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| Zeller, Felicia Bier für Frauen / Kaspar Häuser Meer / Gespräche mit Astronauten Drei Stücke Herbst 2009, Lilienfeld Verlag, Düsseldorf www.lilienfeld-verlag.de erhältlich überall im Buchhandel |
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| UA: 24. 09. 2010 am Nationaltheater Mannheim. www.nationaltheater-mannheim.de eingeladen zu den Mülheimer Theatertagen 2011 www.stuecke.de www.kultiversum.de eingeladen zu den Autorentheatertagen am Deutschen Theater 2011 www.autorentheatertage.de Inszenierung Burkhard C. Kosminski Bühne Florian Etti Kostüme Lydia Kirchleitner Musik Hans Platzgumer Dramaturgie Katharina Blumenkamp mit Isabelle Barth Thorsten Danner Sabine Fürst Silja von Kriegstein Ines Schiller |
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Internationale Arbeitsgemeinschaften |
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| Pressestimmen Die Protagonistinnen ihres Stücks sind Karrieristinnen. Die einen rackern in ihren Jobs als Managerin, als Wissenschaftlerin, als Filmproduzentin, und um dort auch nach der Geburt ihrer Kinder weiterrackern zu können, lassen sie zu Hause andere Karrieristinnen rackern: kaum volljährige Au-pairs aus Osteuropa, die Deutsch lernen und schnell Erfolg haben wollen, als Bauingenieurin, Modedesignerin, Journalistin. Ihre Chefinnen nennen sich Gastmütter und tun so, als könnten sie ihnen eine Freundin sein. Sie nehmen sie in ihren Familien auf, aber nicht richtig - weniger als Familienmitglieder, eher als Billiglohnkräfte, und so zappeln die Au-pairs als Fremde über fremden Planeten, an der langen Leine wie Astronauten. KulturSPIEGEL, 30.08.2010 ganzen artikel lesen ... Der titelgebende Astronaut […] ist […] omnipräsent: Dass während die Mütter ihre kleinlichen To-do-Listen herunterrattern, er im Hintergrund friedlich und weltentrückt herumschwebt, gibt der Inszenierung von Burkhard C. Kosminski eine herrlich surreale Note.... Am Ende ist das sehr sehenswerte Stück aber […] vor allem eines: herrlich unversöhnlich. Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 26.09.2010 Zeller schüttet wahre Sprachkaskaden aus, als wollte sie Elfriede Jelinek den Rang als sprachmächtigste Chorführerin deutscher Zunge streitig machen, sie persifliert, kalauert, ironisiert, sie reimt und alliteriert, da wird geschimpft, gebangt und verzweifelt. Sie hat genau zugehört, deswegen wirkt ihr sprachlich so hochgedrehtes Stück selbstverständlich der Gegenwart abgelauscht. Frankfurter Rundschau 27.09.2010 Felicia Zeller sprudelt in ihrem Text, der Spaß macht, ja streckenweise sogar zum Brüllen komisch ist, Rollen und Sprachspiele wie schillernde Seifenblasen in schnell wechselnden Besetzungen auf den Bühnenraum von Florian Etti, der mit Stofftieren und Spielzeug ein riesiges Kinderzimmer ins Bühnenall gebracht hat. Mannheimer Morgen 27.09.2010 Ein kräftiger beklatschter Spielzeitauftakt, wie man sich ihn nur wünschen kann: leicht wie ein Soufflé, aber dennoch tief wie die See (bzw. weit wie der Weltraum). ... Isabelle Barth, Sabine Fürst, Silja von Kriegstein und Ines Schiller tänzeln im sexy Outfit von Lydia Kirchleitner wie Disco-Girls, die unversehens auf den Cat- Walk geraten sind. Sie plärren wie beleidigte Gören, sticheln wie süffisante Besserwisser und knutschen auch mal wie verliebte Teenager. Das ganze Kaleidoskop von Dur bis Moll bieten sie auf, und zwar im rasanten Stimmungswechsel. Ein gefundenes Fressen für die vier jungen Schauspielerinnen, die ihre Frauenpower zu satirischen Höchstleistungen treiben. Rhein- Neckar- Zeitung 27.09.2010 |
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