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I don't like mondays

Montag, 31.01.2000, Stuttgart

0321: Wach.
0420: Auf die andere Seite.
0510: Und wieder.
0645: Der Wecker.
0705: Völlig gerädert.
0710: Katze im Treppenhaus.
0732: U-Bahn.
0815: Im Büro.
1226: Ein plötzlicher Spaziergang.
1251: Britta Höper wieder im Loop?
1557: Krawallwoche. Eine Woche mit Herzattacken.
1607: Triticea, Du hast natürlich recht. a) html-Problem - b) Was soll in's TABU bzw. was in den loop. But this is up to me. Und das gehört wahrscheinlich wieder woanders hin > loop. Vielleicht liest Du es hier.

1712: Ich gehe jetzt.
1734: Felicitas von Schilling.
1740: Der Herr Schmidt geht in den Schlecker.
1800: Wieder zurück.
1805: Nochmal Schmidt, vierbeinig.
1830: Den Spiegel durchgeblättert.
1905: kultur Spiegel durchgeblättert.
1922: Supermarkt. Schnellkasse.
1945: Am Telefon.
2020: TABU: Was gehört hier rein; was in den LOOP? Und was in aeres?
2028: Früher war es ruhiger, überschaubarer. C'est la guerre.
2102: Kabel 1, Der Frosch mit der Maske. Mit einem Auge.
2147: Im Bett, ein Nachrichtenmagazin lesend, aber eigentlich nur Bilder kuckend.
2215: Licht aus.
0228: Wach. Was ist denn jetzt das für eine Scheiße?
0235: Raus aus dem Bett. Glockenwach. Das kann doch gar nicht sein.
0248: Zwei Zigaretten, ein zimmerwarmes Beck's. Rechner an. TABU und Loop. Ja, wirklich. Wie ein Junkie.
0251: Weck mich auf das ich schlafen kann.
0252: Elvis: ... b8/c6 - es ballt sich im Mittelfeld...
0253: Kuss, K. InternetEhe. XXL.
0302: Licht aus. Zweiter Versuch, die Nachtruhe betreffend.

flying high in the Brooklyn Sky

Ferment

Sonntag, 30.01.2000, Stuttgart

Ruhetag.
Elvis: ... f7-f6
6. Lc1-e3.
Miserable Partie meinerseits.

Im Zauberberg

Samstag, 29.01.2000, Stuttgart

0928: Aufgewacht und: der Kopf sagt: Auweh. Dann: Bayer. Aspirin. Ich hätte es aber lieber in der Zahnpasta.
0939: Lavazza und ein verchromter WMF-KaffeeKocher. In Gedanken in der Rotenwaldstraße, Buslinie 44.
1012:

Chuck's Zimmer:
Chuck wacht auf.
Die Erde ist leer.
Hunde streunden um seine Komode.
Die Mädchen die Haferflocken sind auch da.
Alles komplizierte Leute
denkt Chuck
und stösst
- buffbuff -
die ersten Sätze aus.
wondratschek
von Otto Sander gelesen.

1148: Schmidt liegt auf der Maus.
1212: Rock is dead & in the TV.
1216: Zettel's Traum. Der Papierberg ist auf 103 cm angewachsen. (Ich habe es wirklich nachgemessen)
1219: Mein Schachzug war blind und jetzt beginnt die Partie richtig. Ich nutze die Farbe weiß nicht. Das wäre zu tun.
1228: Phase 2, phase II: 5. o-o - kleine Rochade, schreibt man das so?

Ich will jetzt nicht nachblättern
... sonst, im Zahlenkabinett: 5. Kg1 - Tf2.
Sicherung. Neuaufbau. Ich arbeite hier auch ohne Hilfe.

1326: Dead can dance, die Rittermusik.
1327 aeres. Das Projekt. Der Bolide.
1328: Go ahead - I would rather not - écrivant.
1329: Nach Halle, ja genau, dorthin - würde ich jetzt gerne fahren. In einem Zug, in einem Wagon, auf einem Sitzplatz.
1342: Bartleby - Melville - Moby Dick - Billy Budd - so groß, das ALLES.
1346: Am Schreibtisch. Just don`t know. Ich weiß nicht. DUAL.
1350: Kurz in die Polster und dann.

2015: Wetten dass? Was ist denn das?
2232: Metallica. Nothing else matters.

  1 Gaby von Papenburg
  2 Frauke Ludowig
  3 Bärbel Schäfer
  4 Birte Karalus
  5 Kai Böcking
  6 Ingolf Lück
  7 Wolf Dieter Poschmann
  8 Hans Meiser
  9 Nena
10 Gaby Bauer
11 Gerd Ruge
12 Marcel Reif
13 Florian König
14 Kai Ebel
15 Ulrich Wickert
16 Karl-Heinz Rummenigge
17 Heinz Flohe
18 John Wayne
19 Neil Armstrong
20 Charlie Brown

21 made in Japan
22 fresh fruit for rotting vegetable
23 London Calling
24 white album
25 out of or heads
26 breakfast in America
27 Steve McQueen
28 Dirty
29 The Queen is dead
30 sereno è ...

31 Die Leiden des jungen Werther
32 Die Portugiesin
33 Homo faber
34 Briefe an Milena
35 Helle Nächte & Die Sanfte.
36 Frühlings Erwachen
37 Der Fänger im Roggen
38 Faserland
39 Der Spaziergang
40 Der Zauberberg.

0106: Licht aus.

Abbildung:
Andreas Baader
Ulrike Meinhof
Bimbes
Let it Rock
Love
Macht
Fussball
Joggen
42 km
Anzüge
Zigarren
Mineralwasser

... and if my life is
like the dust ...

Freitag, 28.01.2000, Stuttgart

0715: Müde aus dem Bett geschält.
0732: Straßenbahn gefahren.
0754: SZ gekauft, Frau Kiosk ein schönes Wochenende gewünscht.
0815: Im Büro gewesen.
0830: Tatsächliches wirklich werden lassen.
1230: Zu Mittag gegessen. Schlemmerfilet à la Bordelaise.
1545: Im Kaffeehaus gewesen, lesend. Kein Vergleich zu Wien.
1800: Über aeres. Because you never get the chance to make a first impression.
1948: Elvis: also D5/C4
2100: Unterwegs, immer noch, in 80 Sekunden um die Welt.
2352: But the drugs don't work.

Meine Träume spielen sich seit neuestem im Weltraum ab, eigentlich aber nur in den dort kreisenden Stationen.
Und merkwürdigerweise ist die gesamte Farbgebung dort in kieselweiß gehalten, wie bei Kubrik.
Und ich kann fliegen. In einem dick aufgeblähtem Michelin-Anzug, kieselweiß.
Sweet dreams are made of it.
Musique: Welcome to Twin Peaks, POPulatin 51,201
Music composed by Angelo Badalamenti.

Für Christian K. in München:
ohne dementi.

Noch mehr Bimbes

Donnerstag, 27.01.2000, Stuttgart

1930: aeres-Besprechung.
2317: U-Bahn. Mir fallen die Augen zu.
2341: Wieder zurück.
0000: Noch ganz kurz den TV-Schmidt sehen. So richtig witzig ist das aber auch nicht.
0021: Licht aus. Feierabend.

Nachtrag:
In der U-Bahn zweimal kontrolliert worden:
morgens von einer sehr hübschen jungen Madame -
(nie wäre ich darauf gekommen, daß sie so einen Job hat ...),
abends von einem jungen Herrn, der auch völlig normal aussah.
(Früher konnte ich Kontrolleure sofort erkennen:
Es waren grundsätzlich die schlechtgekleidetsten Menschen im Wagon
Und hatten immer ein schäbiges Ledertäschchen umterm Arm.
Manchmal trugen sie auch eine Sport- oder Einkaufstasche, zur Tarnung.)

Haider & Wienzeilen

Mittwoch, 26.01.2000, Stuttgart

0002: Elvis: e7 - e5
0231: Im Traum geh' ich durch eine klare Feuchtigkeit ...
0645: Die ScheißWeckMachMaschine.
0648: Ich weiß nicht mehr, was ich geträumt habe. Habe ich überhaupt geträumt?
0730: Der Tag beginnt.
0900: Und für Elvis: Ich attackiere mit 2. Lf1 - c4.
1229: Holzfällersteak.
1245: Tischkickerei, égalité.
1320: Kurzschluss unter den Koalitionären: Des san ois Würschtln. Bitte, danke. Gebäck?
1720: Auf Wiedersehen.
1850: Das digitale Schachspiel vor mir, auf dem Brett. Real. Wirklich. Ich hoffe nur, daß Schmidt nicht mitspielt und die Figuren umhackt.
2000: Loop-Lektüre und wieder diese unsägliche Nervensäge spaming: zusuppen, bis der nicht mehr weiß, wo oben und unten ist. NETZ-ARSCHLOCH.
2148: Man trifft sich im Leben immer zweimal, wird gesagt.
2235: Dinah Washington. That's a rockin' good way.
2244: Wienzeilen, Korrekturlesen.
2248: Wilbur de Paris, 45.
2251: "Zwei Geizige, die vierhändig auf demselben Klavier spielen." Canetti.
2254: She Bop, 45.
2259: Elvis: Sg8 - f6
2310: Nun, das Schäfer-Matt war ja wohl zu eindeutig. Daher forsch: 3. Sg1 - f3
2312: Tom-Waits-Music; die Augen immer auf dem Brett.
2326: Elvis: d7 - d5
0018: Petra wäre jetzt gerne in New York. Ich würde jetzt lieber im Sperl vor einem Zipfer sitzen und morgen frei haben. Tja.
0021: Covers können Bände sprechen.
0022: Und, Elvis: 4. Sb1 - c3.
0027: Licht aus.

Schachnovelle
made in Japan

Dienstag, 25.01.2000, Stuttgart

0732: Es gibt nichts schöneres: Mit "Highway Star" auf den Ohren (live), aus dem Walkman, die U-Bahn betreten und sich alle Fahrgäste wieder einmal ganz genau besehen, beschauen ... Hat was.

1228: Spaghetti. Tischfussball. Victoria.
1822: Ich habe mir den Mund heute fusselig geredet, am Telefon.
1928: Wieder zurück, hier und jetzt. Und es ist wirklich schweinekalt da draussen.
2006: Wieder am Telefon. Elvis, aeres, ... wie ist das jetzt mit dem Partiechen?
2214: Elvis, ich wähle weiß und beginne mit: 1. e2 - e4

Blockgefangennehmer

Montag, 24.01.2000, Stuttgart

0645: Ein vertrautes Geräusch.
0805: Bei Frau Kiosk.
0825: Welcome to the working week.

"Durchsichtigkeit" und "Klarheit" sind bei dir zu mißbrauchten Wörtern geworden.
Du hast sie zu oft gebraucht. Du mußt neue Wörter für sie finden.
Mit Klarheit meinst du Unablenkbarkeit.
Mit Durchsichtigkeit meinst du Verzicht auf Wolken.
Elias Canetti, Das Geheimherz der Uhr

1230: Sauerbraten aus dem Umluftherd. DM 6,60.
1400
1525
1810: Abflug, raus hier.
1926: Supermarkt. -10 Grad sind draußen. Das x 6. So kalt ist es in Sibirien.
2000
2100
2244: Das SchallPlattenCover kommt jetzt wieder am Ende des Tages, sonst komm' ich hier völlig aus dem Rhythmus.
2250: Jetzt würde ich auch gerne meine(n) "Bimbes" abholen, die Koffer packen und in 80 Welten um den Tag reisen.

Was für Wörter verdanken wir eigentlich Kohl? Da er sie erfunden hat?

Auf dem Nachttisch:
Die großen Spiele, Wilhelm Fischer, Aktuelle Göttinger Sportbücher, 1968
About a Boy, Nick Hornby, An Indigo paperback, 1998
Das Geheimherz der Uhr, Elias Canetti, Fischer, 1994
Die Monotonisierung der Welt, Stefan Zweig, Neue Freie Presse, Wien, 1925
Arno Schmidt, Sommermeteor, Fischer, 1990

Auf dem Plattenteller:
Eric Burdon declares WAR
tamla-motown is hot, hot, hot! volume 4

Keine Angabe.
Nur Angaben. Für heute.

2258: Licht aus.

not for you !?

Sonntag, 23.01.2000, Stuttgart

1125: Die Erde ist leer. Ruhetag. Lesen.
1923: Hallo Old Unger. Sehen wir uns im Februar?
2015: Im Rausch der Tiefe, VOX.
2238: Licht aus.

Leopard-Skin Pill-Box Hat
Bob Dylan

Samstag, 22.01.2000, Stuttgart

1115: Die Welt ist weiß. Ausgerechnet heute: Kehrwoche. An der Innenseite von meinem Rolladen klebt ein dicker fetter Käfer. Ich sehe ihn durch das Fenster.
1133: Frühstück ohne Tageszeitung.
1220: Schreibtisch.
1442: Was zum Teufel ist das jetzt?

FPEDITOR verursachte einen Fehler durch eine ungültige Seite
in Modul COMCTL32.DLL bei 0137:bff01cf7.
Register:
EAX=40010444 CS=0137 EIP=bff01cf7 EFLGS=00010206
EBX=00000000 SS=013f ESP=007ce524 EBP=007ce550
ECX=8242eddc DS=013f ESI=1004b188 FS=1427
EDX=8154d7dc ES=013f EDI=80c800c0 GS=0000
Bytes bei CS:EIP:
89 06 c7 45 fc ff ff ff ff 51 ff 71 18 ff 75 0c
Stapelwerte:
00000000 8242eddc 00000000 00000000 8242eddc 007ce524 007ce350 007ce914 bff0bec4 bff0cad0 00000000 007ce57c bff01dd1 8242eddc 000007bc 1004b188 X

1443: Schreibtisch.Ordnung. Der Traum der Papiere.

Eiseisbaby

Freitag, 21.01.2000, Stuttgart

0645: Aha.
0732: Subway system.
0750: Hallo Frau Kiosk, SZ, fisherman's, Tabak und Papier.
0752: Dann noch ein Brötchen mit Schinken und Ei, Zitronen-T und eine Dose Fanta, extra kalt bitte.
0814: Büro.
0940
1012
1258: Besuch von Andor. Und ich habe gerade wieder bein Tischkickern verloren. 6-7, 6-7. Bitter.
1300: Für eine Tasse Kaffee ist immer Zeit.
1320: Wieder vor dem Rechner, QuarkXPress, Photoshop ... bäh, mir tun die Augen weh.
1412: Eine Partie Schach, via Netz? à la Oswald und Nickel? Elvis, wie schaut's aus?
1530: Raus. Ab in das sehr willkommende und verdiente Wochenende.
1548: Eine Frau spricht mich an der Haltestelle ("Sie haben ja auch eine Zeitung, sagen Sie mal ...) auf den Freitod dieses CDU-Finanz-Funktionärs an und ob das üblich sei: daß bei Freitod die Staatsanwaltschaft ermittelt. Ja, sage ich, §§-geprüft, ich nicke, so ist das eben. Und dann erzählt sie in kurzen Wuff-Wuff-Sätzen mir ihren ganzen Ärger und berichtet von ihrem völligen Mißtrauen und dann sagt sie: "Sie werden sich noch wundern, was da noch alles zum Vorschein kommt." Ich nicke, diesmal etwas unsicherer und dann fährt mein öffentliches Transportmittel ein. Sie steigt vorne ein, ich hinten. Mit Absicht.

1615: Eine Postkarte im Briefkasten: "Wer wird die Geschichte der Tränen schreiben?"
1630: Und noch kurz in die Polster biegen und Schmidt gesellt sich dazu, wird drei Meter lang und legt ihre Pfote elegant auf meinem linken Arm ab. Katzen sind sehr merkwürdige Tiere.

1844: Neujahrsempfang der CDU Bremen, live, n-tv. Der Kanzler a. D. spricht. Und es ist wirklich nicht zu fassen. Weil er immer das Wort "heilig" und "unbestechlich" verwendet, und wieder "das Ehrenwort diesen Spendern gegeben, ihre Namen nicht zu nennen." Warum? Eine Spende ist doch eine MedienPOPuläre Angelegenheit: Seht her, ich, der große Industrieunternehmer Dr. med. Waldemar Meier habe aus sozialer Christlichkeit Herrn Dr. Helmut Kohl DM XXX.XXX.XXX,37 als politisches LandschaftPflegeGeld in bar mitgebracht. Seht, nein: SCHAUT mich an: Was bin ich doch für ein bundesdeutscher Demokrat. Und für diese DM XXX.XXX.XXX,37 will ich nichts anderes als schöne deutsche Demokratie und ich will überhaupt keine Gegenleistung ... Und in Gemeinschaftkunde, zu meiner Schulzeit, war von so etwas nie die Rede. Natürlich nicht.
Wenn das nur noch SO funktioniert, dann soll das gesagt werden. Öffentlich. Dann mache ich das auch so, irgendwie, ab sofort.
Ich werde mir einen gut bestückten Waffenschrank zulegen. Für alle Fälle. Was ist denn das für ein Unfug. L'age d'or oder was?

2017: Was ist jetzt mit unseren heutigen Besprechung? Ich dachte, wir telefonieren nochmal. Anruf bei Isabel: Ja, die sind im "Italia" und warten auf dich. Aha.

2033: Noch ein Telefonat.
2100: Weg. Unterwegs, nach "Italien".
2107: Haltestelle, eine Zigarette. Erbrochenes links von der Sitzbank, etwas angefroren. Sieht aus wie Milchreis. Bäh.
2115: Nach langem hin-und-her-im-Kopf: nein, jetzt nicht mehr. Jetzt wäre es zu spät. Ich möchte bei Besprechungen immer von Beginn an da sein. Mißverständnis, heute. Schade.

2134: Schreibtisch.
2246: Licht aus, fast (sic!)
2246: Sonic Youth.

Die Stimme aus den Wolken

Donnerstag, 20.01.2000, Stuttgart

0844: ??? !!!
1033: Worte der Woche, in der ZEIT:

"Wenn Schäuble im Untersuchungsausschuss den gleichen Quatsch wie zur Zeit erzählt, lasse ich den in ein so tiefes Loch fallen, dass man den Aufprall nicht mehr hört."
Karlheinz Schreiber - steuerflüchtiger Waffenhändler im kanadischen Exil

1542: Ich bin hundemüde, schleppe mich durch den Rest des Tages.
1740: Noch kurz in den kleinen Supermarkt springen.
1800: In Degerloch, Alte Weinsteige 120.
1930: Mit Britta, Petzi und Ditmar im Lehen, auf einige Pils und einen Calvados.
2330: Wieder zurück.
2340: Mir fallen gleich die Augen zu.
2345: Licht aus.

Blumenfeuerzeug,
Drácula-Bonbons

Mittwoch, 19.01.2000, Stuttgart

0844: Im Büro.
1123: Bäh.
1230: Paprika-Gulasch aus dem Zwei-Meter-Froster.
1631: Die Bildübermittlung in den loop funktioniert (!)
1731: In den überfüllten öffentlichen Verkehrsmitteln, in die die Leute erst einsteigen wollen und dann die anderen Leute aussteigen lassen, da hagelt es dann immer Schimpfwörter und bald packt Opa Meier wieder seinen Holzstock und wird sich herumprügeln wollen - ach: es ist widerlich, manchmal. Ein Musikbrei aus Mariah Carey, Sid Vicious und Britney Spears scheppert blechern aus den viel zu großen Kopfhören für die viel zu kleinen Ohren die nichts mehr hören wollen. Ich lutsche ein fisherman's und schließe die Augen. Das monotone Rumpeln, das Links, Rechts, das Bremsen, die Haltestellendurchsagen. Alles vertraut. Beruhigend, irgendwie.

1815: Briefkasten und: hurra! Das Blumenfeuerzeug ist da. Es ist eine Kleinigkeit und zugleich etwas ganz besonderes. Und eine Einladung ist noch dabei, Hochzeit in Berlin, im April. Schön. Echt. Wirklich.

1817: Schmidt kommt mir entgegengerannt, schleicht mir um die Beine, legt sich auf den Boden und präsentiert mir ihren Katzenbauch.
1835: Das Dosenbier ist viel zu kalt.
1959: Irgendein "Kaputter" hat im loop etwas Dampf gemacht. Damit diese 2-Satz-Beiträge aufhören. Ja, bitte.
2013: Anruf von Petra.
2051: Schmidt sitzt auf dem Monitor und grinst etwas unverschämt herab. Was geht in diesem Katzenkopf nur vor? Was ist in Wahrheit in dem Futter, das Schmidt immer frisst? Das frage ich mich jetzt wirklich.

2102: Badewanne. Feierabend.






Melle schreibt wieder, puuh. Wenn Bismarcks Satz stimmen sollte, zählt dieser durchgeknallte "Pornoautor" zu 4.)
Ich würde aufpassen -: solche Burchen sind meist schwer bewaffnet.
Und was die Baugrube da in Berlin betrifft: Weshalb bekotzt man andere Textplattformen (was für ein Wort) wie räudige Hunde? Widerlich.
Und was Melle angeht: Wie verabschiedete sich Britta H.? "Du bist ein Stück Scheiße, mein Lieber."

Die erste Generation schafft Vermögen, die zweite verwaltet Vermögen, die dritte studiert Kunstgeschichte und die vierte verkommt.
Bismarck

Wed, 19 Jan 2000 12:04

A butterfly floats on the breeze of a sun lit day
As I feel this reality gently fade away
Riding on a thought to see where it's from
Gliding through a memory of a time yet to come
Smoke paints the air
Swirling images through my mind
Like a whirlpool spin beginning to unwind
And I stand at the edge cautiously awaiting
As time slips by
Carefully navigating by the stars in the sky
And I sit
And I think to myself
And on the horizon the sun light begins to climb
And it seems like it's been so long since he shined
But I'm sure it was only yesterday
A cold chill of fear cut through me
I felt my heart contract
To my mind I brought the image of light
And I expanded out of it
My fear was just a shadow
And then I voice spoke in my head
And she said dark is not the opposite of light
It's the absence of light
And I thought to myself
She knows what she's talking about
And for a moment I know
What it was all about.
namaste
beastie boys

Tue18 Jan 2000 10:41
 
 
 
 

Parallele Welten:
Loop und TABU.

Für all' die Schäubles, Kohls, Kochs:
Und natürlich ganz besonders für Casimir Prinz zu Sayn-Wittgenstein:

1. Die Welt ist alles, was der Fall ist.
2. Was der Fall ist, die Tatsache, ist das Bestehen von Sachverhalten.
3. Das logische Bild der Tatsachen ist der Gedanke.
4. Der Gedanke ist der sinnvolle Satz.
5. Der Satz ist eine Wahrheitsfunktion der Elementarsätze. (Der Elementarsatz ist eine Wahrheitsfunktion seiner selbst.)
6. Die allgemeine Form der Wahrheitsfunktion ist: [p, x, N (x)]. Dies ist die allgemeine Form des Satzes.
7. Wovon man nicht sprechen kann, darüber muß man schweigen.
(Ludwig Wittgenstein)

Mon, 17 Jan 2000 23:31

Ich packe meine sieben Sachen und ziehe um
in den Loop.
Bis auf Weiteres.

Mon, 17 Jan 2000 16:41

Die Dezembereinträge (ab 23.12.99) sind jetzt abrufbar (> Dezember)

Mon, 17 Jan 2000 14:45

Meine erste Schallplatte: K-TEL'S 40 SUPER GREATS.
Mein erster (und letzter) BRAVO-Starschnitt: James Dean (verschollen).
Mein erstes Buch: Moby Dick.
Mein erster Comic: YPS (mit Gimmick).
Meine erste Liebe: die Kleine aus der Nachbarschaft, mit ihrem himmelblauen Nicki-Pullover.
Mein erster Computer: Ein 386 mit 70 MB (!) Festplatte und 4 MB RAM.
Meine erste Zigarette: REVAL ohne Filter.
Meine erste Droge: bekifft im Jugendhaus auf einem völlig veratzten Sofa zu "Child in time (live). Wow!
as time goes bye
"When I think of all the good times ..." (Eric Burdon)

Sun, 16 Jan 2000 22:38

Lieber Georg M. Oswald,
das Dezember-Archiv ist nichts besonderes.
Ich bin mir sicher:
Ich würde Sie nur langweilen.
Falls Sie wider Erwarten dies doch möchten:
besuchen Sie mich am Montag.
Ich werde Sie links verlinken.

Sat, 15 Jan 2000 18:38

a)
Es ist schon bekümmernd, wenn man "The long and winding road" in so einer superschlechten Supermarktversion in demselben hören muß.

b)
Noch mehr bekümmert es mich, daß ich im Briefkasten heute eine Postkarte aus Mexico vorgefunden habe. Von Astrid.

c)
An alle Kunststudenten! Fahrt nicht an die Elfenbeinküste. Geht nicht über Los. Zieht keine DM 4000, ein.

Sat, 15 Jan 2000 16:12

Mein Glaube an die Demokratie ging heute abend verloren:
Auf N 3 (und das schönste ist links oben das gepunktete Logo)
Merkel und ihre lila Jacke.
Moritz von Uslar tinkt Pils.
Rebecca Cassati und ihr Schlangen-T-Shirt.
Wenn Politik nur mit Geld funktioniert
soll das gesagt werden
und nicht demokratisch gelogen werden.
Radcke
Hoss
di Lorenzo
Und Gisela Uhlen ist 80 und war 6 x verheiratet.
Die Farbe lila - letzter Versuch.

Ich ahnte es nur:
man benötigt
Ohren um zu überleben.
Und den spitzen Griffel
beim fern sehen.
Um das mal zu sehen
im TV.
Wie sehen sie denn aus?
Haben wir online-market?
und haben "butterfly collector"
völlig vergessen?
Life's what you ashole make it.
Sorry.
Sad but true.

Sat, 15 Jan 2000 02:03

Loaded 1993

"Der Liebesakt zum Beispiel ist ein Geständnis. Hier tritt der Egoismus schreiend zu Tage, hier feiert die Eitelkeit Triumphe, oder aber es enthüllt sich die wahre Großmut."
(Albert Camus)

- Wir hätten es sofort tun sollen, sagte sie.
- Warum haben wir es nicht gemacht? fragte er.
- Ich weiß es nicht, sagte sie.
Sie lagen eng beieinander, ein wenig verschlungen und keiner von ihnen beiden wußte auf Anhieb zu sagen, weswegen sie jetzt  zusammen waren. Vielleicht muß man das ja auch gar nicht und vielleicht ist es ja nur eine ganz besondere Einbildung, daß man denkt, immer einen Grund für irgendetwas augenblickliches haben zu müssen. Sie lagen still beisammen, jeder von ihnen seines Gegenübers nicht gänzlich versichert. Irgendwie schien alles so, und vorerst nicht anders, seine Berechtigung zu haben - jedenfalls erschien es beiden so. Sie hörten klassische Musik und das Bett war viel zu klein und daher ein klein wenig unkomfortabel. Sie hatten das Cinema besucht, sanft tauchten sie in das Zelluloid ein und ihre Augen wandten sich nicht von der Leinwand. Die Angst im Kino vor dem Ende. Rote Fruchtgummis, Flugzeuge zum kauen.
- Wir hätten damals sofort nach Havanna fliegen sollen, sagte sie.
- Ich weiß, sagte er.
- Wieso haben wir es nicht gemacht? fragte sie.
- Ich weiß es nicht, sagte er.
Sie suchten später eine spanische Bodega auf, tranken Cerveza und lachten, erzählten einander.
- Was wollen wir tun?
- Was schlägt du vor?
Sie fuhren zu ihm. In dem Sessel saß die Katze.
- Sie ist eifersüchtig, sagte sie.
Er entkorkte den Wein, schenkte die Gläser voll. Sie belächelten einander und tranken, hörten Nachtmusik. Die Zeit verging (wann stand sie jemals still?).
Die Weinflasche wurde geleert, die Gedanken wurden schwer. Sie gingen nicht nackt zu Bett. Die Katze erschien nicht, sie wollte nicht stören.
- Nicht wahr, jetzt ist es zu spät?
- Ich weiß es nicht.
Wann war man jemals in der Zeit und konnte von sich behaupten, nicht zu spät gekommen zu sein?
Die Zweideutigkeit der Frauen bringt uns irgendwann um unseren Verstand, dachte er.
Die Einfältigkeit der Männer läßt uns irgendwann einmal vor Langeweile sterben, dachte sie.
Sie küssten sich kurz, wünschten einander liebevolle Träume und umarmten sich umständlich. Die Moldau plätscherte vor sich hin. Fremde Städte erhoben sich im Taumel des Schlafes.
- Wir hätten es sofort tun sollen, sagte er.
- Warum haben wir es nicht gemacht? fragte sie.
- Ich weiß es nicht, sagte er.

Thu, 13 Jan 2000 16:06

Die Aufstellung des 1. FC Loop vom 13.1.2000

eiseisbaby
Bolle     Kathrin Glosch
Hippi     Reverend Atze     monik
alinia santa cruz     elmodem     Claus      Triticea
Thomas Melle
 
 

Die Aufstellung des 1. FC Pool vom 13.1.2000

Christian Kracht
tom kummer     Georg M. Oswald
Elke Naters     Sven Lager     Moritz von Uslar
Rebecca Casati     robbe lipsia     Eckhart Nickel      Rainald Goetz
Britta Höper

Spielbeginn:
15 Uhr

Wed, 12 Jan 2000 23:09

Heumann Bronchialtee Solubifix novo
Trockenextrakt aus Süßholzwurzel
Trockenextrakt aus Eibischwurzel
Trockenextrakt aus Primelwurzel
Anisöl (mikroverkapselt)
Thymianöl (mikroverkapselt)
ACC akut 200
Lemocin
Aspirin
Bett

Wed, 12 Jan 2000 22:36

Er hatte den Roman einige Tage zuvor zu lesen begonnen. Er legte ihn dringender Geschäfte wegen aus der Hand, schlug ihn erneut auf, als er im Zug zum Landgut zurückfuhr; langsam erwärmte er sich für den Plan, für die Zeichnung der Personen. An jenem Nachmittag kehrte er, nachdem er seinem Bevollmächtigten einen Brief geschrieben und mit dem Gutsverwalter die Frage von Genossenschaften erörtert hatte, in die Friedlichkeit des Büros, das auf den Park mit den Eichen hinausschaute, zu dem Buch zurück. Er setzte sich in seinen Lieblingssessel bequem zurecht, mit dem Rücken zur Tür, die ihn wie eine aufreizende Möglichkeit zum Eindringen gestört haben würde, ließ seine linke Hand ein und das andere Mal den grünen Samt liebkosen und begann die letzten Kapitel zu lesen.

Sein Gedächtnis hatte mühelos die Namen und Bilder der Hauptpersonen behalten; die Illusion des Romans nahm ihn fast sofort gefangen. Er genoß das schier perverse Vergnügen, sich von dem, was ihn umgab, Zeile für Zeile loszureißen und dabei zu spüren, daß sein Kopf behaglich auf dem Samt der hohen Rückenlehne ruhte, daß sich die Zigaretten in Reichweite seiner Hand befanden, daß jenseits der hohen Fenster die Luft der Abenddämmerung unter den Eichen tanzte. Wort für Wort wurde er, absorbiert von der niederträchtigen Trennung der Helden, den Bildern nach und nach erliegend, die sich zusammengefügten und Farbe und Bewegung erlangten, Zeuge der letzten Begegnung in der Waldhütte. Zuerst trat die Frau ein, mißtrauisch; dann kam der Liebhaber, das Gesicht vom Peitschenhieb eines Zweiges verletzt. Hingebungsvoll stillte sie das Blut mit ihren Küssen, aber er wies die Liebkosungen zurück, er war nicht gekommen, um die Zeremonien einer heimlichen, durch eine Welt von trockenen Blättern und verstohlenen Fußsteigen geschützten Leidenschaft zu wiederholen. Der Dolch wurde an seiner Brust warm, und darunter, sprungbereit, pochte die Freiheit. Ein inbrünstiges Zwiegespräch floß über die Seiten wie ein Bach von Schlangen, und man spührte, daß alles schon seit eh entschieden war. Sogar jene Liebkosungen, die den Körper bestrickten, als ob sie ihn zurückhalten und bereden wollten, zeichneten abscheulicherweise den Umriß eines anderen Körpers, der zerstört werden mußte. Nichts war vergessen worden: Alibis, blinde Zufälle, mögliche Irrtümer. Von Stund an hatte jeder Augenblick seine ihm minuziös zugeteilte Verwendung. Die erbarmungslose zweifache Wiederholung wurde kaum einmal unterbrochen, wenn eine Hand liebkosend über eine Wange strich. Die Nacht brach an. Ohne sich noch einmal umzusehen, fest an die Aufgabe gefesselt, die sie erwartete, trennten sie sich an der Tür der Hütte. Sie sollte den Steig einschlagen, der nach Norden ging. Auf dem Steig, der in die andere Richtung führte, wandte er sich einen Augenblick zurück, um sie mit aufgelösten Haaren laufen zu sehen. Auch er rannte nun, sich in den Bäumen und Hecken bergend, bis er in dem malvenfarbigen Nebel der Morgendämmerung die Allee ausmachte, die zum Hause führte. Die Hunde durften nicht bellen, und sie bellten nicht. Der Gutsverwalter würde um diese Zeit nicht da sein, und er war nicht da. Er stieg die drei Stufen der Vorhalle hinauf und trat ein. Aus dem Blut, das in seinen Ohren raste, drangen die Worte der Frau an ihn heran: zuerst ein blauer Saal, danach ein Korridor, eine mit Läufern ausgelegte Treppe. Oben zwei Türen. Niemand im ersten Zimmer, niemand im zweiten. Die Tür zum Salon, und dann der Dolch in der Hand, das Licht der Fenster, die hohe Rückenlehne eines Sessels aus grünem Samt, der Kopf des Mannes in dem Sessel, einen Roman lesend.
(Julio Cortazar)

Wed, 12 Jan 2000 10:42

All meine Blicke münden im Dunkeln
und ihre Schritte hinterlassen keine Spuren
ganz unter uns kannst Du mich finden - ?
im Schwarz der Punkte auf Papier
mein Herz der Finsternis ein Kino
im Schwarz der Rillen
in denen Du Dich bei Dir spiegelst
das sieht mir ähnlich
und kommt allmählich von der Erinnerung an sich
auf etwas anderes, auf Dich.

Superstarfighter Schmetterling
ohne Angst nichts zu verschleiern
was Liebe nicht zustande bringt
das schafft die Dummheit
das ist der Satz bei dem ich bleibe
wie ein Zuhause werde ich damit nicht fertig
(ein abschreckendes Beispiel der Beschwörung folgt der Trauer)
als wär' ich darauf eingestellt
kreise ich weiter unter Lichtzwang um den Tower
and if my thought dreams could be seen
they probably put my head in an Ich-machine
(Distelmeyer)

Tue, 11 Jan 2000 11:34

Dolomiti

Tue, 11 Jan 2000 10:24

Zuerst wieder in das überfüllte, gelbe, öffentliche Transportmittel und dann wird mir so, daß ich unbedingt beim Metzger Sülze kaufen muß. Ich habe plötzlich einen unstillbaren Appetit auf wabblige Sülze. Dann besorge ich mir das was ich möchte. Und dann esse ich 200 gr. Sülze auf Milchbrötchen (Butter darunter und Löwensenf extra darauf). Dann zappe ich durch's TV, ende irgendwann nach den Nachrichten bei Kabel 1 und dem "indischen Tuch" mit Heinz Drache und Klaus Kinski. Dann biege ich mich in meine Badewanne und ertrinke beinahe, weil ich vor Müdigkeit fast einschlafe und das Wasser natürlich wieder viel zu heiss ist. Und wieder etwas später höre ich ein altes Hörspiel von Woody Allen: "Intermezzo mit Kugelmass". Es war ein Abend mit Goldrand.

Tue, 11 Jan 2000 08:43

" ...in diesem Plattenbau der Geisteswissenschaft, der immer nach Rührei riecht." (Kathrin)

Mon, 10 Jan 2000 17:15

Das Entscheidende an Zimmern ist, daß sie drinnen sind. In Zimmern verhalten sich die Menschen einfach anders als auf der Straße, im Park oder auf dem Flughafen. Wer ein Zimmer betritt, läßt sich damit auf eine bestimmte Art von Verhalten ein. Demzufolge wäre dies das Verhalten, das Menschen in Zimmern an den Tag legen.

(Don DeLillo - Weißes Rauschen)

Mon, 10 Jan 2000 14:25

Ein Textrattenschwanz geht online.
Jetzt.

Sun, 09 Jan 2000 16:03

Wieder gefunden:

immer versucht.
immer gescheitert.
einerlei.
wieder versuche.
wieder scheitern.
besser scheitern.

(Beckett)

Sun, 09 Jan 2000 15:06

Music from the last century:

tomorrow never knows - Beatles
just wanna see his face - Rolling Stones
King Creole - Elvis
I'm the face - Who
Black dog - Led Zeppelin
Hurricane - Bob Dylan
One of these days - Pink Floyd
What goes on? - Velvet Underground
swlabr - Cream
Badge - Cream
Going up the country (live) - Canned Heat
Coming into Los Angeles (live) - Arlo Guthrie
Voodoo Chile - Jimi Hendrix
Apocalypse now - Soundtrack
Child in time (live) - Deep Purple
I heard it through the grapewine - Marvin Gaye
Freddie's dead - Curtis Mayfield
Shaft - Soundtrack
Derrick - Soundtrack
Out of the blue - Roxy Music
Heros - David Bowie
Love theme - Love Unlimited Orchestra
Lotta love - Neil Young
Anarchy in the UK (live) - Sex Pistols
Funland (at the) beach - Dead Kennedys
Citybaby - GBH
Eton rifles - Jam
London calling - Clash
Message to you Rudy - Specials
Fade to grey - Visage

Rest folgt. Zwei tapes an einem Abend? nein, das geht wohl doch nicht ...

Sun, 09 Jan 2000 13:59

Und wieder eine immer wiederkehrende Frage:
Weiter oder bleiben lassen?
Oder: bin ich online-süchtig?
Oder, anders gefragt:
Ist TABU etwas das mich glücklich macht?

Sun, 09 Jan 2000 12:34

Er: Warum hast Du mich damals eigentlich mitgenommen?
Sie: Warum bist Du geblieben?
one-night-stand
three-month-stand

Sat, 08 Jan 2000 23:12

Der eigene pool/loop als öffentliches Badewannennotizbuch.
Das passiert, wenn man kein Passwort bekommt.
Aber vermutlich kann man auch so untereinander kommunizieren.
Und allen ein gutes neues Jahr.
Willkommen im Weltraumzeitalter.

Sat, 08 Jan 2000 22:15

"Wer glaubt, daß Abteilungsleiter Abteilungen leiten können, der glaubt auch, daß Zitronenfalter Zitronen falten können."
Steht gerade im loop, aus ffm.