamantnadel? Warum wirft man Schallplatten niemals in die
Mülltüte? Warum sammelt man sie oder, anders gefragt: Warum gibt man sie nicht her?

1. Es gibt Schallplatten, die das Leben grundlegend verändert haben (das sind die wenigsten).
2. Andere Schallplatten erleichtern das Leben (das sind aber auch nicht sehr viele).

1.
when the music's over
child in time
badge
what goes on?
out of the blue
goodbye stranger
time actor
how soon is now?
someting in the way

2.
whipped cream & other delights
Getz/Gilberto featuring Antonio Carlos Jobim
move on up
that's entertainment
good feeling
funland (at the) beach
pure & easy

Das ist der Unterschied zu der Compact-disc, diesem leeren synthetischen eingesperrtem
ETWAS (und davon gibt es leider viel zu viele) - der große Fehler der CD war der, daß die
CD-Macher die SCHALLPLATTE in eine CD pressen wollten, ja mehr noch: sie wollten die Zeit in
diese CD fehlerfrei und verbessert übertragen, digitally remastered oder wie der ganze Scheiß
heißt. Der Sound mag klanglich kühler oder sphärischer oder satter oder oder klingen aber das
Cover ist weg, die große bunt bedruckte Papphülle, die aus Vinyl erst eine SCHALLPLATTE
gemacht hat ist: WEG. Übrig geblieben sind Produkte aus der organischen Chemie, das wohl am
meisten gehasste Schulfach aller Zeiten. Eine Reduzierung auf ein Viertel seiner ursprünglichen
Größe.

Die CD's der JETZT-ZEIT sind OK, halbwegs, dafür werden sie ja gemacht.
Aber es ist bestimmt ein Fehler, Sound derart zu komprimieren.

Ein ra, eine wav, das ist ein luftleeres Vakuum. Ein Nichts, ein Duft, der wieder verfliegt in den
großen Wogen der kalten Netzwelt. Ein Produkt ohne Cover, ohne Geschichte. Ohne Sinn.

Auf dem Plattenteller: Pete Townshend: Who came first
Auf dem Nachtboard: Begrabt mein Hirn an der Biegung des Flusses, Wiglaf Droste und, ganz
herrlich, Die Wolken ziehn dahin, Feuilletons von Eckhard Henscheid.
Wieder gelesen und beendet: Das Parfum, Patrick Süskind

Was ist, bitte, eigentlich in WIEN los?
Ich bitte um Nachricht.

2333: Ich dreh' mal die Schallplatte.
2335: OK.

Der Mensch braucht keine Kunst, Musik, Literatur und Philosophie,
er braucht keine Zeitungen, keine Geschichtsschreibung, keine Räder,
keinen Kalender ...
Alles, was der Mensch wirklich braucht, ist eine Höhle, ein Stück Fleisch
und vielleicht noch ein Feuer.

Pat Steel, Young & Rubicam

Ich möchte ein EISBAER sein
im kalten Polar
dann müßte ich nie mehr schrein
alles wär so klar.
Dann macht es dilediddilediddiledid
Und dann kommt die Gitarre von
Stephan Eicher aus dem Switzerland.
Und so isch es guat.

2357: Licht aus.

Jean-Baptiste Grenouille

Dienstag, 18.05.99, Stuttgart

HEUTE RUHE- / LESETAG

the silicon chip inside her head
get switched to overload

Montag, 17.05.99, Stuttgart

0751: Die SZ bitte vom Freitag. Bitte. Danke.
0809: Montag.  Auch die harten Gegenstände weisen einen leichten Knick auf.
1231: Ein Lachsfilet aus dem Umluftherd das scheiße schmeckt.
1245: Tischfussball.
1411: eMail von der Stuttgarter Zeitung.
1645: In der Repro, mit Marcus, Fachbesprechung mit einem kühlen fränkischen Bocksbeutel.
1911: S-Bahn und die SZ.
1935: Es regnet und mein Mantel.
1945: Im Tabakwarengeschäft. Die Dame legt mir das gleich alles hin während sie telefoniert.
1952: Wieder zurück. Die Luft hat sich merklich abgekühlt.
2101: In der Wohnung nebenan, wie praktisch. Ein wichtiges Gespräche mit Mama. Schmidt?
2216: Ich komme mir vor wie ein Gedankenfänger. Die Stoffsammlung DUAL kotzt mich schon
wieder an. Da stimmt nichts, da geht nichts, leeres Gedankengemüse, uninteressantes.
Unlesbar. Und das ist eigentlich das Allerschlimmste. Unlesbar. Und genau der Gedanke:
Die Finger waren wieder einmal nicht so schnell wie der unaufhörlich atmende Kopf - dann fehlt
etwas - und man schimpft sich "unkonzentriert" - und der ganze Satz ist im Eimer. Hier bei TABU
ist das etwas anderes, es beginnt oben und endet unten, dazwischen sind Notizen, unkorrigierte,
und das bleibt auch so. Aber bei Stoffsammlungen oder Ansatzerzählungen ... brrr ... nein, das
war alles mal geschmeidiger, wie WORTGOLDFLUSS, daß auf dem Papier das steht, was man
eben gedacht hatte. Ich brauch wieder mein DIKTAFON, das kleine PHILIPS-Gerät mit der
mini-cassette. So werden die unglaublichsten Sätze festgehalten:

Leck' bei Filterlosen nie die Naht.
... dann war das Wunder der Hochzeit zu Kana in Galiläa ...
Dieser Mann mußte augenblicklich ins Kriminal ...

2241: So ungefähr. Das beste Beispiel aber gibt immer noch Musil ab:

Und als er (der Herr von Ketten) heimritt, da stach ihn eine Fliege.
Perfekt.

Gibt es etwas grausameres
als in einer Kneipe zu sitzen,
in Ruhe ein Bier trinken zu wollen
und aus der bunt blinkenden Musikbox
erklingt "Mandy" ?

Auf dem Nachttisch: Das Parfum, Süskind. Die Geschichte eines Mörders.
Beendet: Ernst Jünger, Die Pariser Tagebuch.

Kurztrip nach Monte Carlo

Sonntag, 16.05.99, Stuttgart

1225: Ein Bett ist eine Droge.
1357: Wir schalten um zu Kai Ebel und Florian König.
1400: Los gehts.
1435: Die Cockpit-Bilder sind eisenhart. Mit Tempo 200 durch die kurvenreiche Innenstadt.
Zwischen lauter Monegassen hindurch. Und alle tragen Sonnenbrillen.

1554: Der erste Doppelsieg von Ferrari seit 1945 in Monaco.
1729: Telefonat mit Wiesi in Wien.
1845: Black Byrd von Donald Byrd. Sonntagsmusik.
2000: Tagesschau.
2015: Schön so ein Sonntagabend mit köstlichem Fernsehprogramm.
2020: Manchester United ist englischer Meister.
2108: Das zweite Pariser Tagebuch, Januar 1944.

... hören Sie zu, das ist ein Cyborg,
den können Sie nicht stoppen! "

Samstag, 15.05.99, Stuttgart

0922: Am Schreibtisch. Die Stoffsammlung DUAL, wie in den seligen Tagen der Schulzeit.
1422: Mittag.
1500: TV.
1805: Sofa-Sport.
2015: Der Asterix-Film. Weshalb sehe ich mir das eigentlich an? Weil nichts anders kommt.
2145: Petra und Matthias.
2235: Terminator 1 / Der Rennfahrerfilm auf Kabel 1.
0105: Jamie Shea, NATO-spokesman, CNN live.
0201: Licht aus.

ZEIT ohne LEBEN

Freitag, 14.05.99, Stuttgart

1055: Frühstück, Eier, Kaffee, Orangensaft, Zeitungslektüre, Zigaretten. Herrlich.
1112: Die SZ wäre jetzt klasse. Aber die liegt ja zurückgelegt bei meinem Kiosk am
Charlottenplatz. Und jetzt extra nach Stuttgart runterzufahren ... das wäre dann doch etwas
beknackt. Zeitung. ZEIT. Die Verkaufszahlen der letzten Ausgabe wären interessant. Ich denke,
de Weck hat sich damit sein eigenes Erdmöbel gebastelt. Wie kann der ALLEN ERNSTES der
Meinung sein, daß dieser blödbunte Teil LEBEN eine Innovation wäre? Wo lebt der denn?

1200: Am Schreibtisch. Post vom Chef. Aha.
1302: Anruf von Rudolf Straub wegen dem Literatur-Zirkel. Die Buchbesprechung am Montag fällt
aus, wir treffen uns um 2000 in der Brennerstraße um diesbezüglich die Peilung zu bekommen.

1315: Schreibtisch.
1720: Es gibt jetzt Klassik-Karaoke, jedenfalls sagt das die Moderatorin von Brisant im ersten
Programm. Der Beitragsfilm war äußerst lustig anzusehen, vor allem wegen den guten
Texteinblendungen: "John, 24, Computer-Pavarotti".

1800: Schreibtisch.
1957: Pause. Mir raucht der Kopf. Ich mache Schluß für heute hier.
1959: Werbung: Cambozola und dazu Samba pa ti. Käse und Santana. Unmöglich.
2000: Tagesschau: Der 52. Kosovo-Tag. Die NATO kann/darf/soll keinen Blitzkrieg führen.
2015: Die 3 Musketiere. Michael York war der bessere D'Artagnon.
2150: Montage in Frankfurt, eine Reportage über den Main-Tower. Was für ein Wort. Haupt-Turm.
2250: Der ran-Moderator Lou Richter sieht aus wie einer von den PRINZEN. Paul Breitner assistiert ihn.

Borussia M'Gladbach - HSV 2:2
Ein Elfmeter in der 89. Minute und Butt schießt ein zum Ausgleich für die Buddenbrocks.
Rainer Bonhof und Toni Polster sind medial zuversichtlich. Für die 2. Liga.

Hertha - Hansa 2:0
Berlin spielt also international.

2324: Aus dem Studio 449 - die Harald-Schmidt-Show.
0122: Spiegel-TV: unbekannte Filmdokumente aus der 68er-Zeit; Interviews, nachtfüllend.
Dazwischen auf VOX: Blitzkrieg-Videos. Ted Turner. Kriegsdemokratie, lächerlich.

Holiday in Cambodia:

Vatertag

Donnerstag, 13.05.99, Stuttgart

1047: Ausgeschlafen.
1101: Schmidt kriegt Frühstück.
1102: Ich jetzt auch.
1200: Am Schreibtisch.
1212: Der Artikel von Tanja Volz über das Internet-Abhängigkeitssyndrom (IAS). Wußte ich gar
nicht: beim Internetsurfen schütte ich Dopamin aus. Aha. Online-Hilfe(!) für Netz-Junkies unter
http://www.uni-muenchen.de/ptywifo. Der Link funktioniert aber nicht. Komisch. Was soll das?

1345: Auf der TABU-Baustelle, hilfe.htm neu geschrieben, neue Covers organisiert,
Netscape-Profile neu geschrieben, die z.zgs-mail eingerichtet. Eigentlich sollte man ja ein
bißchen raus ins Freie. Aber irgendwie - nö, keine besondere Lust irgendwohin zu dackeln.

1542: Anruf von Ditmar. Wie gesagt - keine Lust.
1745: 4:99 - richtig laut durchhören - Michi Beck in hell -punchlines - Schmock - was machst du hier?
Denn wir kamen zuerst und wir gehen auch zuletzt ...

2015: TV liegend auf dem Sofa, Schörlchen und Zigaretten.
2300: Das Piano.
0005: Licht aus

Ich wollte eigentlich schreiben,
wollte sein ein écrivant"

Mittwoch, 12.05.99, Stuttgart

1652: So, erst mal 4 Tage am Stück frei, ohne den morgendlichen Wecker-TERROR.
1745: Wieder zurück. Kurz in den SUPERMARKT - morgen ist ja Feiertag.
1920: TABU-Modernisierungsarbeiten. Wie jetzt? Alles ganz neu? Oder wie? Es sollte
chronologisch weitergehen.

2012: Telefonat mit Alex wegen der 16er Sound-Karte. Für die REBIRTH-Experimente.
2135: Der AC Parma führt in Moskau bereits mit 3:0. Ich schalte den Fernseher wieder aus.
Das ist jetzt nicht mehr interessant und vor dem Anpfiff war es das auch nicht.

2157: Die ZEIT ist da mit ihrem LEBEN, das neue ZEITmagazin, auf Zeitungspapier gedruckt.
Das ist eigentlich ein Kündigungsgrund für den halbblinden Bankierssohn Roger de Weck.

2244: Surf Kill City. Sich verzetteln im Internet. Mit Sound. Ein bißchen absichtlich.
0039: Es ist keine ersichtliche Ordnung der Dinge mehr auszumachen. Es ist zuviel nach den
Gesetzen von Marketing künstlich aufgepustet worden. Luftblasenjobs, wie bubble-gum.
Beispielsweise wußten wir musikbegeisterten Menschen bis ungefähr Anfang der 90er die
Spezial-Hits aus den englischen und teilweise auch aus den amerikanischen Charts. Irgendwie
wußten wir Bescheid. Das war auch die Frage, ob jeder auf der richtigen Seite steht. Und wenn
dieses "wir" auch undefiniert ist und bleiben wird ist es sowieso richtig: weil wir NME, den Melody
Maker und, schwerwiegender, SPEX und TEMPO hatten. Das ist hört sich jetzt nicht so
besonders wichtig an, aber: darüber sprachen wir, machten uns lustig darüber. Nicht die ganze
Woche, aber es verband uns, mich jedenfalls, untereinander. Dies ist heute nicht mehr so.
Es sind weitere Medienbereiche hinzugekommen, in ihrer erschreckenden Eintönigkeit und
zugleich auch Vielfalt. Wir werden bedient ohne dieses eigentlich zu wollen. Mir gefällt diese
Vielfalt nicht weil sie mehr zerteilt als zusammenfügt. Jeder mit sich fast ganz alleine und der
eigene Kopf. Ist das Freiheit?

Die erste Generation schafft Vermögen, die zweite verwaltet Vermögen,
die dritte studiert Kunstgeschichte und die vierte verkommt.
(Bismarck)

Optische Überlegungen
Navigationsgedanken
Rainy day man #1

Dienstag, 11.05.99, Stuttgart

Neue Optik, alte Optik, neue Navigation, alte Navigation ...? Fragen, für die ich etwas Zeit zum
überlegen brauche - da kommen die 4 freien Tage nicht unangenehm in die Quere.

Das Wetter: Regen, diesig, oder mit einem Wort: gräßlich.
Kopfschmerzen und Flatulenzen.

ab 2000 lesend im Bett.

Auf dem Nachttisch: Die Pariser Tagebücher I und II, Kaukasische Aufzeichnungen von Jünger.
Beendet: Die Gottfried Benn Biographie von Walter Lennig.

eyes wide shut

Montag, 10.05.99, Stuttgart

2341: Ohne geht es irgendwie nicht - letzte Woche war mir irgendwie abends etwas langweilig.
Und heute, als ich via FTP das ganze alte TABU vom Server gelöscht hatte ... wurde mir etwas
mulmig. Wie? Alles wirklich weg machen ... delete ... und dann ... ?

2347: Ich habe beschlossen, weiterzumachen. Auf unbestimmte Zeit. Nicht verbissen selbst
vorgegebene Kapitel füllen sondern mit einer verbesserten Vorgehensweise.
Im Erleben. Im Beschreiben. Im Sein. Im Leben.

2351: Der Tag ist wirklich ein göttliches Maß.

TABUs letzter Tag

Sonntag, 02.05.99, Stuttgart

1049: Nachtrag und Korrektur von gestern, die "last"-Seiten fertigmachen. Schade. Wird mir
alles  fehlen, das hier. Aber jetzt ist's genug. Keine Grabrede. Wer schreibt das nächste TABU?

1056: Eine Träne im Knopfloch.
1350: Petra. Hast Du Lust mir zu helfen? OK. Wann? So gegen halb fünf? OK.
1542: Ferrari siegt in Imola. Und Florian moderiert wieder gewohnt lässig.
1610: Petra: Ich fahr jetzt los. Ich erst um 33 - um fünf bei Dir? OK.
1633: U-Bahn.
1653: Die alte Line 2 zum Hölderlinplatz.
1730: Kisten in den 6. Stock schleppen.
1900: Erledigt.
1930: Biergarten, einen Happen essen.
2136: Wieder zurück.
2152: Das Datumsding unten ist hinterlegt, ein paar Bilder, nach soviel Text.
2155: So, ich glaube das war's jetzt. JETZT.

Off your face

Samstag, 01.05.99, Stuttgart

0923: Aufgewacht. Ein neuer Tag, kein neues Leben.
1000: Frühstück. Palimpalim.
1223: Anruf von Ditmar. Wie war das gestern - hey du Blödel-Döddel - wo warst Du denn plötzlich?.
1400: So schlägt mein Herz. Jede Sekunde. So lebe ich. Kein Einzelfall.
1405: Raus ins Freie.
1422: Im Wald. Die Äste zerknacken unter meinen Stiefeln.
1424: And I'll never sound the same.
1425: Es ist unglaublich, das Grün der Pflanzen, das Braun der Äste, das knackst.
Ich habe einen Spazierstock. Wie eigentlich immer am ersten Mai.

1503: Essen, trinken. Grüss Gott. Und in der Provinz werden TATTOOS immer gerne offen getragen.
Und die Mädels in den weiten Jeans und in den Cowboy-Stiefeln ...

1643: Es regnet ein wenig, wir sitzen unterm Schirm und dann ist das ziemlich lauschig.
1901: Wieder zurück.
1930: Sound machen, zuhören, schön laut. Keine Gedanken an Nachbars Wände. Nein. Sicher nicht.
1943: Bassboxenkiller, ein musikalischer Thriller.
1958: You make me realise. My bloody Valentine.
2002: Slow. My bloody Valentine. What the hell ...

Can I have a question?

2009: Cigarette in your bed.