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In PapierWirrwarr

Montag, 17. September 2001, Stuttgart

0945: Büro.
0955: Monitor.
1025: Regen prasselt gegen die Fensterscheiben.
1234: Spaghetti Bolognaise? Bolonese? Bologna?
1248: Keine Hofrunde um den Block.
1300: ZEIT extra
1315: Monitor.
1530: Die New Yorker Börse öffnet wieder, eine Diva singt die Hymne, dann fällt der Dow Jones.
1900: Leinfelden.
2000: Hölderlinplatz.
2012: Holzbrett & Messer, spanische Hartwurst & französischer Käse, Weißbrot & gekühlter Entre-deux-mers.
2015: Summer's almost gone.
2030: Telefonate.
2200: Immer noch.
2222: Der Susan-Sontag-Text (nachzulesen im FAZ-Archiv oder unter www.imloop.de und runterscrolen bis 15.09.)
2222: Und "Der Terror in Bildern", Süddeutsche, von Riehl-Heyse - Unterstreichungen, Kennzeichnungen ...
2312: ... Cream.
2335: Hundeherz, der Hund und der Russe, 1925, wie das schon beginnt:

Huuuuuh! Oh, seht mich, ich sterbe. Der Schneesturm im Torweg heult mir
das Sterbegebet, und ich heule mit. Ich bin verloren, verloren ...

Bulgakow

2341: Sie können den Computer jetzt herunterfahren. Licht aus.

Der erste Wochendende
der neuen Zeitrechnung

Samstag/Sonntag, 15./16. September 2001, Stuttgart

Eigentlich: RUHETAGE
Aber es kommt ja immer anders.

Wenn die ganze TrümmerScheisse weggeräumt ist und die Trauerkerzen abgebrannt sind, möchte ich, daß sich jeder Amerikaner für sich überlegt, warum ihnen diese beiden Schneidezähne ausgeschlagen worden sind. "It's gods own country" und "zivilisierte Welt" (der unsichtbare Nebensatz bedeutet doch, daß alle anderen "unzivilisiert" sind) Das sind sehr arrogante Sätze. Als ob der Amerikaner vor Stolz niemanden beleidigen könnte; bestechend durch Einfachheit.
 
 

"Es wird nicht mehr so sein, wie es war"

Freitag, 14. September 2001, Stuttgart

0043: Das Cover und das Bild unten wird es für mich so in dieser Kombination nicht mehr geben können.
0045: Schon allein dafür hasse ich diese Turbanträger.
0046: Das sie mich und meine Ruhe stören, ungefragt.
0047: Respekt, Achtung und beizeiten Ehre.
Aber so nicht: So klatscht alles blind zusammen.






1030: Gefunden bei perlentaucher:

"Während ich dies schreibe und mit anhöre, wie die führenden Politiker meines Landes in allzu großen Worten verkünden,
dies sei die tragischste Stunde in der Geschichte Amerikas, beschleicht mich die Angst, dieses Land könnte sich in seinem
Zorn und seiner berechtigten Empörung dazu hinreißen lassen, ganze Gruppen von Menschen zu bestrafen - und nicht bloß
diejenigen, die direkt oder indirekt persönliche Verantwortung tragen."

Louis Begley

Post aus New York

New York, 12.9.01: Der Geruch von Feuer

Ein stechender Brandgeruch liegt in der Luft. Der Wind hat gedreht und nun treibt die Rauchwolke, die aus den Trümmern
des World Trade Centers aufsteigt, über ganz Manhattan nach Norden. Die emotionale Lähmung von gestern ist physischem
Schmerz gewichen. Ich habe höllisches Kopfweh. Die Katastrophe bekommt ein Gesicht. Viele Gesichter. Überlebende erzählen
ihre unglaublichen Rettungsgeschichten. Eine Morgan-Stanley-Mitarbeiterin, die nur an Krücken gehen konnte, wurde von einem
tapferen Kollegen auf seinen Schultern über 64 Stockwerke hinunter in Sicherheit getragen, kurz bevor der Tower zusammenbrach.

Doch solch positive Meldungen ertrinken in der Flut von Tränen. Vor dem Bellevue Hospital stehen schluchzende Menschen Schlange,
die auf ein Lebenszeichen von ihren vermissten Angehörigen hoffen. Sie bringen Fotos und herzzerreißende Geschichten von Töchtern,
Söhnen, Ehemännern, Freundinnen, die im World Trade Center arbeiteten und nicht nach Hause gekommen sind. Sie stürzen sich auf
jede Fernsehkamera, flehen die Reporter an, ihre Familienfotos zu zeigen, klammern sich an das dünne Fädchen Hoffnung, dass diese
geliebten Menschen es irgendwie geschafft haben, dem Inferno zu entrinnen. Sie ziehen von Krankenhaus zu Krankenhaus. Doch die
Chancen für ein glückliches Wiedersehen werden von Stunde zu Stunde schwächer. Der vielleicht brutalste Beweis dafür sind die
endlosen LKW-Kolonnen, die auf dem Westside Highway den Schutt abtransportieren. 3000 Tonnen verknoteter Stahl, Glas, Staub,
Blut. Die Hospitäler bekommen keine neuen Patienten mehr - ein schlechtes Zeichen.

Wie soll man mit soviel Leid umgehen? Ich gehe zum ersten Mal in vielen Jahren in die Kirche, auf der Suche nach einem angemessen
Trauerritual. St. Patrick's Cathedral auf der Fifth Avenue füllt sich mit bestürzten, hilflosen Seelen, längst nicht alle gläubige Katholiken.
Kardinal Egan hält eine schlichte Messe. Ich halte die Hände von Fremden, wir weinen. Später rufe ich das Rote Kreuz an, um Adressen
zu erfahren, an denen man Blut spenden kann. Eine Rezeptionistin bedankt sich freundlich. Es hätten sich bereits so viele Spender
gemeldet, dass die Stellen zum Blutspenden total überlaufen seien.

Die Stadt operiert auf Halbmast. Ladenketten wie Starbucks oder The Gap bleiben geschlossen. Viele Luxusboutiquen wie Gucci,
Louis Vitton, Tiffany oder Vera Wang lassen ihre Türen zu. Die Fashion Week, New Yorks Modewochen, vorgestern noch das hipste
Event in Town, wurde abgebrochen. Es gibt keine Broadway Shows und keine Baseball-Spiele. Die Museen sind geschlossen.
Dennoch wirkt Upper Manhattan auf den ersten Blick seltsam unberührt von dem Desaster. Menschen schlendern in Shoppinglaune
durch die Strassen, auf den Wiesen im Central Park räkeln sich die Sonnenanbeter, Roller Blader und Jogger ziehen ihre Runden.
Ein Zeichen von New Yorks Schizophrenie. "Wir definieren uns durch die Erwartung, inmitten größter Triumphe und Tragödien zu leben",
sagt New York Times-Kolumnist Max Frankel. "Wir rannten gerade weit genug, um den erstickenden Aschewolken zu entfliehen,
doch keiner packt seine Kinder und flüchtet in die Berge."
Stattdessen ermuntert der Bürgermeister seine Bürger zum business as usual. "Geht mit euren Familien spazieren oder in ein schönes Restaurant,
sagt Giuliani ohne einen Hauch von Zynismus. Nur eben nicht gerade unterhalb der 14. Strasse, wo die Rettungsmannschaften Tausende von
Leichen ausgraben. Schon morgen werden sich die Theatervorhänge wieder öffnen. Auf dem Programm der City Opera steht Mozarts "Zauberflöte".

Auch die Fernsehsender richten sich auf die Katastrophenberichterstattung ein. ABC, CBS, NBC und CNN berichten noch nonstop von der
"Attack on America". Und dass ohne Werbeunterbrechung - für US-Fernsehen ganz und gar ungewöhnlich. Doch die abelprogramme haben
ereits heute morgen wieder auf ihr reguläres Programm umgeschaltet. TNT wechselte von der CNN-Liveschaltung in New York nahtlos zur
Krankenhausserie E.R. über. Das New York Times-Feuilleton sucht derweil nach einem angemessenen Ton und findet Trost in der "Power of Art".
Die Ressortleiter beschwören die kreative Kraft, die aus unmenschlicher Zerstörung erwachsen kann. Picassos "Guernica", Laurence
Olivier 1946 in London als "Ödipus Rex", Primo Levi's Texte über Auschwitz. Doch wo sind die Stimme von zeitgenössischen amerikanischen Künstlern?

Nach einem Tag der Lähmung machen sich unter den Normalbürgern Wut und Rachegefühle breit. Arabisch aussehende Menschen werden
beschimpft, auf offener Strasse angespukt. Ein Zug aus Boston wird vom FBI gestürmt, weil Passanten einen Fahrgast für verdächtig halten.
Die Verdachtsmomente: ein Turban und ein langer Bart. Emira Habiby-Browne, Vorsitzende des Arabisch-Amerikanischen Familienservices
in Brooklyn, berichtet von hasserfüllten Drohanrufen. Sie hat ihr Büro inzwischen verrammelt. Viele Araber trauen sich nicht mehr auf die Strasse.
In Dallas wurden die Fenster eine Moschee von Gewehrschüssen zersplittert. In New York stehen die muslimischen Gotteshäuser rund um
die Uhr unter Polizeischutz. Auf den Strawberry Fields, einer Gedenkstätte für John Lennon im Central Park, haben sich am Abend viele
Leute eingefunden. Sie schweigen. Rund um das Mosaik am Boden brennen Kerzen, in der Luft liegt immer noch Brandgeruch.
"Imagine..."

Ute Thon, New York
[publiziert am 14.09.2001]

"Angriff auf die zivilisierte Welt II"

Donnerstag, 13. September 2001, Stuttgart

1000: Pressehaus, gespenstische fünf Minuten. Es ist Totenstill.

Musik, LPs, CDs, die sich heute komisch anhört bzw. anhören:

- I feel safe in New York City - AC/DC
- New York - Richard Ashcroft
- New York - Lou Reed
- New York - Frank "Ol' blue eye" Sinatra
- Rhapsody in Blue - George Gershwin

Telefonat mit Patricia, in der Badewanne.
Dann: Leere. Wegen der Ereignisse.
TV. Bilder und Reportagen der Zerstörung. Und der Rettung einiger FeuerWehrMenschen.

2145: Diego Armando Maradonna. Fussballportait. Lenkt kurz ab, dann aber zurück hinter den Bildschirm, diesen.
0000: SO gibt es das nicht mehr. why?

"Angriff auf die zivilisierte Welt"

Mittwoch, 12. September 2001, Stuttgart

Krieg kein Frieden, ich krieg' kein Frieden ... BLUMFELD, Ich-Maschine.
Surreal, wie ein schlechter Video-Clip, ???
Samuel P. Huntington: Clash of Civilzations

Telefonate
Unruhige Nacht.
Im Traum die Stimme Ronald Reagans:
"We beginn - unverständlich - in five minutes"

"Oh my God"

Dienstag, 11. September 2001, Stuttgart

Ich krieg das alles live via Kabel mit:
intravenös, über den RedaktionsTicker:
Erster Gedanke: Ein Unfall. Eine kleine Chesna hat sich in der Luft verirrt.
Zweiter Gedanke während des zweiten Flugzeuges: Das kann doch nicht sein.
Das darf doch nicht wahr sein. Ist das Emmerich? Was ist ... das?
Dann ein drittes Flugzeug, Pentagon.
Ein viertes soll auf das White House zudonnern, ein fünftes auf das Capitol.

Now war is declared.
www.else-buschheuer.com, New York.
Mit der Kollegin vis-a-vis bei mir, Bier trinkend und rauchend, nervös, nicht alleine-sein-wollend ...

Paint it black:
Announcement 9/12/01
This page will remain black as a symbol of mourning. We will continue to do so until we
know exactly how many people have died from the latest terrorist attacks here in the U.S.
Our condolences goes out to all the families and friends that have lost love ones from this tragedy.
If any of you would like to make donations, you can go to redcross.org for more info.

Telefonate.

0040: Kabul is burning!
0120: TV.
0210: Immer noch.
0243: Licht aus.

Traum? Nightmare!
 
 

Einkäufe & Weißwürste

Samstag, 08. September 2001, Stuttgart

Auf dem NachtTisch: Hundeherz, Michail Bulgakow, 1925

Eintracht Braunschweig
Jägermeister

Mittwoch, 05. September 2001, Stuttgart

Paul Breitner, der streitbare Verteidiger von 1974 wird 50 Jahre.
Ein immer gern gesehener Gast bei "Viererkette" im DSF.

Nicodemus, Katja, taz, Filmfest Venedig

Mittwoch, 29. August 2001, Stuttgart

Einen Tag vor der Eröffnung der Filmbiennale wirkt der Ganzjahreskurort derart sediert,
dass man sich sehr gut vorstellen kann, im Hotel des Bains einen der schicken weißen
Liegestühle zu mieten und wie Gustav von Aschenbach langsam aus der Welt zu dämmern.

Fernsehspot im Ersten:
Fuck off and die - - - dat kann doch keene Lebensfilosofie sein ...
 
 

Abb.:
keine







Ferien, etc.

August 2001, Stuttgart

==================
S O M M E R P A U S E
==================
 
 
 

speedfactory.net

Mittwoch 25. Juli 2001, Stuttgart

1930: Einen ausgeräumten Schrank zerlegen - mit Inbus und ohne Schraubenzieher.
2001: Ein SperrMüllProfi: "Hasch' Du elegtronische Gärät, Viedeo oder so fährseer oder wie?"
2002: "Morgen vielleicht, ich weiß noch nicht."
2002: "Hascht du Nintendo oder konsole oder so?"
2002: "Morgen, vielleicht."

2020: Telefon.
2035: Telefon.
2045: Handy.
2100: Telefon.
2204: Handy.
2246: Modem. Die Leitung ist besetzt.
2300: Am "VielleichtText" - saudumm zu schreiben: ohne Kommata, ein Satz, ein sprudelnder Gedankenberg, ohne wirklich Zeit dafür zu nehmen bzw. die Sache richtig und konsequent anzugehen ....

2352: Take five. Von Schallplatte auf CD. Mit Bit- und BytesVergleich. Wegen dem Sound.

Cover:

THE DAVE BRUBECK QUARTET
time out
fontana 682 065
1960

0000: Letzte eMails, NotizZettel, offenes Fenster, leichter, einsamer Nachtwind.








TraumNovellen

Dienstag 10. Juli 2001, Stuttgart

0830: Schmidt beißt mich in den großen Zeh. Aber richtig. Auch noch in den rechten.
1030: Pressehaus.
1230: Kantine, bunter Wurstsalat mit Bratkartoffeln.
1249: Hofgang mit Zigarettenpause.
1305: Setzkasten, Cappuchino, Aufzug. Mahlzeit.
1315: Monitore, Ticker, Datensätze, AP, dpa, etc.
1703: "Ja! Zabel packt es, Zabel ist d'rüber, Zabel gewinnt."
1704: Los gehts.
1856: Fertig. Scheiß html. Nein. Doch. Nein.
1935: Esslinger Straße, Tankstelle, Tabak und Papiere.
2000: Im Westen nichts neues.
2020: Schreibtisch.
2103: Die Welt in einzwei Sätzen, Novelle, Bool'sche Novelle, ohne Interpunktion, nur SatzVerknüpfungen mit und, oder, aber, weil ... Und-Novelle? Hä?
2329: Immer noch.
2356: Titel, Novelle, Novelle mit und.
2359: Licht aus.
0000: Wenn ich träume gehe ich mit meinem Kopf spazieren. Das würde ich gerne einmal digital aufnehmen. Hat Hollywood schon gedreht, mit Natalie Wood.












NACHTRÄGE:

Maulwurf, übrigens,
heisst in english: mole.

DIALOG:
- "Und? Was macht der Mann dagegen?"
- "Nichts. Er heiratet sie."

KINDERVERS (gesungen - hell und deutlich):
"Fuchs! Du hast die Gans gestohlen!
Gib sie wieder her! Gib sie wieder her!
Sonst wird Dich der Jäger jagen!
Mit dem Schießgewehr."

BILDNACHTRAG:
Jack Lemmon 1925-2001

what do you want from life?

Sonntag 24. Juni 2001, Stuttgart

2015: Hmmm. Könnte wieder geschrieben und aktualisiert werden. Komplizierter Vorgang. Hin-und Her-Sortiererei, lustlos, kenn' ich.
Kein Tageszwang.

Wiedergefunden, allerdings auf zwei alten AD-CD 60 - Kassetten von TDK, Nummer 58 + 59 aufgenommen aber: handbeschriftet!
LivePunkShow, etwas Zappa'esk, JugendSound.
Naja.

You're a little runaway

Freitag 22. Juni 2001, Stuttgart

1945: Altes Schauspielhaus. Molière"Tartouffe"
2210: Lange anhaltender Applaus

Diana.

0036: letzte Strampe, gefüllt mit den letzten Anhängern der amerikanischen Rockgruppe Bon Jovi

kein BILD

Henri Mancini

Donnerstag, 21. Juni 2001, Stuttgart

0730: Fast jeder Wecker fliegt irgendwann in die Ecke.
0750: MorgenToilette. Zwei verschiedene Vorgänge, ein Wort.
0820: Die Zeitung steckt im Briefkasten. Bis jetzt ward sie nie gestohlen.
0824: Im TabakwarenKiosk.
Aus "Frau Kiosk" ist jetzt ein "Herr Kiosk" geworden.
Ein älterer aufmerksamer Herr ist Herr Kiosk.
Mein Tabak hat eine neue Verpackung, neues Design. Blauorange. Sieht jetzt wirklich aus wie Pfeifentoback.

0827: In der alten Strampe. Line 2. Sehr nett ist, wenn der Zweitwagen ein alter Wagon ist, mit diesem unmöglichen KunstLeder, rotbraun und völlig durchgesessen ... heute aber nicht, heute wieder zwei Wagons der restaurierten Art und und Weise. Grüngelblich. Zu eng. Die alten waren gemütlicher.
HIPPI könnte das sicherlich bestätigend und - etwas umfangreicher im HIPPIsound erzählt - in den loop schreiben.

0910: Wohin des Weges, junger Mann? - Ah! Frau Kollegin ... der Sonne entgegen - Welch' ein wunderschöner Tag ...
1020: Am VortragTextGebastel.
1230: Linsen, Saiten, servierte Spätzle, etwas Essig, etwas Senf.
1325: Korrektur im Freien, Sonnenstrahlen.
1500: Am VortragTextGebastel.
1730: Wieviele verschiedene Webseiten waren das heute? 70? 120? oder doch nur 50?
1840: Sofa. Schmidt liegt erst auf dem Teppichboden, dann auf meinem Bauch. Dann bemerkt sie den Fehler und dreht sich dann an meine Seite, lautlos.
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2020: Kühlschrank.
2150: Schreibtisch. Längere Bildunterschriften für ausgewählte Helden der Tour de France zwischen den Jahren 1903 und 2000.
0004: Licht aus. Vielleicht.
0009: Rolladen werden heruntergelassen. Sehr laut und sehr komisch. Mich wundert. Ich würde meine Rolläden leiser herunterlassen.
0017: Jetzt stimmt es. Nachtgeklopfe. Nachtschattengewächse. Nachtklavier.

Pedaleure:
Das Ziel. Loudenvielle. Nach gut 11 Stunden. Ich kriege den Mund nicht mehr zu. Ist das ein Lächeln?
Christof Siemens, ZEITmagazin 29/1997

Archiv folgt.
Bastelarbeit.
Formatierung.
Prozedere.



Combien ?

Mittwoch, 20. Juni 2001, Stuttgart

"Tu me laisses gagner, OK ?"
Ullrich n'avait pas besoin d'interprète.
Seulement d'une calculette. D'un signe furtif, deux doigts et le pouce qui se frottent, il donna sa réponse à Richard.
"Combien ?"

"C'est 100 000."
100 000 francs, c'était… honnête. J'allai tout de même consulter Richard pour avoir son avis.
"Pas de problème. Je le paierai."

Tour de vices, par Bruno Roussel, Hachette Littératures, 222 p., 98 F.

>http://www.lemonde.fr/article/0,5987,3242--197965-,00.html




Rhapsodie - Gershwin

Dienstag, 19. Juni 2001, Stuttgart

0912: Pressehaus
1132: WochenKonferenz.
1400: Am Vortrag, der aber eigentlich erst heute in sieben Tagen beginnt. Schwierig.

Vortrag!

Schallplatten
Telefonate
CDs

0000: Schlafzimmer, das Fenster ist geöffnet. Schmidt inspiziert den Fenstersims. Nachtluft ...
0032: Let's get lost and celebrate and what is this whatisgoingon?
0034: Towers - open fire.
0041: Smoke down or high - Smoke on the water.
0042: Nachttechnik
0050: Licht aus.

Hölderlinplatz

Montag, 18. Juni 2001, Stuttgart

In dem persönlichen Kanon von MRR im SPIEGEL wird "Tonka" der "Portugiesin" vorgezogen.
Auch das ist merkwürdig. TelefonBuchWerbung.

Da stach ihn, als er heimritt, eine Fliege.

Und als er heimritt, da stach ihn eine Fliege.

So ist's mir zitiert worden. So kenn' ich's!
Das war mein Orginal - beim Hören oder Lesen sich einen Satz zu Eigen machen
und verfeinern.
In der eigenen Wahrnehmung.

EDGAR WALLACE
Ich hätte Herrn Marcel Reich-Ranicki
gerne in einer frühen DERRICK-Folge gesehen.
 
 

Novelle

Sonntag, 17. Juni 2001, Stuttgart

Ruhetag.
Krausser im Bett für heute Abend fertigelesen, zum zweitenmal - das erstesmal zu schnell und oberflächlich - feinheitslos ...
Kleiner Stadtspaziergang.
Curry-Vorbereitungen, Fleisch, Gemüse, Messer, Holzbrett ...

l.e.s.e.k.r.e.i.s.
und alles irgendwie merkwürdig.
Szeneriert, unwirklich, komisch.
IT-Vokabular, laut und Lachsätze, degeneriert.
Ich weiß es nicht genau.

2340: Petra und Schmidt und ich, zwei Gläser Bier. Nachtgedanken zur Schmerznovelle und das ist alles andere als ein feedback.
Unergiebiger Abend.
Lag nicht an HelK.
Lag an uns.
Und an unseren Sätzen, die im Laufe des Abends gesagt wurden:

- Jeder liest für sich!
- Nein, du nicht! (mit nacktem Zeigefinger! - und drohende Gebärde!)
- Jetzt sei du mal still und sei hier nicht so laut!
- Wollt Ihr jetzt essen oder quatschen?
- Die Hummel!
- Die Bilder!
- Pornografie!
- ...
- Nein, die Grammatik, der Klimax
- Gibt's noch Sprudel?
- Das Personalpronomen fehlt, grammatikalisch perfekt: ich setzte er setzte sie setzte - raffiniert! - Aha!
- Aber das ist Interpretation!

Klavierspielerinnen:
"Ich bin keine Pianistin mehr. Meine Augen sehen die Noten nicht mehr."
Grete Sultan, 95

Aber dann schleppt sie sich auf den Stock gestützt doch zum Flügel,
streckt sich nach dem Pedal, legt den verknöcherten Zeigefinger auf die G-Taste,
beginnt mit dem Rücken zu pendeln wie eine junge Pianistin:
Die ersten Takte der Goldberg-Variationen.
Sie verbeugt sich zum Abschied.
Alexander Smoltczyk, SPIEGEL




Umzug II

Samstag, 16. Juni 2001, Stuttgart

0850: KraftFrühstück mit Petra: Frische Backwaren, Kaffee, Wusrt und Käse, etwas Rote Beete und RadioMusik auf Mittelwelle.
0930: In die Urbanstraße.
0945: Und wieder: ein weißer SPRINTER. Diesmal eine andere Autovermietung.
1000: Treppauf - Treppab. Das alte Stiegenhaus. Könnte Wien sein, das alles hier.
1200: Immer noch. Eine Waschmaschine.
1330: Umzugsmittagsessen. Maultaschen und Kartoffelsalat, tiefe Teller und Löffel.
1400: Wieder zurück, FrisierBar, - nein, das geht nur mit Termin - Aha, und heute, also gleich? Kurze Rücksprache. - 1600? - OK.
1530: Monsunregen II.
1600: An der Bar.
1630: Haarwäsche und gleichzeitige Kopfmassage.
1900: Brennerstraße.

0100: Nachtgedanken mit Kafka an die Urban- 123:

Solange du nicht zu steigen aufhörst, hören die Stufen nicht auf, unter deinen steigenden Füßen wachsen sie aufwärts.

0110: Tim & Struppi. Licht aus.

Umzug I

Freitag, 15. Juni 2001, Stuttgart

1857: Ein weißer SPRINTER
1915: Kommoden, Kisten, Tisch und Stühle etc.
2020: Monsunregen I.
2025: Im SPRINTER, biertrinkend und rauchend und auf das Wetter fluchend ...
2100: Nass.
2200: Mozartstraße, Pizza Sardelle.
0014: Licht aus.
 

add it up

Donnerstag, 14. Juni 2001, Stuttgart

1214: Wunden lecken.
1559: Schreibtisch und:

cremefärbige
BüroHolzSchubladen
fauchen
beim Öffnen.
Archive.

1800: Meike u. Marc Miller. Bonnie & Clyde.
1849: Schreibtisch.
2001: Ein wunderbarer, fremder Satz; dennoch sehr vertraulich und vertraut im Kopfe:

Mit tropfenförmigen Sonnenbrillen.
Mit unseren Südbalkons, mit Zeitabo und Digitalcameras.
Beim Workout und beim Afterwork in diesen Bars, die ausser uns keiner kennt.
Mit hässlichen Wörtern wie andenken und eintüten.
Mit Internet, Weltbürgertum und Mülltrennung.
Mit Halbbildung, Projekten und Beziehungen.
Fliessendem Englisch und Reitbeteiligung, unerschöpflichem Dispo, sauberen Fingernägeln, Demetergemüse, Habgier, Fernreisen, Plattensammlungen, silberenen Mobiltelefonen, Ambitionen, unausgelebten Phantasien, Alpträumen, verreckten Sehnsüchten.

Hättest Du in Deinem Leben etwas anders gemacht?
Lotos in midlifecrisis? * - 14.06.01 at 18:59:21

Pedaleure:
1952 gewann Fausto Coppi die Tour in großem Stil und stellte mit einem Vorsprung von 28 Minuten und 27 Sekunden einen neuen Rekord auf. Er gewann in so großem Stil, daß die Verantstalter ihn zur nächsten Tour nicht mehr enluden. Er war ihnen einfach zu überlegen.

News-ticker

Mittwoch, 13. Juni 2001, Stuttgart

0808: TV-Star Pfitzmann bei Sturz auf Mallorca schwer verletzt - Berlin (dpa) - Fernsehstar Günter Pfitzmann hat sich bei einem Sturz auf Mallorca offenbar schwere Kopf- und Hüftverletzungen zugezogen. Der Schauspieler wurde mit  einem Learjet von der Ferieninsel ins Berliner Virchow-Klinikum gebracht, berichtet die "Bild"-Zeitung. Nach Angaben seines Sohnes ist der Kreislaufzustand des Schauspielers stabil. Die Unfallursache ist noch unklar. Der 77- Jährige war unter anderem durch die Serie "Praxis Bülowborgen" bekannt geworden.

0922: Zehntausende auf dem Weg zum Kirchentag nach Frankfurt - Frankfurt/Main (dpa) - Zehntausende Christen sind auf dem Weg zum 29. Evangelischen Kirchentag in Frankfurt. Am Abend eröffnet Kirchentagspräsident Martin Dolde den Veranstaltungsmarathon. Bis zum Sonntag werden rund 100 000 Gäste erwartet. Im Mittelpunkt des
Kirchentags mit rund 3000 Veranstaltungen stehen die Themen Glaube, Geld und Gentechnik. Der dpa sagte Dolde, bei diesem Kirchentag werde mehr Wert auf kritische Auseinandersetzung gelegt als vor zwei Jahren in Stuttgart.

1026: Sex beim Autofahren ließ Franzosen baden gehen - Orleans (dpa) - Ein französischer Autofahrer hat beim Sex die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und ist in der Loire gelandet. Der 21-Jährige war nach Polizeiangaben durch die Liebesdienste einer Prostituierten derart abgelenkt worden, dass er seinen kleinen Fiat in den Fluss steuerte. Beide mussten von der Feuerwehr befreit werden. Der Einzige, der über den Vorfall nicht gelacht habe, sei der verunglückte Freier, sagte ein Polizeisprecher in Orleans.

1101: In Deutschland fehlen Studenten - Berlin (dpa) - Deutschland hat zu wenig Studienanfänger und -absolventen. Diese alarmierende Situation bestätigt der heute in Paris und in Berlin veröffentlichte Bildungsbericht der Industrieländer-Organisation OECD. So nehmen in Deutschland nur 28 Prozent der jungen Erwachsenen ein Studium auf. Im Durchschnitt aller  OECD-Staaten sind es 45 Prozent. Gleichzeitig verfügt Deutschland im Vergleich zu anderen Industrienationen allerdings über einen hohen Bildungsstand in der Bevölkerung.

1144: Bush bei NATO-Hauptquartier in Brüssel - Brüssel (dpa) - Am zweiten Tag seiner Europareise ist US-Präsident George W. Bush in Brüssel eingetroffen. Er nimmt im NATO- Hauptquartier am Sondergipfel des Bündnisses mit den Staats- oder Regierungschefs aller 19 Mitgliedsstaaten teil. Wichtigstes Thema wird vermutlich die Lage auf
dem Balkan sein. Die andauernden Gefechte zwischen mazedonischen Soldaten und albanischen Rebellen werden von der NATO mit großer Sorge beobachtet. Ein militärisches Eingreifen in Mazedonien steht für die NATO jedoch nicht zur Debatte.

1203: Malaysische Zöllner retten 70 Ameisenbären vor Thai-Kochtöpfen - Kuala Lumpur (dpa) - Malaysische Zöllner haben 70 Ameisenbären vor einem Ende in Kochtöpfen im benachbarten Thailand bewahrt. Den Beamten gingen auch zwei  Schmuggler ins Netz, die mit den in Plastikkisten verstauten Insektenfressern per Boot über einen Grenzfluss setzen wollten. Das berichtete die malaysische Nachrichtenagentur Bernama. Ameisenbären-Fleisch gilt in Thailand als Delikatesse, wo ein Kilogramm
umgerechnet knapp 30 Mark kostet. In Malaysia sind die Tiere dagegen geschützt

1210: Wieder Sorgen um Pfitzmann - Berlin (dpa) - Wieder Sorgen um Günter Pfitzmann: Der 77-jährige Schauspieler hat sich bei einem Sturz auf Mallorca offenbar schwere Kopf- und Hüftverletzungen zugezogen. Der Schauspieler wurde mit einem Jet von der Ferieninsel ins Virchow-Klinikum nach Berlin gebracht, schreibt die "Bild"- Zeitung. Er sei ansprechbar, müsse aber liegen, zitiert das Blatt Pfitzmanns Sohn. Wie es zu dem Unfall kam, sei noch unklar. "Pfitze", wie ihn die Berliner nennen, hatte erst im letzten Jahr einen Herzinfarkt erlitten

1214: Fußball-Profi Heiko Herrlich wurde Vater - Dortmund (dpa) - Heiko Herrlich, Stürmer von Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund, ist Vater geworden. Wie der Verein mitteilte, brachte seine Ehefrau Sangita am Sonntag in Dortmund eine Tochter zur Welt. Das Mädchen wird den Namen Noomi tragen. "Der ganzen Familie geht es gut. Ich bin überglücklich", sagte Herrlich. Der Borusse hatte erst kürzlich für Schlagzeilen gesorgt, als er von einem Gehirntumor kuriert wurde.

1324: Hitchcocks "Psycho" zum aufregendsten Hollywood-Film gewählt  - New York (dpa) - Mehr als 40 Jahre nach dem berühmten Messer-Mord in der Dusche ist Alfred Hitchcocks "Psycho" zum aufregendsten Hollywood-Thriller aller Zeiten gewählt worden. Steven Spielbergs "Der weiße Hai" steht auf der Liste der 100 "most thrilling movies", die das Amerikanische Film Institut veröffentlichte, auf Platz zwei. Drittplatzierter ist "Der Exorzist". Mit insgesamt neun Platzierungen schnitten die Filme des Grusel-Meisters Hitchcock erwartungsgemäß am besten ab.

1630: Filderbahnstraße. Knie. Röntgen.
2000: Degerloch, da Nunzio, Stammtisch, Maren, Sardellen, Weizenbier, Wein.
0100: Taxi.
0133: Licht aus.

Ottavio Botecchia

Dienstag, 12. Juni 2001, Stuttgart

Pedaleure:
Ottavio Botecchia war der erste italienische Tour-Sieger. Er gewann 1924 und 1925. Er fand ein tragisches Ende, als er bei einer Trainingsfahrt von einem jähzornigen Weinbauern mit einem Stein erschlagen wurde.

2311: Natürlich sind das irgendwie hier noch etwas HobbyEinträge die sich hier wieder in TagesEinträge ändern müssen - but this is up to me.

monikSOS - C & P

iLOVEyou - berufstätig
»Wenn die Frau arbeiten will, ist das der Gipfel der Prostitution. Sie will nicht arbeiten, um ihr eigenes
Geld zu verdienen, sondern um Kontakte und Beziehungen zu den Männern an ihrem Arbeitsplatz
aufzunehmen.«
Scheich Abd el-Asis ibn Bas - zitiert in der Personalie unter der Rubrik »Register - Gestorben«, Der Spiegel, Hamburg, 17.05.1999/H.20

2326: Für die Techniker: TABU 6 - NetscapeComposer4.7 - 28,8 Heyes compatibel - ftp - 386 - 17'' - Typhoon Sound System.
2340: Auf dem NachtTisch: - Schmerznovelle - Traumnovelle - Drehbuch zu "Eyes Wide Shut"

Bild Ottavio Botecchia folgt morgen.
Liegt auf einem anderen Server.
But this is not up to me.

Abb.:
CHEF 1
CHEF 2
CHEF 3
CHEF 4
enter
run

Björn Borg

Who like mondays?

Montag, 11. Juni 2001, Stuttgart

Pressehaus.
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Telefonat mit Ditmar.
Telefonat mit Olaf.
Comics.
Licht aus.

Nein

Sonntag, 10. Juni 2001, Stuttgart

RUHETAG
Kleiner Stadtspaziergang mit leichtem Nieselregen.
Egal.
Tim & Struppi Comics.
Licht aus.

unkaputtbar

Samstag, 09. Juni 2001, Stuttgart

Café Stöckle, um die Ecke, Kaffee, Boullion, Erdbeerkuchen mit Sahne.
Einkäufe.
Telefon.
Iris und die Wellness.
Petra.
Olgastrasse, Schnitzelhölle.
Brett.
von Zitzewitz.
Uli.
Wieder zurück.
Der Herr Doktor von ganz oben, mit Weinflaschen bewaffnet. - Hallo Herr Nachbar ...
Irgendwann: Licht aus.

Atelier unsichtbar

Freitag, 08. Juni 2001, Stuttgart

0943: Pressehaus.
1423: Der Regen regnet jeglichen Tag.
1830: Schallplatten und CD's auswählen.
1833: The Rain Song. Rain.
2000: Linie 2.
2022: Linie 15. Nieselregen. 8-Wetter-Taft.
2045: Innerer Nordbahnhof.
2100: Hi Coco! - Hi! - Los geht's.
2230: "Hey Mister, der SOUND ist zu laut - ??? Ich wußte nicht, daß es zu lauten Sound gibt.
2245: Petra mit Anhang.
2300: Olaf. Elvis. Isabel. Dagmar.
0000: Immer noch.
0200: SMITHS.
0300: Eric Burdon.
0400: Klaus Kinski.
0530: Mit Olaf im Taxi zurück. - Kann ich bei Dir pennen? - Ich habe aber nicht mehr das große Sofa und das Kissen ist auch weg - Egal.
0600: Himmel über der Wüste - Bettruhe.
 
 

puning?

Donnerstag, 07. Juni 2001, Stuttgart

1236: In der Kantine des Pressehauses wird holländischer (frisch eingetroffen!) Matjes vom dekorierten Koch serviert.
1237: Ein älterer Herr im Matrosenanzug spielt Schifferklavier.
1837: Ausser Haus, Gaststätte Brett, draussen, ZEIT,"Eins in die Presse" von Ulrich Greiner - für dieses WortSpiel gibt es einen exakten Begriff (puning?) - Märzenbier, etwas Abendsonne, sich versteckend hinter der Zeitung, in Ruhe gelassen werden wollend ...
2356: Licht aus.
 

Pedaleure

Mittwoch, 06. Juni 2001, Stuttgart

0917: Pressehaus.

Pedaleure:
Die Pedaleure waren sich plötzlich einig geworden: das gesamte Peleton musste bedingungslos aufgerieben werden.

Velozipedfahrer, digital

Dienstag, 05. Juni 2001, Stuttgart

0917: Pressehaus.
1843: Hölderlinplatz.
1900: Abendbrotzeit.
2000: "Tour de France" - Hans Blickensdörfer (bli)
2002: Kleine, gelbe POST-it-Klebezettel.
2123: Immer noch.
2212: CD-Zettel für Freitag, DJ, Platten und CD's auflegen. Was will der Plattenaufleger von den Hörenden? Sollen sie nackt tanzen, im "Unsichtbar", zu Aktfotografie?
2300: Baustelle. Nur noch Baustellen. Als ob es nicht genug davon gebe ...gäbe ... bäh.

Interessanterweise habe ich das TABU-Archiv von "hinten" angefangen - September 1998 - ordnungsliebend ...
das bedeutet, daß das Archiv dann doch noch etwas auf sich warten läßt.
Und alte TagesTexte ...
Und copy and paiste - paste - PAST - passt. Wer liest alte Tagestexte vom 17. Oktober 1998?

Pedaleure:
Im benachbarten Zimmer zieht Gino Bartali nachdenklich an seiner Etappenzigarette."