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monday talkin'

Montag, 30.11.98, Stuttgart

1423: Das Tagesding.
1755: Das Schallplattending.
2012: Das Lebensding.

und das ist immer brutal schwer zu deuten,
zu definieren, das selbsterfundene Lebensgefühl,
das wollen, das können und das möchten,
das überall zugleich sein wollen
und das geht alles überhaupt nicht
und es fehlt irgendwas.
der smell
der bock
die laune
die grundgeile welt,
die fehlt.

2315: verlinken, händisch.

ascension day
talk talk
1991

Sonntag, 29.11.98, Stuttgart

1423: Tabak, Zeitung, Batterien für den Türgong, klar, muß man alles am Sonntag machen.

0:2 Advent, Advent, Stuttgart brennt
2:0 Bayern vernaschten Nürnberger

1610: Mit Markus und Conny am Hauptbahnhof, das ist klasse an Sonntagen, vor allem, wenn es nach
Paris geht für zwei Wochen. Ciao, auf bald, war supernett, das alles, wirklich.

1622: Der verkaufte Sonntag, die Königstraße ist ein Menschenmeer, dick eingepackt, viele mit
Kinderwagen, 40.000 Nikoläuse stapfen umher und alle 4 Meter steht oder sitzt jemand, gibt irgendwas
zum Besten und hat den Hut vor sich, wo sich die Messingmünzen guten Tag sagen. Weihnachten. Ich
schlurch’ noch kurz zu Tom in den Schallplattenladen, und, geht was, nein, alle drüben auf der anderen
Seite, alle zu faul, die Straße zu wechseln. Jeder haßt die Königstraße bzw. beklagt sich darüber, daß
das alles dort so unerträglich ist – aber jedesmal ist die Staße übervoll. Also ?

1840: Bei Tom und Renata, sixpack, eine Wand die nur aus Schallplatten besteht, kurz noch die
Lindenstraße im ARD, Ines und Jatanka wackeln dann auch noch herein, Platten hören, Covers für
TABU aussuchen, Tom und das Internet, Scott Walker undundund.

2115: Stadtbahn, alle angegast vom Weihnachtsmarkt, mit Henkelglas.

Am 14. Januar
erwartet er Dich
Rendevous mit
Jack Black
www.uip.de

Beauty is truth, truth beauty – that is all
That is all ye know on earth, and all ye need to know
JOHN KEATS

namaste
beastie boys

Samstag, 28.11.98, Stuttgart

A butterfly floats on the breeze of a sun lit day
As I feel this reality gently fade away
Riding on a thought to see where it's from
Gliding through a memory of a time yet to come
Smoke paints the air
Swirling images through my mind
Like a whirlpool spin beginning to unwind
And I stand at the edge cautiously awaiting
As time slips by
Carefully navigating by the stars in the sky
And I sit
And I think to myself
And on the horizon the sun light begins to climb
And it seems like it's been so long since he shined
But I'm sure it was only yesterday
A cold chill of fear cut through me
I felt my heart contract
To my mind I brought the image of light
And I expanded out of it
My fear was just a shadow
And then I voice spoke in my head
And she said dark is not the opposite of light
It's the absence of light
And I thought to myself
She knows what she's talking about
And for a moment I know
What it was all about.

little fluffy clouds
the orb
1992 - 1993

Freitag, 27.11.98, Stuttgart

0827: Morgen.
1119: Und die Anzeige für München.
1326: Gablenberger Hauptstraße, schmutzig und grau wie immer zu dieser Jahreszeit, naßkalt,
November Rain. Da hat man eine gute Laune. Und Frau Doktor behandelt heute wieder in vier Zimmern
gleichzeitig, scheinbar synchron.

1344: Paracelsus im Bild an der Wand, eine zweifarbige Radierung, superkomplizierte Technik und
natürlich kann hier nur dieses Bild hängen und ich warte und blätter im focus im Wartezimmer..

1501: hier, zurück, the Orb und das legendäre little fluffy clouds, so richtig laut

the stars at night
you don't see that
and the sky is full
of litte fluffy clouds
green and yellow.
fluffy.

und dazu dieser Galopprhythmus, wann war das nochmal  – 92 oder 93 –  die beiden roten tapes sind
noch von der Wolke damals im Brett, als dort noch auf die Pauke gehauen wurde. Die tapes sind noch da,
im Orginalzustand. WOLKE, das war ja auch der beste nickname aller Zeiten: Claudia, what means Claudia? –
clouds, Wolken, und dann war das Wort gebacken.

1508: Und danach gleich BOMB THE BASS. Bug Powder Dust. K&D Session™ – loud.
1603: Am äußerst lästigen eMail-problem. Weichware deinstallieren, wieder installieren, wieder
versuche, wieder scheitern, es ist wirklich extrem lästig, wieso läuft denn der Scheiß nicht?

1659: Hi Mac, ich hab da gestern wieder ein Problem gehabt ... und heute immer noch ...
Administrator, can you help me? Wir gehen wieder alles durch, entschließen uns für eine radikale
Komplettlöschung aller Profile und allem, delete, weg damit. Dann alles neu anmelden, adressen und
bookmarks importieren und – HURRA – sie empfangen 6 Nachrichten, es funktioniert, es läuft, es geht
wieder. Es bewegt sich, es lebt.

1831: Petra kocht à la Schubeck–Lafer Fenchelgemüse und Beilagen und der Abend entwickelt sich.
2205: Kiki singt live love don't live here anymore mit und ich sizte im Sofa und denke wieder über BAND
nach – übrigens, wo gibts denn hier Übungsräume, kennst Du Dich da aus ...? I want to drum.
2354: Kiki: tust du tricksen ? - nein, eigentlich nicht. GRUNDHALTUNG: Jeder will jeden bescheissen.
Sind die Uhrzeiten eigentlich korrekt ? Plusminus 10 Minuten, beim Nachtrag, ansonsten alles Echtzeit.

0026: Das frag ich mich jetzt wirklich, die Sache wegen der Navigation. Aber was soll ich ändern?
Ich will eigentlich nichts ändern, ich kann und will nicht auf alles Rücksicht nehmen müssen, das wird
dann alles irgendwann superfalsch und unecht und stimmt nicht mehr und dann wäre TABU gescheitert.
Der Aufbau hier ist modular und einer mathematischen Folge nicht unähnlich und wenn man dranbleibt,
ist es nach zweidrei Tagen gegessen, dann weiß man wie die Sache läuft.

0207: Römisch II ist im Archiv teilweise falsch definiert und ich bitte um Nachsicht. Korrektur folgt.
Wie Nina Ruge: alles wird gut.

Auch ein WORT: ÜberServieren, also zuviel von allem, von allem einfach too much. Wie zuviel schlechte
Platten auflegen, wir haben jetzt irgendwann einfach zu viel, die people, die menschen, die disco, den
club und fast alles langweilt uns doch. Als ob wir auf die eigene Geschichte warten.

WIR – wer ist das überhaupt?

Die Welt online
und das ist dann doch
manchmal zu viel für 1 alleine
und im Schaufenster
ist zu sehen:
die Billigware
schlecht dekoriert.
Schade
this used to be my playground.

this is hardcore

Donnerstag, 26.11.98, Stuttgart

1842: Was soll das denn jetzt? Beim Speichern von Mail-Nachrichten ist ein Fehler aufgetreten.
1846: Es nervt und ich blicks nicht, ich kann den Fehler nicht alleine beheben, Hotline, hallo Herr Christ,
ich hab da ein Problem ... und wir gehen alles durch, ganz in Ruhe, ich weiß gar nicht, woher dieser
Mensch diese Ruhe hat, superfreundlicher Administrator, also: TCP/IP, DFÜ, Kabel ausstecken, den
ganzen Heckmeck. Nein, es funktioniert immer noch nicht. Und plötzlich ist auch die online-Verbindung
weg.

1942: Es geht nichts mehr. Der Fehler liegt nicht bei uns, tut mir leid. Hm ...
1942: Ich rufe gleich zurück, ich muß noch kurz was einkaufen, ja OK, bis gleich.
2005. Sie sollten den Communicator nochmals installieren, au ja, habe ich natürlich extrem Lust drauf,
ja gut, ok, danke.

2020: Neuinstallation aber es tut sich nichts. Beim Speichern von Mail-Nachrichten ist ein Fehler
aufgetreten. Warum denn? Was macht denn die Kiste? Sich verselbständigen?

2152: Ich habe jetzt ein eMail-Problem, das muß man sich mal vorstellen. Das kann einfach nicht sein.
2157: Keine Lust mehr an dem Browser rumzufummeln, ich habe heute überhaupt zu nichts mehr Lust.
Auch die Mouse spinnt jetzt, wie markiert man nochmal mit der Tastatur ...? Es kommt noch besser:
Kann auf "default" am Anschluß 80 zu keinem Server verbinden (Socket-Code 10065). Ganz prima.
WAS IST HEUTE EIGENTLICH LOS?

Und trotzdem gibt es natürlich jede Menge Mulden und Nischen und Weiten, wo man Deckung suchen
kann, Flucht, nächste Haltestelle: Krampf, aua. Man hat sich irgendwie verkrampft, kann nicht
weiterlaufen. Alles bißchen ausschütteln, locker machen, weiter gehts. Geht doch. Eben. So machts
auch wieder Spaß. Und SPASS soll es doch machen, darum gehts doch.
Sagt Rainald Goetz.

So richtig Lust
auf HEUTE nichts

Mittwoch, 25.11.98, Stuttgart

manchmal denkt man auch
es ist nicht so wie jetzt im Augenblick
obwohl es doch ganz genau so ist ...

Navigation

Dienstag, 24.11.98, Stuttgart

0645: Guten Morgen und falls wir uns nicht mehr sehen: Guten Tag und Guten Abend ...
0815: Homepage des Monats bei der STZ und STN, web.de-Anmeldung war auch erfolgreich.

Und der Tag geht
und Petra zaubert
jetzt
Lasagne.

1940: DIE FRAGEN ZUR NAVIGATION: jeder Tag ist ein einzelnes Dokument und wird am Abend
bzw. nachts aktualisiert. TABU besteht aus den Kapiteln I - V, diese wiederum unterteilen sich in
die Wochen 1 - 7, in Montag bis Sonntag. In dringenden Fällen kann der betreffende Tag auch im
entsprechenden Monats-Ordner direkt abgerufen werden: Der 22. September 1998 z. B. verbirgt sich
also hinter http://www.s-line.de/homepages/schallplattentagebuch/september/220998.htm etc.

ALT geht immer einen Tag zurück und NEU springt immer zum aktuellen Dokument.

[Diese Navigation ist nicht mehr aktuell]

2030: Kati & Petra und Lasagne. Steinpilze & Mozarella. We are the lucky men.

the truman show

Montag, 23.11.98, Stuttgart

0645: Aha.
0810: Hello – ich bin wieder da.
1230: Metzgerei Lutz, das Mittagessen.
1730: Schallplattenladen HAGGIS, gibts schöne Covers? - mit links, in 10 Minuten.
1731: OK.
1741: Ursel, Alex und Cynthia.
2000: Andor.
2145: Elvis wie gebeamed – wir wollten gerade Karten kaufen -: plötzlich war er da, wie aus dem Nichts.
2146: Die Karten kosten doch nur 9 Flocken, Kinotag.
2147: Chips, Bier und saure Fritten.
2152: Im Kino, im Hell-dunklen Bereich.

Truman segelt wie Magellan ins FREIE und knallt an das Ende der Studioglocke. PING macht es dann.
WOW – Ein sehenswerter Film. Jim Carrey, unterschätzt.

0045: Der Japaner im Goldmantel raucht Filterzigaretten.
0116: Ich denke: Schallplattentagebuch: Dokumentation eines monatelangen Live-Konzerts.

Und die Lebensqualität
hängt auch ein bißchen davon ab
wie wenig Scheiße man sich anhören muß.

Edelfeder Wiglaf Droste
wird gesagt
im Feuillton.
Alles verwandte
ein Gleichnis.

less than zero
minus 13 degree

Sonntag, 22.11.98, Stuttgart

1433: Tankstelle, Tabak und Papiere. Wieso geht das immer am Sonntag aus?

Das kostet 80 Millionen!
Neue Regierung feuert 72 Top-Beamte
Mick Jagger trennt sich von seiner Frau
1:0 Zehn Berliner schlagen Bayern
1:1 Schäfer zittert

1458: Ich ziehe eine Wochenkarte aus dem VVS-Fahrkartenautomat, der funktiniert wirklich, ich dachte,
daß das Ding völlig eingefroren sein müßte. 48/98 // 213 // 22.11 - 14:58 // 39.50 // Wieso sind
Wochenkarten eigentlich teurer? – blick ich nicht ...

1501: Es ist wirklich schweinekalt draußen.
1815: SWR, Kathrin Rüegg und Werner O. Feißt, immer wieder klasse anzusehen.
2057: Der Roman-Kuhn-Film auf PRO7, kann ich aber nicht ankucken, es ist alles hammerhart
geschnitten, optische Zündelei, nein, das geht wirklich nicht. Da kriegt man ja Kopfschmerzen.

Echos in my life

Samstag, 21.11.98, Stuttgart

1301: An der Fussballgeschichte, skizzieren, wilde Sätze rausrocken, also noch in der Vorbereitung,
aber ich kann mir es deutlich vorstellen, die Struktur, die Typo, grafisch eingebaute Spielpläne, vielleicht
A3 Format, mit Rasenkarte hintendrin, vielleicht, gebasteltes Skelett, noch kein richtig eigener Text.
Josef Czybulski, wir sind wieder zurück, die zweite Halbzeit kann beginnen. Der Ball wurde zu weit vors
Tor gezogen. Zuerst einmal zurück zu den Kollegen nach Mainz. Einer geht noch, ein geht noch rein.
Fehlpaßfestival. Auch die Ersatzspieler hält es nicht mehr auf der Bank. Ein Auftakt nach Maß. Defensiv
direkt dribbeln. Aufstellung wie erwartet.

1442: Telefonat mit Andor, Truman Show, Montag, 21:00, Gloria, Treff 20:00 Cantina. Karten kosten
wahrscheinlich wieder 15,– oder 17.– [Kommt eigentlich ein Punkt oder ein Komma vor die Dezimale?
Die Schweizer beispielsweise machen einen Punkt.] •
Wir waren übrigens heute verabredet.
Scheiße ja, ich weiß.
Leere Leitung.
Sorry, ich habe nicht mehr daran gedacht.
Es schweigt bedächtig in der Leitung, Andor.
Er ist sauer, es knistert förmlich im Kabel und ich denke: waren wir wirklich verabredet?
Ja, schon, aber kein fix-date. Open date.
Wir beenden das Telefonat, beide angefressen aber nicht wirklich stinkig – nur so vor als ob.

1510: No one said it would be easy –  niemand sagte daß es einfach werden würde
 [Nick Hornby sollte man auch in der Orginalsprache lesen]
to be or not to be
because you never get the second chance to make a first impression
I do what I do because I like to do
You für Sie und Du
just do it

BEATLES – SMITHS – OASIS – BLUR
SHAKESPEARES SISTERS

1521: Es gibt wirklich wenig Netzmenschen [Borg], sie daten nicht ab/up – mehr Schein als Sein
1524: Komischer Tag heute, ich bin auf den Winter irgendwie gar nicht vorbereitet.
1525: Nein, gar winterlich ist mir heute nicht.
1559: Petra da, ganz außer Atem, und schon wieder weg. Tsschüssikowski.
1602: Nein, irgendwie heute keine Lust auf die Stadt.
1625: Der Elegie kann ich nicht Versmaß halten // alles prasselt wild an meiner Haut herab.
1645: Rundfunkreportage, die Rundfunkreportage, heute im Stadion.
1648: Günter Koch und die Clubberer – aber was ist mit Gerd Million und Jochen Hageleit ?
1650: Freakadellen, Bratkartoffeln, grüne Bohnen in Knoblauch. Frisches Pils dazu.
1716: Hertha gewinnt gegen Bayern, die 60er spielen unendschieden und Leverkusen siegt 5:1.
1744: LAMB, das neu abgemixte Orginal von Trans Fatty Acid. 8'.30'', mit Beifall, in g=0 - Qualität von:
1745: Kruder & Dorfmeister – Wien, Wien nur Du allein sollst stets die Stadt meiner Träume sein.
1756: Nachtrag von gestern aus der StZ: Teufel bei den Narren statt im Landtag. – FischDöring und der
MV-VfB-DFB. Wieso haben wir eigentlich so scheiß Fussballmannschaften hier?
1860 vs. Bayern & = Kickers gegen Cannstatt. Wo sind die Rasenhelden?
1802: Mehr Demokratie wagen? SCHRÖDER, nee, den ham' wir nich gewählt ...
1805: Revolution, ein leeres Wort, Büchner, Ringelnatz und Loriot. Ruft der Dichter nach dem Land?
Vielleicht sollte jeder sich an holocaust in Berlin beteiligen, vielleicht ist deswegen auch die Popmusik
fest in britischer Hand: the beatles, the rolling stones, the kinks, madness, jam, damned, clash, oasis.

1827: Menschen im Hotel, ein ewiges ROMAN-thema, DUAL, kontraproduktiv, free, Zauberberg, die
Klassik, mit Vivaldi und Goethe in der Toscana am reichlich gedeckten Tisch, Big Apple, Rio, Tokio,
überall und nirgendwo, DUAL, Plattenspieler. moon & venus in der Weltraum-WG.
1957: In und an der Fussballgeschichte.

Ich habe für meine Pläne keine Beweise, weil es keine Beweise für diese Pläne gibt,
sagte der Schiedsrichter, sich sein Schuhwerk besehend.
Dann sah er auf und ging aufrecht ins Freie.
Die Pfeife hielt er dabei fest in der Hand.
 

2035: EMail an die StZ, TABU ist wieder aktuell.

Und es sind die finstern Zeiten
in der anderen Stadt
Doch es bleibt beim leichten schreiten
und die Stirn ist glatt
Harte Menschheit, unbewegt
Lang erfrornem Fischvolk gleich
Doch das Herz bleibt schnell gereget
Und das Lächeln weich.

(bert brecht)

> ... just free ... <

Freitag, 20.11.98, Stuttgart

1122: Tasche ist gepackt.
1151: Mit dem Ticket in der U-Bahn:

SSB
VVS-Einzelfahrschein
020 Nürnberger Straße
038 Leinfelden(-Echterd)
Erw. 3 Zo. DM 4,60
20:11.98
11:46
NU 069
043090

1255: Back home und hier liegt ja richtig Schnee. Gruezi. Schmidt!
1415: Daten aus dem peacock in meinen Rechner kopieren, Navigation neu verlinken, e-mal abrufen –
herrlich, und ich kann tun und lassen was ich will. Hallo Wohnung.

1729: Einkaufen, auch das habe ich vermißt, diese Horden von Wilden, die alles leerkaufen, 17 bitte 3,
der SuperSuperMarkt, wunderbar. Kennen Sie sich bei den Lampen aus – ? Früher hat das mein Mann
... diese oder diese ... dickes oder dünnes Gewinde   ... nehmen Sie diese ...

1730: So, ich jage jetzt mal den Ordner "November" probeweise aufs Internet, kucken ob alles läuft ...
1735: ... läuft natürlich nicht; also, neu verlinken – nur zur Übung, nicht zum Spaß ...
1815: Richtiges Abendbrot, mit allemdrumunddran.
1825: Marienhof  vergessen, absichtlich. Vielleicht hat Gregor Emilia gerettet. Vielleicht kam Oli.
1906: Telefonat. Wer John Glenn live abheben sieht muß sich ein wenig unsterblich fühlen.
2012: Nachträge geschrieben, die Tasche liegt immer noch unausgepackt am Boden, das ist aber jetzt
auch völlig unwichtig.
2216: Ich höre alte Tapes.
2219: Es ist wichtig, mit wem man Platten hört, es ist wichtig, mit wem man ein Fussballspiel ansieht
und es ist nicht gleichgültig, mit wem man ins Kino geht.
2305: Diese Fussballschiedsrichtergeschichte geht mir nicht mehr aus dem Kopf:

Josef Czybulski, RasenRegelRitterRegulierer, suchte nach seiner Pfeife nachdem er sein Trikot
übergezogen hatte. Ein kurzer Spiegelblick korrigierte seinen Dress, er strich die Brusttasche und die
färbigen Karten gerade, überprüfte dann seine zweibeiden Uhren, links und rechts, und kämmte sein
Haar. Es war sein Spieltag. Und er wollte alles anders werden lassen weil es ihm zu abgespielt,
deswegen uninteressant und auch zu langweilig erschien. Heute war sein Tag. Heute wollte er spielen.

Der Fortsetzungsroman, der Fortsetzungsroman – straft er nicht aller Tage Lyric, tatsächlich?

0040: Schmidt sitzt auf der logitech-mouse und ignoriert sie absolut. Dabei schnarcht sie nicht einmal.
0117: Die beste Krankheit taugt nichts –: auch so Dinger, die man da hört, im diesem Haut Institut.

Und dabei schlief er nicht einmal und wurde denoch wach.
Jaja, die Jamben.
Schick.
Nice.
Plötzliche alpha-space-Meldung auf dem Bildschirm:

230 User 2305h12 logged in. Access restrictions apply.
PWD 311 "/" is current directory.
SYST 215 UNIX Type: L8
Host type (S): UNIX (standard)
PORT 195,52,175,28,8,54
200 PORT command successful.
LIST 150 Opening ASCII mode data connection for /bin/ls.
Received 1388 bytes in 0.4 secs, (30.81 Kbps), transfer succeeded
226 Transfer complete. CWD November
250 CWD command successful.
PWD 311 "/November" is current directory.
PORT 195,52,195,28,8,55 200 PORT command successful.
PORT 186,53,176,28,9,73
! port cmd failed.
! DoDirList returned 0

Die Nacht
der langen Messer

Donnerstag, 19.11.98, Stuttgart

2031: Die letzte Nacht in diesem Stall hier. Schwester Susan, die nette Kleine, muß in die Psychatrie,
ins Bürgerhospital, zum lernen. Ich: Was kann man denn da lernen? Sie: Weiß nicht. Ich: Und wie lang
dauert das? Sie: 8 Wochen, ich will nicht.

2351: Der Nazi im Bett hinten rechts schnarcht so ultrabrutal, daß ich mit einem Plastikschwein nach
ihm werfe. Er brubbelt kurz und grunzt, dann geht das aber weiter. Und heute morgen hat er Hubbard
gelesen und das gab mir dann echt den Rest.

2354: Die zwei will ich echt nie mehr wiedersehen.

Waiting on a friend
–
Die Schiedsrichter-Geschichte

Mittwoch, 18.11.98, Stuttgart

0734: Mittwoch, auch ein Tag.
0911: Ulrich Tukur und die Rhythmus Boys.
0919: PUVA-Strahlen und der Walkman in der linken Schlafanzugtasche. Kruder & Dorfmeister.
1527: Anruf von Elvis.
1632: Jay - Jay - Jay.
1819: Andor mit Brille, Mütze und Cord-Jackett.
2250: Deutschland - Holland, ein schales 1:1, auch wieder so ein Quatsch-Spiel, Kahn schlägt Reiziger
direkt vor die Füße, der marschiert ein paar Meter und ballert ihm dann den Ball um die Ohren.
Und Haudegen Marschall stoplert in bester Gerd-Müller-Manier zum Ausgleich ein. Das wars dann,
aber das ist dummer Fussball, das ist verkaufter Rasen in Gelsenkirchen, auf Schalke sollte man sich
das Trikot zerreissen und jedwelchen Fussballfeind in Grund und Boden spielen - grundgeil kicken -
ach, es will ja doch nicht gelingen. Ribbeck - geh. Menotti - komm.

2322: Die Nachtzigarette auf dem Balkon.
2323: Fussballgedanken.
2324: Der grüne Rasen.
2325: Gelbe Karten zur Disziplinierung.
2326: Rote Karte zur Strafe.
2327: Profis züchtigen - zur richtigen, grundgeilen Fussball-Angelegenheit.
2330: Licht aus.

Wir verstehen uns also richtig.
Ich verstehe.
Sie leiten also das Spiel morgen.
Ja, ich werde das Spiel morgen für Sie pfeifen.
Und Sie verpfeifen sich auch nicht.
Nein, die Zuschauer werden nichts bemerken.
Und dieses Gespräch hat nie stattgefunden.
Ich verstehe.
Gehen Sie jetzt.

Als X. an diesem Morgen des 9. Spieltages aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem
Bett zu einem ungeheuren Fußballbezirksschiedsrichter verwandelt. Sich seiner heutigen Aufgabe
sofort bewußt stand er auf um zu duschen. Heute war Spieltag.

Delikate Lage.
Sein Spieltag.

I love New York

Dienstag, 17.11.98, Stuttgart

0822: In Strahlengewitter.
0906: Dallas, ARD, J. R. Ewing und der ganze Ami-80er-Quatsch.
1102: In der Tagespresse: ROM (AP/dpa). Das oberste italienische Berufungsgericht hat am Montag
die Urteile gegen die beiden ehemaligen SS-Offiziere Erich Priebke und Karl Hass zu lebenslanger
Haft bestätigt.   ---   Das muß man sich mal geben: SS-Offizier Karl Hass.

1140: Rückruf von SONY, die MAVICA kostet DM 1299,- bzw. DM 1699,- / OK – Dankeschön.
1222: Intrigen im Krankenhaus / ältere Frauen sind stationär unerträglich.
1500: Spaziergang mit Mum und Essen im Kursaal. Rechtzeitige Rückkehr zum Abendbrot: es gibt viel
zu gelben Käse, nein, vielen Dank.

1825: Marienhof. Oli wird Hooligan, Tinka sagt tschüss.
2015: Wieder im Zauberberg steckengeblieben; das Buch ist genial aber zum Lesen der Horror,
teilweise - mich wundert, daß es noch keine Bauchlandung bei mir gemacht hat   - - - - - - - - :
Die Ausstellung in Köln, Sammlung Ludwig // Die Saachi-Bilder, diese neue englische Kunst,
Gesichter mit einem Schwanz im Gesicht, anstelle der Nase (wann war das nochmal? Fr. / Mo. ?)

Auch hier wie im Zauberberg: die Zeit vergeht und man bemerkt es nicht.

11 plastic pics looking at me

Montag, 16.11.98, Stuttgart

1023: Schwester X, ich habe den Namen vergessen, ein rotes FSJ-Schild an ihrer weißen
Krankenhauskutte - freiwillig soziales Jahr - und so benimmt sie sich auch-: keine Peilung, ich muß
aufpassen, daß sie mir nicht ein merkwürdiges Medikament einflößt. Ob ich Reutlingen kenne? Nein, liegt das bei Böhmen ...?
Völlig dumme Kuh. Bäh, geh fott ...

1102: Spiegel-Lektüre I: Das Jahrhundert der Imperien. Siegfried Kogelfranz über das Ende der großen
Reiche: "Verbrannte Erde". Der Niedergang Kakaniens, beeindruckend, wirklich
1141: Nachruf auf Luhmann.
1148: Augstein über Dr. Schäuble.
1150: Putenschnitzel mit Reis.
1235: Mittagsschläfchen.
1423: Anruf bei SONY, Köln, wegen der MAVICA-Digital-Kamera. Wir rufen zurück.
1500: Star Trek: Riker wird Klingone auf der Pach und ißt Gach (Wiederholung).
1645: 6 Zugänge, unruhige Tischordnung.
1713: Östliches aus der ZEIT: "Hier ist es einfach lebendiger. Berlin wird eine Metropole. Hamburg
betreibt Besitzstandwahrung, und das ist langweilig." (Ulrich Tukur, Schaupieler, "Der Tagesspiegel")

1733: Raus, Spiegel-Lektüre II: pp. 96, das Interview mit dem Medienmanager von Bertelsmann,
Thomas Middelhoff. Textprobe: Frage: Was ist Ihre Prognose: Werden neue Geschäfte die alten
Produkte, Buch und Zeitung, verdrängen? Anwort: Tatsache ist schon heute: Die neuen Geschäfte
boomen. Im Jahr 2015 nutzt jeder Deutsche im Schnitt das Internet eine Stunde und 20 Minuten pro
Tag, schätzen Experten. Soweit der Medienmanager. Merkwürdiger Geselle.

2034: Telefon mit Mum und Petra.
2140: Anruf von Andor, Mittwoch, Fussball.
2206: Licht aus.

BILD am Sonntag

Sonntag, 15.11.98, Stuttgart

1102: Willi, der Zimmergenosse holt die Presse. Wie eng hängt Wahrheit und Headline beieinander:

URLAUBSVERBOT FÜR LADENDIEBE
Sie müssen sich täglich bei der Polizei melden
Auch Schläger und Graffiti-Sprayer betroffen
0:2 Bayern zu stark für den VfB
3:0 Dortmund schon auf Platz 6

2015: ARD - Schimanski, Rattennest (1998). Naja, Schwulficktatort mit Schnauzbart in Duisburg.
2301: Good nite.

Draussen auf Kaution II

Samstag, 14.11.98, Stuttgart

1407: Freigang: Cantina, Petra, Heidi & Stephan Quadt, Ditmar, Renata, Haggis, Schmidt & Demian,
Thomas Horst. Viel Knoblauch in der Bruscetta, ich werde später darauf angesprochen.

2006: Rückmeldung bei Schwester Erna, Fernsehen und dann wirklich gute Nacht.

More of the same

Freitag, 13.11.98, Stuttgart

1210. Ditmar mit einem mir unbekannten T. C. Boyle unterm Arm. Buch mit Widmungen. Schön.
1401: Gerti am Telefon: Ob ich wieder die Weihnachtsgeschichte lesen würde. Ja, doch, ja.
1820: Das langweilige Wochenende beginnt.
2017: Kein Unglück passiert, mir jedenfalls nicht, heute.
2134: Im Zauberberg. Hallo Frau Stöhr aus Cannstatt. Treff ich jeden Morgen beim Rauchen, wirklich.
2257: Licht aus.

Sehnsucht nach
dem normalen Leben

Donnerstag, 12.11.98, Stuttgart

0746: Frühstück und Morgenzigarette. Saukalt draußen.
0815: UV-a und UV-b. Im Strahlengewitter.
0905: Die Straßen von San Francisco.
1500: Data trägt Vollbart und wird von seinem "Großvater" neu generiert.
1615: Bett frisch bezogen.
1825: Marienhof.

Tod von Niklas Luhmann, dem großen Soziologen, der auch oft bei Goetz erwähnt wurde. Im Nachruf
hieß es, seine Texte zeichnen sich nicht gerade durch Lesefreundlichkeit aus und seien daher nur
einem geringen Fachpublikum zugänglich.

1920: RTL, Interview mit Ronnie Rieken, dem Familienvater, Vergewaltiger, Mörder.
Aber ist das nicht gerade das was Luhmann in seinen Schriften immer angemault hat?

1945: Ich brauche, glaube ich, wieder neues, technisches Equipement: Mischpult und ein
Mini-Disk-System und ein digitales Diktiergerät, zum umschnallen. Somit wäre das Weihnachtsgeld
auch wieder sinnvoll ausgegeben.

2035: So schreib Dein Leben auf ein Stück Papier und warte bis die Zeit vergeht ...
2037: Die Frage ist ja auch ob man unter Kranken in einem Raum gesund werden kann. (> Th. Bernhard
"Wittgensteins Neffe":  p 76 ff. <)

2045: Luhmann und die Systeme der Gesellschaft.
2144: Licht aus, Feierabend.

Das närrische Treiben
hat begonnen

Mittwoch, 11.11.98, Stuttgart

0815: Visite. Der Herr Professor und seine 6 Helfershelfer stehen um das Bett, einer liest die Kurve vor,
der Prof. kratzt sich am Kinn, murmelt lateinische Rituale - wie im Kino. Und das wars dann.

2042: Nichts, nothing, rien. Ich will heim. Tag 14.

Ein Hauch
von Zimt und Koriander

Dienstag, 10.11.98, Stuttgart

Was mir hier schon die ganze Zeit aufgefallen ist (und hier bin ich mit der Betrachtung Christian
Krachts völlig d'accord) -: alte Menschen verhalten sich oft wie komplette Nazis. Und das alles noch in
schwäbischer Mundart (!). Überhaupt, sie reden grundsätzlich erst mal über den großen Krieg.

0935: Regierungserklärung und irgendwie ist das äußerst merkwürdig: wer kann sich denn das
überhaupt im Fernsehen ansehen, morgens halb zehn in Deutschland? Knoppers, das Frühstückchen.
Und die Zusammenfassung in den Abendnachrichten ist ja wirklich nichts gegen das
live-im-Bett-ankucken.

1734: Rainer Bonhof übernimmt die Geschicke des Vfl Borussia Mönchengladbach 1900 e.V.
2046: Meike zu Besuch, Plastk-Schweinchen, NYC-T-Shirt, Lesestoff.
2314: Laptop zu und alle Fragen offen.
2315: Licht aus. Morgen ist große Visite.

Ich zähle die Tage

Montag, 09.11.98, Stuttgart

0745: Frühstück, schlechte Stimmung am Tisch. Niemand hat gut geschlafen gestern nacht.
0751: Die Zickenweiber an meinem Tisch sind schlecht gelaunt.
0845: Alles Liebe zum Geburtstag. Mit 60 ändert sich nichts.
0905: UV-b-Bestrahlung bei OA Seiler.
0955: Cignolin, Dusche, Teerpackung, etc. - Schwester Susan und wiedermal das nackte Ich.
1050: Zigarettenpause.
1115: Der Neue kommt, wir sind wieder zu dritt in Chambre 308.
1129: Diepgen, Bubis, Herzog. Reden aus Berlin zur Progromnacht vor 60 Jahren.
1235: Pennen. Unglaublich, ich bin müde wie ein alter Sack.
1635: Der Neue trinkt Dosenbier im Zimmer, ungeniert.
1700: Pa, Sabine, Lutz - Spaziergang. Ablenkend nett.
2038: Wurschteln am Laptop - gute Erfindung, denk ich wirklich.
2039: Müder Kopf, weiß auch nicht, blabla - Fernsehen vielleicht noch, ein wenig verblöden ...

Nicolette Krebitz
Christiane Paul
Franka Potente

Sonntag, 08.11.98, Stuttgart

1425: Mum, Elvis und Isabel - schönes Wetter, eigentlich viel zu mild für November. Raus ins Freie.
1635: Abendessen (!).
2002: Leverkusen - Stuttgart 0:0
2015: Tatort, 400. Folge mit Batic und Leitmayr, ARD.
2016: Workaholic, Liebeskomödie, 1996, ZDF.
2210: Nachtzigarette im Freien.
2235: Licht aus, Feierabend.

Draußen auf Kaution I

Samstag, 07.11.98, Stuttgart

1456: What a lovely day - raus, die Sonne scheint.
1509: Fahrschein, 3.40, Olgaeck.
1528: Hi Thomas, Rob Fleming, Schallplattenduft atmen.
1601: Fee & Christiane, Schmidt und Thomas Horst.
1635: Unter halbwegs gesunden Menschen, wichtig, fehlt mir.
1636: Nicht abstinent.
1701: In den elegischen Versmaßen:
Der Hexameter steigt des Springquells flüssige Säule,
im Pentameter drauf fällt sie melodisch herab.

1855: Wieder zurück in der Festung.
1856: Die Türe hinter mit fällt schwer ins Schloß.
2015: Batman forever, Comicverfilmung, USA 1995, RTL.
2016: Der mit dem Wolf tanzt, Western, USA 1990, PRO7.
2019: Ärzte: Dr. Schwarz und Dr. Martin, Höhenflug, Serie, S3.
2021: Wetten daß ...?, Spielshow, ZDF.
2145: Licht aus.

Onlinezustand - : negativ

Freitag, 06.11.98, Stuttgart

1407: Achim ruft an - ich kann das Laptop abholen. Herrlich.
1415: Abmeldung bei Schwester Erna.
1436: Laptop-Übergabe im Büro. Gute Besserung. Tschüss.
1515: Daheim. Index.html laden, FTP-Protokoll draufspielen, eMail abrufen, pipapo.
1605: Hallo Schmidt und die Katze legt sich erstmal auf die Jeans und schläft.
1952: Wieder im Krankenhaus, Station H3, Zimmer 308. Hallo Schwester Erna.
2022: Soweit der heutige Tag, der neunte.

TABU II 2.4 bis 2.7 und TABU II 3.1 bis 3.4 werde ich nicht einzeln nachtragen; ich habe mir zwar
Tagesnotizen gemacht, aber irgendwie ist das ohne Zusammenhang -:

Glück ist der Augenblick davor.
"Sommerhaus, später" von Judith Hermann.
Elegien.
Oberarzt, Stationsarzt.
Wind, fliehende Gräser.
Meike 2991878
Psoriasis vulgaris.
Mein Bett heißt EVOLUTION.
0745: Frühstück // 0915: Visite // 1000-1100: Behandlung // 1215: Mittag // 1500-1600 Behandlung //
1645 Abendessen.
Dialoge zwischen Settembrini / Naphta im "Zauberberg".
Olaf 01726351338.
Plattencovers: Welcome to the pleasuredome / 8th wonder (Patsy Kensit > OASIS).
Cigarette in your bed.
...Gewöhnung daran, daß er sich nicht gewöhnte ... (p. 646 Th. M. ZB)
...Settembrini ging pädagogisch befriedigt nach Hause. (a.g.O.)
Gertrud Höhler (3SAT).
Bindestrich-Länder (dt. Bundesländer, ohne die Freistaaten)
Constanze Engelbrecht.
High Fidelity, Nick Hornby, p. 93 (über das Tape machen):
"Ich verbrachte Stunden damit, die Kassette zusammenzustellen. Ein Tape zu machen ist für mich wie
einen Brief zu schreiben - da gibt es jede Menge auszuradieren, neu zu überdenken und von vorne
anzufangen ... man kann weiße Musik nicht mit schwarzer kombinieren, es sei denn, die weiße Musik
klingt wie die schwarze Musik, man kann nicht zwei Nummern desselben Künstlers hintereinander
bringen, es sei denn, man macht alles paarweise, und ... ach, es gibt da jede Menge Regeln."
Morgenrock = Bademantel?
Was war das erwachsenste, was einem je zugestoßen ist?
SDM - Sonic Death Monkey (Hornby)
Freizeitzelle.
Null g = Schwerelosigkeit
Schwester Susan Hannig, H3.
"Etwas Sein, etwas Schein, etwas Schwein." (Augstein wird 75)
DUAL für TABU
Die Welt verdauen müssen. (Th. Bernhard)
CIGNOLIN / CRINITON / UV-B-LICHT/ SALICYL.

Soweit die handschriftlichen Eintagungen bis heute, 06.11.1998.

2145: Der angewählte Computer reagiert nicht. Wiederholen Sie den Vorgang später.